Ergebnisse zum Suchbegriff „Siebenbuerger Waren Stets“

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24. Oktober 2007

Jugend

Siebenbürgisch-sächsische Jugendarbeit gewinnt an Profil

Der 8. Jungsachsentag der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland (SJD) fand am 21. Oktober im Schullandheim Baira­wies bei Geretsried statt. Die Wahl der neuen Bundes­jugendleitung ergab Kontinuität in der Spitzenfunktion: So amtiert Rainer Lehni auch in den kommenden drei Jahren als Bundes­ju­gendleiter. Die Jugendordnung der SJD wurde in einigen Punkten geändert und den neuen Anforderungen an eine moderne und effektive Jugendarbeit angepasst. Am Vortag war der 16. Volkstanzwettbewerb der SJD in Geretsried aus­getragen worden, an dem sich dreizehn siebenbürgisch-sächsische Tanzgruppen aus Deutschland und Österreich beteiligten. Zwei Tanzgruppen teilten sich mit gleicher Punkt­zahl den ersten Platz: die Jugendtanzgruppe Geretsried und die Siebenbürgische Kinder- und Jugendtanzgruppe Augsburg (siehe separater Bericht in der heutigen Siebenbürgischen Zeitung Online).
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10. Oktober 2007

Verbandspolitik

Notwendige Erneuerung: Bundesvorstand empfiehlt dem Verbandstag eine Neufassung der Satzung

Satzungsneufassungen begegnen stets großem Interesse, weil zumeist inhaltliche Änderungen vorgenommen werden, die für das Vereinsle­ben von Bedeutung sein können. Nachfolgend wird daher eine summarische Aufzählung und kurze Erläuterung der vorgeschlagenen Ände­rungen mit Vorgeschichte der Neufassung wie­dergegeben. Interessierte können die Neufas­sung der Satzung seit dem 6. Oktober 2007 in vollem Wortlaut in der Online-Ausgabe unter www.siebenbuerger.de einsehen. mehr...

28. September 2007

Kulturspiegel

Lesung rumäniendeutscher Autoren im Bundeskanzleramt

Wo und wann habe man denn noch gehört, dass eine Regierung sich stundenlang mit Schriftstellern über ihre Literatur unterhalte, soll der listenreiche Bertolt Brecht gefragt haben, als er zu einem Gespräch mit DDR-Oberen beordert wurde, die ihn gern auf Linie getrimmt hätten. Welches diese Linie war, wusste er sehr wohl, wähnte sich aber so überlegen, dass er diese Drangsal als Katz-und-Maus-Spiel auffasste – und die „Genossen“ eben nur als graue Mäuse. Die eingebildete Katze Brecht hat, soweit bekannt, keiner jener Mäuse jemals etwas anhaben können, vielmehr gibt es Stellen in seinem Werk, die aus heutiger Sicht zumindest angefressen erscheinen. mehr...

7. September 2007

Jugend

Junge Siebenbürger frischen ihre Wurzeln auf

„Saxon up!“ – Der englische Leitspruch des Föderationsjugendlagers 2007 beinhaltet eine eindeutige Botschaft: „Sei ein richtiger Siebenbürger Sachse!“ Die Teilnehmer des Jugendlagers, das vom 12. bis 15. August in Siebenbürgen stattgefunden hat, nahmen diesen Leitgedanken auch gleich an. Fünf Amerikaner, sieben Kanadier und zwei Deutsche nahmen am Föderationsjugendlager unter rumänischer Leitung sowie an den zahlreichen Aktivitäten teil. mehr...

17. August 2007

Kulturspiegel

„Einbruch in die Moderne“ – Rumänienbild durch die Epochenbrüche

Vor rund 200 Gästen eröffnete Gernot Erler, Staats­minister im Auswärtigen Amt und Präsi­dent der Südosteuropa-Gesellschaft, am 19. Juli in der Glashalle des Tübinger Landratsamts die Ausstellung „Brechungen. Willy Pragher: Ru­mänische Bildräume 1924-1944.“ Der Staats­minister hob dabei die Art und Weise hervor, in der der „Europäer“ Pragher den Einbruch der Moderne in eine rückständige Agrargesellschaft dokumentierte. Mihai Gheorghiu, Staats­se­kre­tär im rumänischen Außenministerium, er­kannte in den Aufnahmen das Bild eines Landes vor dem „historischen Trauma“ des Kom­munismus. Zeno Karl Pinter, Unterstaats­sekretär im Bukarester Departement für Inter­ethnische Beziehungen, hob Praghers Interesse für die re­gio­nale und ethnische Vielfalt des Lan­des hervor. Seine Bilder vermittelten Ethnizität als wesent­lichen Faktor von Gemeinschafts­bildung. Ab 18. August ist die Ausstellung in Hermannstadt zu sehen. mehr...

24. Juni 2007

Kulturspiegel

Über Menschen und Bären, über Götter und Räuber

Die Autorin Johanna Letz und die Künstlerin Pomona Zipser sind in Hermannstadt geboren. Ihr Buch „Der erste Hermannstädter war ein Räuber und andere unglaublich wahre Geschichten“ erzählt von Siebenbürgen, einem erinnerten Land. Ohne Pathos, ohne volkstümelnde Idylle und Idealisierung. Sie schöpfen aus der Geschichte, Mythen und dem vielsprachigen Volksgut dieses Landes, in dem sich westliche und östliche Traditionen reiben und mischen. Eindringlich dramatisiert durch die leichten Pinselzeichnungen von Pomona Zipser stimmen diese kuriosen Legenden augenzwinkernd ein neues Liebeslied auf das alte Siebenbürgen an. Der Münchner Historiker Dr. Cornelius Zach widmet der Neuerscheinung im Folgenden eine einfühlsame Rezension. mehr...

12. Juni 2007

Verbandspolitik

Schulwesen von europäischem Rang

Die Landesgruppe Baden-Württemberg eröffnete am 15. Mai die Ausstellung „Die Schulen der Siebenbürger Sachsen“ im Stuttgarter Rathaus. Zahlreiche Landsleute und auch Nicht-Siebenbürger nahmen an der feierlichen Eröffnung teil. Bis zum 28. Mai zeigte die Landesgruppe nun zum dritten Mal nach 1989 und 1997 Aspekte der siebenbürgisch-sächsischen Kultur im Rathaus Stuttgart. mehr...

11. Juni 2007

Verbandspolitik

Podiumsdiskussion in Dinkelsbühl: "Wir in Europa"

Der europäische Einigungsprozess eröffnet große Chancen für die Siebenbürger Sachsen, ihre Kultur zu pflegen sowie Forscher und die Öffentlichkeit an das Thema Siebenbürgen heranzuführen. Dies stellten Vertreter aus Kirche, Politik und Wissenschaft in einer niveauvollen Podiumsdiskussion fest, die zum Motto des diesjährigen Heimattages, „Wir in Europa“, unter der Moderation des Journalisten Robert C. Schwartz, Leiter der Redaktion Rumänien der Deutschen Welle, zum Abschluss des Pfingsttreffens am 28. Mai im Kleinen Schrannensaal stattfand. Europa ist in Bewegung geraten, und die Siebenbürger Sachsen sind entschlossen, sich in diesen Prozess einzubringen. So viel Hoffnung brachten die Teilnehmer zu Sprache, dass man sich – so Robert Schwartz – um das „Wir in Europa“ keine Sorgen machen muss. mehr...

10. Juni 2007

Kulturspiegel

"Luzidität und Leidenschaft" - Pianistin Lotte Jekéli

Da noch nicht „verbindlich“ geklärt ist, wen wir als Siebenbürger oder Siebenbürger Sachsen ansprechen dürfen und wen nicht, wird vielleicht von einigen Lesern die Legitimation einer Würdigung von Lotte Jekéli zu ihrem Achtzigsten als Siebenbürgerin in der Siebenbürgischen Zeitung mit dem Argument in Frage gestellt, sie sei ja eigentlich nicht Siebenbürgerin. Es bleibe dahingestellt, ob sich die Geschichte der siebenbürgischen Musikinterpretation mit dem Namen Lotte Jekeli (Künstlername Jekéli) schmücken darf oder nicht, auch schon nur deshalb, weil es ja eigentlich belanglos ist, ob die im thüringischen Eisenach geborene Künstlerin nun im „strengen Sinn“ Siebenbürgerin ist oder nicht: Ihre Mutter Gertrud, geborene Kühn, war eine nach Siebenbürgen eingewanderte „reichsdeutsche“ Lehrerin aus Wiesbaden, der Vater Julius Jekeli, in jungen Jahren Lehrer in Mediasch und Klausenburg, stammte aus Bogeschdorf in Siebenbürgen. mehr...

6. Juni 2007

Österreich

Dr. Fritz Frank: Aufgaben für die Zukunft

Bei der Eröffnung des Heimattages 2007 der Siebenbürger Sachsen hat Konsulent Dr. Fritz Frank in einer brillanten Rede den weltweiten Zusammenhalt der Siebenbürger Sachsen bekräftigt und auf die speziellen Verbindungen zwischen den Landsleuten in Österreich und Nordrhein-Westfalen hingewiesen. Die Siebenbürger Sachsen seien im Karpatenbogen Träger einer hohen Kultur und Brückenbauer zu anderen Kulturen und Völkern gewesen. Für die Zukunft stelle sich die Aufgabe, den Menschen guten Willens in Rumänien „bei dem ihnen bevorstehenden und uns bekannten schweren Weg in eine geordnete Zukunft beizustehen“. mehr...