Ergebnisse zum Suchbegriff „Saechsischer Bauer“

Artikel

Ergebnisse 1-10 von 11 [weiter]

9. Dezember 2016

Kulturspiegel

Streiflichter aus der Geschichte der Siebenbürger Sachsen

Neunte Folge: Verzicht auf eigenständige sächsische Politik unter „braunen“ Vorzeichen - Die „Erneuerungsbewegung“ der 1920er und beginnenden 1933er Jahre hatte den Weg zur nationalsozialistischen Ausrichtung siebenbürgisch-sächsischen Lebens und siebenbürgisch-sächsischer Politik geebnet. Die geschwächte „alte“ Funktionärsschicht, selbst in „Volkspartei“ und „Bürgerabend“ gespalten, versuchte krampfhaft, durch Taktieren und Finassieren wieder an Terrain zu gewinnen und den innersächsischen Generationenkonflikt für sich zu entscheiden. Die erfolgreichen „Erneuerer“ aber lieferten einander einen unerbittlichen Kampf um die Macht, die sie aufgrund des neuen Volksprogramms in einer Hand konzentrieren wollten. mehr...

30. Juni 2015

Kulturspiegel

"Die Dreizehn Dörfer. 100 Jahre Rechts- und Kampfgemeinschaft gegen Adelswillkür"

Einen Vortrag zum Thema „Die Dreizehn Dörfer. 100 Jahre Rechts- und Kampfgemeinschaft gegen Adelswillkür“ hielt Hofrat Dipl.-Ing. Walter Schuller am 24. Mai 2015 beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl. Neben den freien sächsischen Städten und Gemeinden auf dem Königsboden gab es u.a. die sogenannten „Dreizehn Dörfer“ des Zwischenkokelgebietes auf Komitatsboden: Felldorf, Irmesch, Johannisdorf, Kleinalisch, Kleinlasseln, Maldorf, Maniersch, Marienburg, Nadesch, Reußdorf, Rode, Zendersch und Zuckmantel. Deren halbfreie Bewohner waren Willkür, Folter und Fronarbeit ausgesetzt und wehrten sich mit Prozessen und Rebellion. Erst nach einem hundertjährigen Kampf gelang es ihnen, das Joch des madjarischen Adels abzuwerfen und Freibauern zu werden. Walter Schullers Vortrag wird im Folgenden im Wortlaut wiedergegeben. mehr...

11. Juli 2012

Kulturspiegel

Sensationell: Siebenbürgen 1939 im Farbfilm

Als Ernst Grelle aus Hannover im Frühsommer 1939 zu einer Reise nach Ungarn und Rumänien aufbrach, ahnte er nicht, dass er den im 21. Jahrhundert lebenden Menschen ein Andenken der besonderen Art hinterlassen würde, eine Hinterlassenschaft, für die bei aller Zurückhaltung das Wort sensationell nicht zu hoch gegriffen ist. Ernst Grelle war ein Amateurfilmer und drehte schon damals in Farbe, auf dem erst 1935 auf den Markt gekommenen Kodak-Film. Mehr als 70 Jahre nach dieser Reise tauchten seine Filmrollen wieder auf, und das in einem bemerkenswert guten Zustand. Sie vermitteln unter anderem ein bisher nie gesehenes Bild unserer siebenbürgischen Heimat. mehr...

8. August 2011

Kulturspiegel

TV-Tipp: Land, Pferd und Leuten in Siebenbürgen

Am Mittwoch, den 10. August 2011, berichtet die Landesschau des SWR, 18.45-19.45 Uhr, über eine ungewöhnliche Reise durch Siebenbürgen. Der Journalist Phiipp Maußhardt war im Juli dieses Jahres zusammen mit einer Fotografin nach Siebenbürgen gereist, um das Land zwischen Kokel- und Harbachtal per Pferd zu erkunden. mehr...

3. Januar 2010

Verschiedenes

Wir Brückenbauer: Gedanken zu Geschichte und Selbstverständnis der Siebenbürger Sachsen

In den letzten Jahren wurde kaum ein Festakt oder eine Podiumsdiskussion der Siebenbürger Sachsen ausgelassen, wo diese nicht als Brü­cken­bauer belobigt wurden. Keine Frage, diese Me­tapher ist vorteilhaft gewählt und durch ständiges Wiederholen gerinnt sie beinahe schon zur Zau­berformel. Gemeinhin soll das entstehende Bauwerk, um im Bilde zu bleiben, der Annähe­rung und Verständigung zwischen den westlichen Aufnahmeländern und Rumänien dienen, wogegen man im Grunde nichts einwenden kann. mehr...

12. Dezember 2006

Aus den Kreisgruppen

"Der Dani Misch wid härresch" in Drabenderhöhe

Ein voller Erfolg vor ausverkauftem Haus, was kann sich ein Veranstalter mehr wünschen. In diesem Fall war der Veranstalter der Honterus-Chor, der zu seinem jährlichen Katharinenball am 25. November mit dem lustigen Mundartstück „Der Dani Misch wid härresch“ von Otto Reich ins Hermann-Oberth-Haus in Drabenderhöhe eingeladen hatte. mehr...

6. August 2006

Kulturspiegel

Zum 50. Todestag des Jakobsdorfer Heimatdichters Martin Philp

Am 6. Juli 1956 starb der aus Jakobsdorf stammende Heimatdichter Martin Philp im Alter von nur 55 Jahren. Sein von großer Naturverbundenheit charakterisiertes Werk durchzieht ein Hauch von Melancholie und Wehmut, Ausdruck eines von Schicksalsschlägen versehrten Lebens. Doch lassen wir den Dichter selbst zu Wort kommen. mehr...

3. Juni 2005

Ältere Artikel

Mundartautorentreffen im Haus der Heimat Nürnberg

Neun Mundartautoren trafen sich auf Einladung von Doris Hutter am Vormittag des 10. April im Haus der Heimat Nürnberg zu einem mit Spannung erwarteten Seminar unter der Leitung von Hanni und Michael Markel zum Thema „Praktische Rechtschreibung des Dialekts“. Die Rechtschreibung unserer Mundart liegt diesen Autoren aus zwei Gründen ganz besonders am Herzen: einerseits streben sie das möglichst richtige Schreiben und andererseits die möglichst einfache Lesbarkeit der Texte an – zwei Anliegen, die manchmal unvereinbar sind. mehr...

19. November 2004

Ältere Artikel

Sächsischer Theaterabend in Würzburg

Das Lustspiel "Der Gohrmert" (Der Jahrmarkt) von Jupp Jaspers in der siebenbürgisch-sächsischen Fassung von Wilhelm Meitert wurde am 9. Oktober von den Laienschauspielern der Kreisgruppe Würzburg aufgeführt. Sie brachten dem zahlreichen Publikum humorvoll und überzeugend das Gesellschaftsleben eines sächsischen Dorfes in Siebenbürgen um 1900 näher. mehr...

4. November 2004

Kulturspiegel

Hans Lienert: Meister der Dorfbühne

Der Schriftsteller und Pfarrer Hans Lienert (1885-1954) hat ein vielseitiges literarisches Werk hinterlassen. 50 Jahre nach seinem Tod erfreuen sich vor allem seine bühnenwirksamen Lustspiele in siebenbürgisch-sächischer Mundart großer Beliebtheit. Der Seelsorger stand seinem Volk besonders nahe und rückte vor allem die im Wandel begriffenen Sitten und Bräuche in den Mittelpunkt seines dichterischen Werks. mehr...