Ergebnisse zum Suchbegriff „Sieglinde Bottesch Konrad Klein“

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20. November 2025

Kulturspiegel

Deutsche Erstaufführung der „Hexenszenen“ in Heidelberg

Die deutsche Erstaufführung der „Hexenszenen“, eines siebenbürgischen Melodrams von Prof. Heinz Acker, fand am 26. Oktober 2025 in der Peterskirche von Heidelberg statt. Die rund 200 Zuschauer in der vollbesetzten Kirche erlebten einen eindrucksvollen Abend, beginnend mit einer kraftvollen Eigenkomposition des Chors der Evangelischen Studierendengemeinde Heidelberg (ESG) als Teil 1 des Abends, dirigiert von Xaver Detzel, einem einstigen Studenten Ackers. Mitglieder des Chors hatten die „Ausbruchstimmung“ komponiert, die sie nun zusammen mit dem Orchester der Peterskirche aufführten. Angeregt durch Ackers „Hexenszenen“, nehmen die Autoren der „Ausbruchstimmung“ mit ihrer Komposition Stellung zu den Verwerfungen, die zu den Hexenverfolgungen führten und auch heute noch aktuell sind: Verdächtigung – Ausgrenzung – Diskriminierung und Gewaltanwendung. Die Interpretation erbrachte frenetischen Beifall der Besucher, bevor es zum eigentlichen Abendprogramm überging, der Erstaufführung der „Hexenszenen“. mehr...

29. August 2024

Kulturspiegel

Angstgeflüster und Marterschreie: Heinz Ackers „Hexenszenen“ beim Sachsentreffen in Hermannstadt uraufgeführt

Das unwahrscheinlich vielseitige Programm des heurigen wichtigen Großen Sachsentreffens in Hermannstadt (800 Jahre Andreanum) hielt eine mit Spannung erwartete Premiere parat: Prof. Heinz Ackers vokal-instrumentales Hexenstück. Wer in den ruhigeren Stunden vor den drei Tagen des großen Trubels in der evangelischen Stadtpfarrkirche die ungemein expressiven, die Hexenverfolgung thematisierenden Monotypien der siebenbürgischen Malerin und Grafikerin Sieglinde Bottesch in Augenschein nahm, konnte sich durchaus vorstellen, dass Acker, der Vollblutmusiker, von der Bilderfolge fasziniert, schier dazu gedrängt wurde, sie zu vertonen. mehr...

10. August 2024

Rumänien und Siebenbürgen

Zweites Großes Sachsentreffen in Hermannstadt: Geborgenheit. Vertrautheit. Verstanden werden

Ist Heimat ein Ort – oder eher ein Gefühl, das mit einem Ort in Verbindung steht? „Heimat ohne Grenzen“ – so das Motto des zweiten Großen Sachsentreffens – erleben die meisten Siebenbürger Sachsen inzwischen aus der Ferne. Doch Siebenbürgen tragen viele noch im Herzen: in der Erinnerung aus der Vergangenheit, als im Heute verbindendes, identitätsstiftendes Element, als Ziel sinnstiftender Projekte für die Zukunft. Als Zentrum der kollektiven Sehnsucht, die man den Kindern und Kindeskindern zumindest begreifbar machen möchte. Die man auslebt in Vereinen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den USA und Kanada – und zumindest alle vier Jahre am Ort des Ursprungs: in Siebenbürgen, zum Großen Sachsentreffen, gemeinsam mit den hiesigen Landsleuten. mehr...

19. Juli 2024

Kulturspiegel

Dem kulturell-geschichtlichen Gedächtnis verpflichtet

Stiftung Siebenbürgische Bibliothek feiert 25-jähriges Bestehen auf Schloss Horneck/Hatto Scheiner wird mit dem Goldenen Ehrenwappen des Verbandes ausgezeichnet mehr...

1. April 2024

Verschiedenes

Ostereier von Sieglinde Bottesch

Mit ihren bemalten Geschenk- und Ostereiern hatte Sieglinde Bottesch niemals vor, an die Öffentlichkeit zu treten. Umso dankbarer sind wir ihr, dass sie unserer Bitte nachgab und uns einige Beispiele dieser liebenswerten Kleinkunst aus den letzten 20 Jahren zur Veröffentlichung zuschickte. mehr...

4. August 2023

Kulturspiegel

Neue Kunstgalerie im Siebenbürgischen Museum eröffnet

Dienstag, der 18. Juli 2023, wird als Tag des Erfolgs und der Freude in die Annalen des Schlosses Horneck in Gundelsheim am Neckar eingehen. Es ist das Datum, an dem im oberen Stockwerk des Siebenbürgischen Museums eine neue Dauerausstellung mit repräsentativer Kunst aus Siebenbürgen in neu geschaffenen Ausstellungsräumen der Öffentlichkeit übergeben wurde. Auf einer Fläche von 800 Quadratmetern werden dort Bilder und Plastiken gezeigt, die entweder aus den siebenbürgischen Herkunftsgebieten stammen, oder die über die „Kunstwirklichkeit siebenbürgischer Prägung über drei Jahrhunderte Zeugnis ablegen“, wie Dr. Irmgard Sedler, die Vorsitzende des Siebenbürgischen Museums Gundelsheim e.V., es formulierte. mehr...

26. Februar 2022

Kulturspiegel

Betrachtungen über Frauen, die Urzel laufen

Soweit meine Erinnerungen zurückreichen, wurde in meiner Familie immer Urzel gelaufen. Damit meine ich gar nicht meinen Großvater, der nach der Wiedereinführung des Brauches in Agnetheln 1969 Urzelsprecher war, das war vor meiner Zeit, sondern meinen Vater und meine beiden großen Geschwister: Sie nahmen bereits Anfang der 1990er Jahre am Urzelumzug in Sachsenheim teil, als ich Tummi noch glaubte, die Peitschen würden knallen, weil man sie ganz fest auf den Boden haute. Wenige Jahre später lief (und knallte) ich dann auch selbst, und heute bin ich regelmäßig dabei, wenn die Urzeln unter der Führung meiner Mutter Nürnberg und Umgebung unsicher machen. Soweit so normal. Aber ist es das wirklich? mehr...

12. Februar 2022

Interviews und Porträts

Siebenbürgische Zeitung als Gemeinschaftwerk: Chefredakteur Siegbert Bruss wird 60

Siegbert Bruss wurde am 1. Februar 1962 in Brenndorf geboren. Hier besuchte er von 1969-1977 die Allgemeinschule, in Kronstadt absolvierte er das Lyzeum für Mathematik und Physik Nr. 1 (1977-1981, mit Abiturabschluss). Nach dem Studium der Anglistik und Germanistik an der Universität Temeswar (1983-1987) war er dreieinhalb Jahre als Gymnasiallehrer in Zeiden tätig, bevor er im April 1991 nach Deutschland auswanderte. Bei Klett WBS in Stuttgart machte er 1992 eine einjährige Fortbildung zum Marketing- und Vertriebsassistenten im Verlagswesen. Kurze Zeit wirkte er als Einzelunternehmer im Verlagswesen, seit 1994 ist er als Redakteur bei der Siebenbürgischen Zeitung (SbZ) tätig, seit 2002 als verantwortlicher Redakteur. mehr...

14. November 2021

Interviews und Porträts

"Ein ewiges Staunen vor der Schönheit der Welt": Nachruf auf die Kunsthistorikerin und Museologin Karin Bertalan

Am 3. Oktober verstarb Karin Bertalan, deren Leben und Wirken Spuren in der Kunst- und Museumsgeschichte sowohl ihrer siebenbürgischen Heimat als auch in der württembergischen Wahlheimat hinterlassen hat. In ihrer Person verband sich die akribische Wissenschaftlerin mit einem musisch vielseitig kreativen Geist, sie hat beispielhaft die Wertevorstellungen und das ästhetische Empfinden des siebenbürgisch-sächsischen Bürgertums ihrer Herkunft gelebt. mehr...

6. August 2021

Interviews und Porträts

Kraft und Sensibilität: Zum Tod der fast vergessenen Malerin Marianne Simtion-Ambrosi

Die Malerin und Grafikerin Marianne Simtion-Ambrosi starb am 24. Juni 2021, drei Tage vor Vollendung ihres 91. Lebensjahres, in Berlin, Anlass, uns ihr Leben und Schaffen in Erinnerung zu rufen. mehr...