Ergebnisse zum Suchbegriff „Sein“
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Die Akte Sokrates
Gespräch zwischen dem Schriftsteller Hellmut Seiler und dem Theaterregisseur Ioan C. Toma mehr...
Mit Mohnblumen bekränzt: Ana Blandiana, die heute 80 wird, in der Reihe „Lebendige Worte“ (XXIX)
Keine andere rumänische Dichterin der Gegenwart stand in den vergangenen Jahrzehnten so häufig in der Aufmerksamkeit der rumänischen Öffentlichkeit, aber auch in Teilen Europas, wie die vielfach preisgekrönte Ana Blandiana, alias Ottilia Valeria Rusan, geborene Coman. Am 25. März 1942 in Temeswar als Tochter eines orthodoxen Geistlichen geboren, wuchs sie in Großwardein auf und studierte in Klausenburg. Nach ihrem literarischen Debüt 1959 wurde sie sofort verboten, da ihr Vater politischer Häftling war. Erst 1964 konnte ihr erster zensierter Gedichtband „Erste Person Plural“ erscheinen. Ana Blandiana zog mit ihrem Mann Romulus Rusan nach Bukarest, wo sie als Bibliothekarin und Journalistin arbeitete, bevor sie als Schriftstellerin anerkannt war. Zwei weitere Veröffentlichungsverbote folgten. Das letzte dauerte bis zur Wende von 1989. mehr...
Deutsches Schulwesen in Rumänien engagiert begleitet: Christiane Cosmatu erhält Bundesverdienstkreuz
Am 11. Februar hat Christiane Gertrud Cosmatu den höchsten Orden der Bundesrepublik Deutschland, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, erhalten. Die Zeremonie fand im kleinen Kreis in der Residenz des Botschafters in Bukarest statt. mehr...
Haus der Heimat Nürnberg: Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine
Seit dem 24. Februar herrscht Krieg in der Ukraine. Russlands Angriff auf das Nachbarland brachte Tod und Zerstörung, löste zudem die größte Fluchtbewegung seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs aus. Mehr als drei Millionen Menschen haben zum Schutz vor den russischen Artilleriegeschossen und Bomben ihr Heimatland verlassen, in großer Mehrheit Frauen, Kinder und alte Menschen. Deutschland hat bis Mitte März offiziell über 160.000 Geflüchtete aus der Ukraine registriert. Der Bund der Vertriebenen engagiert sich in dieser Krisensituation für Deutsche aus der Ukraine (siehe Aufruf des Bundes der Vertriebenen: Aktion Nothilfe für Deutsche aus der Ukraine). mehr...
Erfolgreicher Einsatz der Nothelfer: Kirchdach in Wermesch vorerst gerettet
Am gleichen Tag, an dem der Krieg in der Ukraine ausbricht, dem 24. Februar, brechen in Siebenbürgen die ehrenamtlichen Helfer der Ambulanz für Denkmäler mitten in der Nacht bei Schnee auf. Dreizehn Freiwillige machen sich auf den Weg zu einem Noteinsatz an der nördlichsten Kirchenburg in Siebenbürgen – im Dorf Wermesch (rumänisch: Vermeș) im Kreis Bistritz-Nassod. Der Einsatz an der Wermescher Kirche war ursprünglich für September 2022 geplant, jedoch führte der Einsturz eines Teils des Daches unter der Schneelast Anfang Februar dazu, dass die Intervention viel früher als geplant eingeleitet werden musste. Die Zeit wollte auf sich nicht mehr warten lassen. mehr...
Hellmut Seiler: Begegnungen mit Hans Bergel
Hellmut Seiler erinnert sich, statt eines Nachrufes, an seine Begegnungen mit Hans Bergel. Zum Gedenken an den Schriftstellerkollegen eignen sich auch die beiden Widmungsgedichte "Flüchtigkeit", die er vor und zum 95. Geburtstag Hans Bergels geschrieben hat. mehr...
Evangelische Kirche in Rumänien hilft ukrainischen Flüchtlingen
Es sind Bilder wie aus dem Zweiten Weltkrieg. Frauen und Kinder, Alte - und selten auch Männer - auf der Flucht in ein ungewisses Morgen. Mittendrin und rundherum beherzte Helfer, die sich bemühen, das Leid mindestens ein wenig zu mildern, aber wer kann das schon? Inzwischen haben seit Anfang des Krieges fast 400 000 Schutzsuchende die rumänische Grenze überschritten. mehr...
Bildband über Mediasch und das Weinland: Neuerscheinung geplant
Der neue Bildband „Mediasch und das siebenbürgische Weinland“ lädt zu einer Entdeckungsreise ganz besonderer Art ein: zu einem Rundgang durch das Weinland, der uns in die Tiefe der Zeit in eine jahrhundertealte Landschaft der Siebenbürger Sachsen führt. In eindrucksvollen Bildern und Texten versuchen Georg Gerster und Martin Rill dem Leser und Betrachter vertraute Dinge zu vergegenwärtigen und wieder lebendig werden zu lassen. mehr...
Humanist und Königsrichter von Hermannstadt: Historische Dokumentation der Tagebuchaufzeichnungen von Johannes Lutsch
Die gefühlte und gelebte Verwurzelung mit der Heimat zieht sich wie ein wertvolles Band durch die ganze Geschichte der Siebenbürger Sachsen, verbindet zeitübergreifend Generationen und sollte deshalb in ihrem geschichtlichen Zusammenhang anerkannt und geachtet werden. In diesem Sinn lohnt es sich jederzeit, einen Blick auf die Vergangenheit mit ihren übermittelten Werten zu werfen, die Menschen anerkennend, die sie erfolgreich gestaltet und geprägt haben. Die unermüdlichen Historiker verbreiten wertvolles Zeitwissen, ohne es für eine Bereicherung durch die Entdeckung immer neuer Quellen einzugrenzen. Niemals können menschliche Erfahrungen so wirklichkeitsgetreu verstanden und nachempfunden werden wie aus der Lektüre eines Tagebuchs, der ehrlichsten aller Niederschriften, ein in chronologischer Abfolge verfasstes Selbstzeugnis einer erlebten Zeit mit Offenlegung ihrer subjektiv empfundenen Höhen und Tiefen. mehr...
Werkstattgespräche mit Heinke Fabritius, Folge 9: „Das 20. Jahrhundert“ und der eigene Blick für die Gegenwart: Lilian Theil, Textilkünstlerin in Schäßburg
Lilian Theils sogenannte Fetzenbilder sind in siebenbürgischen Kreisen schon länger bekannt und an einschlägigen Orten zu sehen gewesen. Nun werden sie von einer breiteren Öffentlichkeit entdeckt, nicht nur die Nachfrage steigt. Das Besondere an Lilian Theils zumeist knapp 1,5 x 1,5 m großen, an Patchwork erinnernden Textilbildern ist die Klarheit und Entschiedenheit, mit der die Künstlerin seit mehr als 30 Jahren ihren unabhängigen Blick auf die gesellschaftlichen Entwicklungen ihres Heimatlandes umsetzt. Es geht um Herkunftsfragen und Sozialisierung, um das Spannungsverhältnis zwischen den Generationen und um Nachhaltigkeit, die in ihrem eigenen Haushalt seit jeher eine Selbstverständlichkeit ist. Dennis Meadows „Die Grenzen des Wachstums“, das sie bereits 1972 gelesen hat, erfuhr sie als Meilenstein, der ihren Blick auf die Welt entscheidend prägte. Die Begegnungen im Schäßburger Wohnzimmer, das zugleich Werkstatt ist, fanden an mehreren Tagen im letzten Sommer statt. – In der Serie der Werkstattgespräche besucht Heinke Fabritius, Kulturreferentin für Siebenbürgen am Siebenbürgischen Museum, in loser Folge Ateliers, Übungs- und Arbeitszimmer und bittet die Akteure zum Interview. mehr...









