Ergebnisse zum Suchbegriff „Siebenbuergisch-Saechsische Einrichtungen“

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20. April 2001

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Czernetzky sucht Mitarbeiter für "ZeitZeugenVideo"

Günter Czernetzky hat kürzlich in München eine Bilanz des von ihm initiierten Arbeitskreises ZeitZeugenVideo (ZZV) gezogen. Seit seiner Gründung 1996 sind mehr als 175 Stunden Interviews mit über 75 Zeitzeugen auf Video aufgezeichnet worden, unter ihnen mit bekannten siebenbürgische Persönlichkeiten wie Hans Meschendörfer, Dr. Wilhelm Bruckner, Fritz Cloos, Dr. Hans Ambrosi, um nur einige zu nennen. Der Arbeitskreis ZZV beabsichtigt, möglichst viele Zeitzeugen der Erlebnisgeneration zu befragen und der interessierten Nachwelt auf Filmband zu präsentieren. Damit soll auch ein Beitrag zur Erhaltung der siebenbürgisch-sächsischen Geschichte, der Mundart und des Kulturerbes geleistet werden. Für die Umsetzung seines Vorhabens sucht Czernetzky weitere "Idealisten" mit filmtechnischen Kenntnissen, aber auch Anregungen, welche weiteren Zeitzeugen zu welchen Themen befragt werden sollten. mehr...

18. März 2001

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Sächsische Rockenstube in München

Die Nachbarschaft Moosach und die im letzten Herbst in München gegründete "Rockenstube" verzeichnen, im Gegensatz zu anderen siebenbürgischen Einrichtungen, die nicht selten über Mitgliederschwund klagen, einen großen Zulauf bei Jung und Alt. Treibende Kraft in Nachbarschaft und "Rockenstube" ist Samuel Krauss, dessen lebensfrohe Art bei seinen Landsleuten sehr gut ankommt. mehr...

30. Januar 2001

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Fortbestand des Gundelsheimer Kulturzentrums angestrebt

Seinen inzwischen üblichen Neujahrsempfang hat der Siebenbürgisch-Sächsische Kulturrat am 13. Januar im Barocksaal auf Schloss Horneck in Gundelsheim gegeben und dabei erneut für den Fortbestand des dortigen Kulturzentrums geworben. mehr...

2. November 2000

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Besorgnis über Naumanns Kulturkonzept

Große Sorgen machen sich die Mitglieder des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturrats, die sich am 21. Oktober in Gundelsheim getroffen haben, um die Zukunft der gruppenspezifischen Erbebewahrung, nachdem das Bundeskabinett in Berlin die inzwischen dritte Fassung des vom Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien, Staatsminister Michael Naumann, vorgelegten Neuordnungskonzepts zur Kulturarbeit nach Paragraph 96 BVFG verabschiedet hat. mehr...

31. Juli 2000

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Bewahrer und Förderer

Am 15. Juli 2000 ist der aus dem siebenbürgischen Kronstadt stammende Buchhändler, Büchermacher und Kulturhistoriker Hans Meschendorfer im 88. Lebensjahr gestorben. Die in seiner Münchner Verlagsbuchhandlung erschienenen Veröffentlichungen haben Jahrzehnte lang das Geistesleben der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und dem Herkunftsgebiet mitgeprägt. Als Verfasser kulturgeschichtlicher Schriften hat sich Meschendörfer zudem um das gruppeneigene historische Erbe verdient gemacht. mehr...

31. Juli 2000

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Jugend will Kulturarbeit fortsetzen

"Die Siebenbürgisch-Sächsische Jugend in Deutschland (SJD) will die kulturelle Breiten- und Jugendarbeit der Siebenbürger Sachsen fortsetzen! Der stellvertretender Bundesvorsitzender Thorsten Schuller kritisiert die Kürzungen der rot-grünen Bundesregierung, weil dadurch die Interessen der jungen Generation auf der Strecke bleiben. Michael Naumann habe es in seiner "Neukonzeption" darauf angelegt, Altes in Museen zu konservieren und einen Schlusspunkt hinter die lebendige Kulturarbeit der Aussiedler zu setzen. Dabei ist die SJD eine der aktivsten Jugendorganisationen innerhalb der Landsmannschaften. Der Bundesvorstand hat beim beim letzten Verbandstag 1999 eine Verjüngungskur erfahren und zählt fünf Mitglieder unter 37 Jahren." mehr...

30. Juni 2000

HOG-Nachrichten

HOG-Verband bietet besonderen Service

Der Verband der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften e. V. will im Konzert der siebenbürgisch-sächsischen Einrichtungen stärker werden und bietet seinen rund 100 Mitgliedern wichtige Serviceleistungen. Die HOGs setzen sich vielseitig für die Pflege des Kultur- und Gemeinschaftslebens ein. Vorsitzender Horst Göbbel betonte in einer Sitzung des erweiterten Vorstandes am 3. Juni 2000 in Gundelsheim, dass der HOG-Verband effizient an Entscheidungen verschiedener siebenbürgisch-sächsischer Gremien mitwirke. Er rief alle anderen Heimatortsgemeinschaften auf, den HOG-Verband durch ihren Beitritt zu stärken. mehr...

30. Juni 2000

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Widerstand gegen kulturellen Kahlschlag

"Bei einer Podiumsdiskussion in Dinkelsbühl haben zahlreiche Siebenbürger Sachsen die Sparpläne der rot-grünen Bundesregierung aufs Heftigste kritisiert. Bund und Länder sind gemäß § 96 des Bundesvertriebenen- und Flüchtlingsgesetzes (BVFG) verpflichtet, das "Kulturgut der Vertreibungsgebiete" zu fördern. Dessen ungeachtet will Staatsminister Michael Naumann durch eine so genannte Neukonzeption gewachsene regionale Einrichtungen zentralisieren und die kulturelle Breitenarbeit fast gänzlich zusammenstreichen. Vor allem die Siebenbürger, die etwa zur Hälfte nach dem Umbruch von 1989 ausgesiedelt sind und ein außerordentliches reges Kulturleben in Deutschland entfalten, fühlen sich von den massiven Kürzungen existenziell bedroht. Auch die Jugend sieht sich mangels Finanzierung außer Stande, Traditionen und andere kulturelle Werte weiterzuführen, Seminare und Informationen anzubieten oder den Austausch zwischen Jugendgruppen zu organisieren." mehr...

1. Juli 1999

Interviews und Porträts

Dr. Harald Roth

Dass sich die Siebenbürger Sachsen beispielhaft in Deutschland integrieren und zuverlässige Bürger dieser Republik geworden sind, stoßt offenbar bei den deutschen Politikern nur auf wenig Gegenliebe. Schon die Regierung Kohl hatte die Renten für Spätaussiedler in mehreren Schritten praktisch halbiert, nun schlägt auch die neue rot-grüne Regierungskoalition, deren Parteien sich gerne als Anwalt der Minderheiten darstellen, zu. Bereits wenige Monate nach ihrem Antritt bahnt sich für die Siebenbürger Sachsen in Deutschland ein kultureller Kahlschlag an: Die kulturelle Breitenarbeit der Landsmannschaft wurde um 70 Prozent gekürzt, das Siebenbürgische Museum soll zwangsweise nach Ulm verbracht werden, und das Siebenbürgen-Institut, das schon seit Jahren mit finanziellen Nöten konfrontiert ist, könnte durch weitere Sparmaßnahmen endgültig in Existenznot geraten. Über die vielseitigen Aktivitäten und die finanzielle Lage in Gundelsheim sprach SbZ-Redakteur Siegbert Bruss mit Dr. Harald R o t h , seit 1993 Geschäftsführer des Siebenbürgen-Instituts in Gundelsheim. Roth wurde 1965 in Schäßburg geboren, ist in Kronstadt aufgewachsen, studierte Geschichte in Freiburg, Heidelberg, München und Seattle (USA) und ist Autor und Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen. mehr...