Ergebnisse zum Suchbegriff „Schluessel“

Artikel

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5. Juni 2011

Verbandspolitik

„Gedenke der deutschen Söhne und Töchter Siebenbürgens“

So lange die Siebenbürger Sachsen ihre alljährlichen Heimattage in Dinkelsbühl abhalten, werden sie mit Sicherheit auch in einer würdevollen Feierstunde ihrer Toten an der Gedenkstätte gedenken. Das werden sie auch am Pfingstsonntag, dem 12. Juni 2011, um 22.00 Uhr, tun. Der folgende Beitrag dokumentiert, wer die Männer waren, die ihre Idee, das Gedenken an unsere Toten in Stein zu meißeln, trotz vieler Schwierigkeiten verwirklicht haben, so dass die Gedenkstätte zu Pfingsten 1967 eingeweiht werden konnte. mehr...

28. April 2011

Kulturspiegel

Literatur und nationale Identität

Wer Annemarie Webers Publikation „Rumäniendeutsche? Diskurse zur Gruppenidentität einer Minderheit (1944-1971)“in die Hand nimmt, kann sie nicht nebenbei oder diagonal lesen. Sie erfordert vom Leser volle Konzentration und zeitliche Kontinuität. Bringt man Geduld und Ausdauer auf, so wird man mit hohem Erkenntnisgewinn belohnt. Die vorliegende Arbeit beansprucht im Wissenschaftssystem zu ressortieren. Wissenschaft codiert Wirklichkeit bekanntlich nach „wahr – unwahr“, während das politische Teilsystem dieselbe Wirklichkeit unter Machtkriterien wahrnimmt, also nach Machterhalt oder Machtgewinn fragt und entscheidet. Die kürzlich geführte, heftige Diskussion um Karl Theodor zu Guttenberg belegt das Gesagte. Eine Vermengung beider Teilsysteme bringt Ärger – für Wissenschaft und Politik. mehr...

7. März 2011

Kulturspiegel

Trutzige Kirchen und mächtige Türme, Teil 4

Mettersdorf zählte vor dem Krieg mehr als 1200 Sachsen. Jedes Mal, wenn ich durch die Ortschaft fuhr, bewunderte ich den mächtigen Wehrturm aus dem 15. Jahrhundert in der Ortsmitte. Dort leben keine Sachsen mehr, wurde mir im Pfarramt in Bistritz gesagt. Doch Katharina Prall aus der Nachbargemeinde Tschippendorf behauptete, eine Sächsin wohne in Mettersdorf, sie lebe mit einem Rumänen zusammen. Ich habe die Frau gesucht, mich durchgefragt, sie aber dennoch nicht gefunden. Wer kennt schon eine Sächsin unter 2 500 Bewohnern, die größtenteils aus anderen Landesteilen zugezogen sind? Eine alte Bäuerin, die aus Mettersdorf herkam, entdeckte ich schließlich in Bistritz. Sie lag krank in einem Eisenbett inmitten eines kalten Zimmers und besaß nichts mehr außer einem Stuhl, auf dem ihre Kleider hingen. mehr...

13. Januar 2011

Interviews und Porträts

Voller Elan - zielstrebig – konsequent: Anna Janesch wird 70

Anna Janesch, Bundesfrauenreferentin und Vorsitzende der Kreisgruppe Drabenderhöhe des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, und Stadträtin in Wiehl, vollendet heute ihr 70. Lebensjahr. mehr...

16. Oktober 2010

Kulturspiegel

Die Münchner Rokestuw wird zehn Jahre alt

Vor gut zehn Jahren, im August 2000, wagten Astrid und Michael Greff aus München mit ein paar Freunden einen Schritt, den neben Wagemut vor allem Zuversicht und Vertrauen in die Zukunft auszeichneten. Sie luden erstmals zur Rokestuw in die Martin-Luther-Stube der Auferstehungskirche in München ein. Allen Sorgen und Bedenken zum Trotz: Das immerhin stolze Dutzend der Anfangsgäste hat sich mittlerweile auf das Zehnfache gesteigert. Die Rokestuw ist seit langem voll angenommen worden; sie hat mit ihrer Schlichtheit und Geborgenheit obsiegt. Die Rokestuw feiert dieser Tage ihr zehnjähriges Bestehen. Zum Jubiläum: Glückwünsche und ein Rückblick. mehr...

17. September 2010

Kulturspiegel

Schuschnigs auf Gastspielreise in Siebenbürgen

Das von den Brüdern Mark und Tristan Schuschnig geleitete „Figurentheater am Burgtor“ aus Rothenburg ob der Tauber zeigte beim Sommerfestival des Jugendtheaters „Gong“ in Hermannstadt das bekannteste Stück des italienischen Dramatikers Carlo Goldoni (1707-1793): „Der Diener zweier Herren“. Für diese Inszenierung von Vater Hanns Schuschnig hat Mutter Beatrice, geborene Gutt, die Puppen hergestellt. An dem gut besuchten Sommerfestival des Jugendtheaters „Gong“, das vom 6. bis 12. Juli 2010 stattfand, nahmen auch Studentengruppen aus Hermannstadt, Klausenburg und Bukarest teil. Im Folgenden berichtet der siebenbürgische Theaterregisseur Hanns Schuschnig wenig über die Gastspielreise; ihn beschäftigen vielmehr die besuchten Erinnerungsorte. mehr...

22. August 2010

Kulturspiegel

Reiseführer „Weltkulturerbe in Siebenbürgen“

Der von Anselm Roth und Holger Wermke bearbeitete Reiseführer ist Ende letzten Jahres erschienen und insofern sehr zu begrüßen, als er in mehrfacher Hinsicht Lücken schließt. Zum einen stellt er gleich einem Vorspann die 1972 verabschiedete UNESCO-Konvention zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt vor und erläutert die Schutzmechanismen, deren Grundlage die Welterbeliste bildet. Zum anderen informiert er erstmals das deutschsprachige, reise- und kulturbeflissene Publikum über die Kulturstätten von „herausragender, weltweiter Bedeutung“ (so der Text der Welterbekonvention), die in Siebenbürgen besichtigt werden können. mehr...

8. August 2010

Rumänien und Siebenbürgen

Neuer Pfarrer für Sächsisch-Regen

Die fast 300 evangelischen Gemeindemitglieder der Stadt Sächsisch-Regen hatten seit über acht Monaten keinen Pfarrer. Im Mai wurde Hans Zey vom Presbyterium zum Stadtpfarrer gewählt und am 5. Juni im Rahmen einer feierlichen Präsentation in sein Amt eingeführt. mehr...

18. Juni 2010

Verbandspolitik

Gedankenaustausch im Maximilianeum

Siebenbürger Sachsen wurden zu einem Gedankenaustausch mit den Mitgliedern der Arbeitsgruppe Vertriebenenpolitik der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag eingeladen. Ziel dieses Gespräches war es, den Landtagsabgeordneten einen „Einblick in die wertvolle Arbeit zur Pflege und Förderung des kulturellen Erbes, der Wissenschaft und Kunst der Siebenbürger Sachsen“ zu vermitteln, schrieb die Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Vertriebenenpolitik“, Christa Matschl (CSU), MdL, in ihrer Einladung zum Gespräch am 8. Juni im Maximilianeum in München. Man erhoffe sich wertvolle Impulse für die politische Arbeit: „Ihre vielfältigen Aktivitäten, insbesondere in der Kultur- und Jugendarbeit sind beispielgebend und beeindruckend zugleich.“ mehr...

5. Mai 2010

Kulturspiegel

Dem Künstler Gert Fabritius zum 70. Geburtstag

„Wenn Sisyphos auf dem Berg steht und dem Stein nachsieht, der ihm gerade wieder entglitten ist und herunterrollt, so freut er sich zuerst einmal über die schöne Aussicht.“ Das bekannte Gert Fabritius, der in Bukarest geborene Holzschneider, Maler und Grafiker Mühlbächer Herkunft, anlässlich der Jubiläumsausstellung zu seinem 70. Geburtstag im Museum im Kleihues-Bau in Kornwestheim (siehe dazu "Sehenswerte Gert-Fabritius-Ausstellung in Kornwestheim"). mehr...