Ergebnisse zum Suchbegriff „Schergen“

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25. Oktober 2023

Interviews und Porträts

Hellmut Seiler zum Siebzigsten: Ehrliches Spiel

„Wär ich Alter so jung geblieben / Wie ich es jung nie gewesen bin // Bliebe mir Jungsein im Alter / Erspart.“ Erspart aber bleibt es Hellmut Seiler nicht, sein Jungsein zelebriert der am 19. April 1953 in Reps Geborene nach wie vor mit forschem Wort, und man darf ihn beim Lesen genussreich beneiden – ums Wort wie ums Jungsein. Gerettet hat er sie, zunächst über ein Junglehrerdasein im rumänischen Sozialismus, das dessen Behörden ihm allerdings 1985 genauso verleidet, schließlich verwehrt haben wie sein dichterisches Trachten, dann über die klammen Jahre bis zur Aussiedlung 1988 und eine Laufbahn an einem deutschen Gymnasium, die poetisch eher nicht gewesen sein dürfte. mehr...

13. September 2023

Interviews und Porträts

„Es sind mir Bücher geglückt“. Um das Mindeste zu sagen: Eginald Schlattner zum 90.

Spät hat er zu publizieren begonnen, viel ist es geworden und wird stetig mehr. An Opulenz überboten wird Eginald Schlattners Schreiben nur von denen, die darüber schreiben, es gibt eine Vielzahl an schwelgerischen oder kritischen, wissenschaftlich anspruchsvollen oder aber medial unterhaltsamen Werken und Machwerken zu den vielfältigen Hypostasen des Schriftstellers, Pfarrers im siebenbürgischen Rothberg und in rumänischen Gefängnissen, des Zeitzeugen und Künders vom Untergang jener Welt, die er künstlerisch, geistig und geistlich lebt – wie nur er es vermag. Eginald Schlattner wird heute 90. mehr...

1. April 2018

Verschiedenes

„Mein Herz ist fröhlich in dem Herrn ...“ 1. Samuel 1,2

Die untenstehende Aufnahme entstand am Ostersonntag 1990 in der siebenbürgischen Gemeinde Hetzeldorf. Die Festgemeinde steht im Anschluss an den Gottesdienst zusammen, um dem Gemeindepfarrer für seinen geistlichen Dienst zu danken. Ein schöner Brauch, in dem das Selbstverständnis der Gemeinde in wohlgesetzter Dankesrede für den Dienst am Evangelium zum Ausdruck gebracht wurde. Das Foto wird in unserem Jahrbuch 2018 auf Seite 98 in seinem traditionellen Zusammenhang näher beschrieben. mehr...

25. Oktober 2013

Rumänien und Siebenbürgen

Weitere Ermittlungen gegen ­kommunistische Schergen

Bukarest – Nach dem früheren Gefängnisleiter von Râmnicu Sărat, Alexandru Vișinescu, wird nun auch der Kommandant des Zwangsarbeitslagers Periprava, Ion Ficior, vor Gericht gebracht. mehr...

14. September 2013

Rumänien und Siebenbürgen

Gefängnisscherge vor Gericht

Bukarest – Zum ersten Mal ermittelt die oberste Staatsanwaltschaft Rumäniens gegen einen Schergen der kommunistischen Zeit, den früheren Kommandanten des Gefängnisses von Râmnicu Sărat, Alexandru Vișinescu (88). mehr...

20. August 2012

Kulturspiegel

Die Scheherezade von Baltschik

Der aus Pommern stammende, in Berlin lebende Felix Kannmacher entgeht im Herbst 1934 in dem „Judenlokal“, in dem er als Barpianist arbeitet, nur knapp den Schergen der Nazis und wird vom rumänischen Konzertpianisten Victor Marcu in letzter Sekunde gerettet und nach Bukarest geschmuggelt. Dort lebt er fortan als aus Kronstadt stammender Siebenbürger Sachse Johann Gottwald im Hause Marcus, der ihn als „Kinderfrau“ für seine 13-jährige Tochter Virginia angestellt hat. Das grausame Kind ist altklug, manipulativ und verwöhnt und kommandiert Felix herum – was dieser geschehen lässt, geschehen lassen muss, da er auf das Wohlwollen der Familie angewiesen ist. mehr...

8. März 2010

Kulturspiegel

"Wie die Diskussion mit diesen Elementen organisiert wurde"

Besprechung des Buches „Das Leben einer Akte. Chronologie einer Bespitzelung durch die Securitate“ von Johann Lippet, Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2009, 159 Seiten, 18,90 Euro.
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3. März 2006

Kulturspiegel

Zum Tode von Horst Depner: "Verordnete Katharsis"

Am 6. Februar 2006 verstarb in Freiburg nach langer und schwerer Krankheit Horst Peter Depner im Alter von 73 Jahren. Der Kronstädter, ein Opfer des Schwarze-Kirche-Prozesses, war besonders seit seinem 1998 im Südostdeutschen Kulturwerk München veröffentlichten Buch „Auch ohne Zukunft ging es weiter“ den Siebenbürger Sachsen und auch vielen anderen an zeitgeschichtlichen Details über den Stalinismus in Rumänien Interessierten gut bekannt. mehr...

3. November 2002

Kulturspiegel

Vlad Tepes alias Dracula: "Ein rötlich-mageres Gesicht von drohendem Ausdruck"

Wer die „echten“ Bilder von Vlad Tepes alias Dracula sehen will, muss nach Österreich fahren. Einen Themenpark für den bleichen Blutsauger Dracula - zumindest dieses Schreckensszenario bringt die Schäßburger nicht weiter um ihren Schlaf, seit das Projekt neben ihrem Städtchen gestoppt worden ist. Wem die touristische Vermarktung des guten alten Siebenbürgen als Heimat des Vampir-Grafen ohnehin schon längst ein Horror war, kann ja mal in Österreich Station machen. Nur hier jedenfalls gibt’s gemalte Darstellungen des walachischen Fürsten Vlad Tepes zu sehen. Mindestens eine davon ist zeitgenössisch und selbst Historikern unbekannt. mehr...

27. März 2001

Rumänien und Siebenbürgen

Das neue Häuserrückgabegesetz - Kommentar und praktische Tipps

Das rumänische Rückgabegesetz von Wohnhäusern, Betriebs- und Industrieanlagen ist nach Bekanntgabe im rumänischen Amtsblatt am 14. Februar in Kraft getreten. Aus dem Restitutionsgesetzentwurf wurde - nach jahrelanger Hinhaltetaktik postkommunistischer Interessengruppen - ein fragwürdiges Entschädigungsgesetz, das den kommunistischen Raub an unbeweglichem Eigentum teilweise legitimiert. Der Jurist Michael Miess erläutert im Folgenden die Bestimmungen und Antragsfristen des neuen Gesetzes und zeigt auf, was die Betroffenen tun sollten. Wenn alle Rechtswege in Rumänien erschöpft sind, kann sogar der "Europäische Gerichtshof für Menschenrechte" in Straßburg angerufen werden. Weitere Infos beim Siebenbürgen- und Wirtschaftsreferenten der Landsmannschaft, siehe Adresse am Ende des Artikels. mehr...