12. Februar 2022

Siebenbürgische Zeitung als Gemeinschaftwerk: Chefredakteur Siegbert Bruss wird 60

Siegbert Bruss wurde am 1. Februar 1962 in Brenndorf geboren. Hier besuchte er von 1969-1977 die Allgemeinschule, in Kronstadt absolvierte er das Lyzeum für Mathematik und Physik Nr. 1 (1977-1981, mit Abiturabschluss). Nach dem Studium der Anglistik und Germanistik an der Universität Temeswar (1983-1987) war er dreieinhalb Jahre als Gymnasiallehrer in Zeiden tätig, bevor er im April 1991 nach Deutschland auswanderte. Bei Klett WBS in Stuttgart machte er 1992 eine einjährige Fortbildung zum Marketing- und Vertriebsassistenten im Verlagswesen. Kurze Zeit wirkte er als Einzelunternehmer im Verlagswesen, seit 1994 ist er als Redakteur bei der Siebenbürgischen Zeitung (SbZ) tätig, seit 2002 als verantwortlicher Redakteur.
In der „Dorfgemeinschaft der Brenndörfer“ (HOG Brenndorf) engagiert er sich ehrenamtlich seit 1991 zunächst als Schriftführer, seit 2003 als Vorsitzender. In der HOG-Regionalgruppe Burzenland war er von 1995-1999 Schriftführer. Anlässlich seines 60. Geburtstages überraschte ihn die SbZ-Redaktion mit einer Handvoll Interviewfragen. Mit Blick auf seine bereits zwei Jahrzehnte währende Tätigkeit als Chefredakteur beschreibt Bruss die Profilentwicklung der Verbandszeitung („ein Gemeinschaftswerk“) mit „vielseitiger und offener“, betont zugleich die umfassend modernisierte Produktionsweise und kosteneffiziente Arbeit des Redaktionsteams.

Siegbert Bruss, Chefredakteur der ...
Siegbert Bruss, Chefredakteur der Siebenbürgischen Zeitung. Foto: Petra Reiner
Herzlichen Glückwunsch zu deinem 60. Geburtstag, Siegbert! Seit 1994 bist du für die Siebenbürgische Zeitung tätig. Was waren deine prägenden Erfahrungen in der Verbandsarbeit in den zurückliegenden Jahren?

Die siebenbürgisch-sächsische Gemeinschaft lebt weiter, und das obwohl die Siebenbürger Sachsen weltweit zerstreut leben. Diese erfreuliche Feststellung hat mich in den 28 Jahren, seitdem ich bei der Siebenbürgischen Zeitung arbeite, geprägt. Eine gewisse Aufbruchstimmung kam 2007 auf, als Hermannstadt zusammen mit Luxemburg Europäische Kulturhauptstadt wurde. Im selben Jahr trat Rumänien der EU bei, so dass die meisten Siebenbürger Sachsen nun zu einem gemeinsamen geographischen und politischen Raum gehören.
Weniger erfreulich waren die Kürzungen der Aussiedlerrenten 1996 und die Insolvenz des Johannes-Honterus-Hilfsvereins, des Trägervereins von Schloss Horneck, im Jahr 2015. Diese Ereignisse haben die Siebenbürger Sachsen einzeln bzw. institutionell stark getroffen. Es kam zu Initiativen, um die Rentengerechtigkeit wiederherzustellen bzw. das Siebenbürgische Kulturzentrum auf Schloss Horneck neu aufzubauen.

Woraus beziehst du deine Motivation?

Es ist die wohl uns allen innewohnende Liebe zu Menschen und zur Heimat, die uns zu Handlungen antreibt. Bei mir ist diese Motivation im Laufe der Jahrzehnte unter dem Einfluss von Familie, Lehrern und Weggefährten gewachsen. Ich habe erkannt, wie wertvoll unsere Kultur ist, und dass es sich lohnt, mich für sie einzusetzen.

Wie hat sich aus deiner Sicht die Siebenbürgische Zeitung in Profil und Leistung in den vergangenen zwei Jahrzehnten gewandelt?

Wichtig finde ich den Respekt für das Bestehende. Wir führen ein reiches publizistisches Erbe fort. Ich habe zum Beispiel von meinem Vorgänger Hannes Schuster viel gelernt, ich habe ihm viel zu verdanken. Unsere Zeitung ist ein Gemeinschaftswerk, das vom gesamten Zeitungsteam und vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern und Autoren gestaltet wird. So ist es uns gelungen, eine Zeitung zu machen, die in den letzten zwei Jahrzehnten vielseitiger und offener geworden ist. Die Öffnung der SbZ hin zur modernen Technik, unser Internetauftritt Siebenbuerger.de, die Mobilisierung der Jugend, aber auch der älteren Generation zur Teilnahme am Heimattag oder Sachsentreffen, für die Rettung von Schloss Horneck – das alles hat nicht nur der Zeitung, sondern auch dem Verband viel Lob und einen Imagegewinn gebracht. Öffentlichkeitsarbeit, bewusstes Werben in eigener Sache, Vernetzung mit siebenbürgischen Partnerorganisationen, Kooperation mit Behörden spielen eine immer größere Rolle. Die Siebenbürger Sachsen gestalten das gesellschaftliche Leben viel bewusster mit, und das spiegelt sich inhaltlich in der Zeitung wider.
Zudem versucht die SbZ, den Blick für die eigene Herkunft zu schärfen, und bietet eine Fülle von siebenbürgischen Themen an, erinnert an Persönlichkeiten, an kulturelle und geschichtliche Ereignisse, betreibt Mundartpflege in der Rubrik Sachsesch Wält, die seit 2005 ehrenamtlich von Bernddieter Schobel und Hanni Markel betreut wird. In den letzten beiden Jahren, die coronabedingt ärmer an Veranstaltungen waren, haben wir immer mehr Zeitzeugen zu Wort kommen lassen. Sie schildern ihre Erinnerungen an das Leben in Siebenbürgen, die Russlanddeportation, ihre Ausreise nach Deutschland und andere einschneidende Ereignisse. Die Zeitzeugenberichte, Leserbriefe oder die Rubrik „Lebendige Worte“ mit literarischen Texten sind ein Mehrwert für unsere Zeitung, die dadurch an Lebendigkeit und Authentizität gewinnt.
Siegbert Bruss (3.v.l.) als Berichterstatter des ...
Siegbert Bruss (3.v.l.) als Berichterstatter des Heimattages in Dinkelsbühl 2017, hier bei einer Vernissage einer Ausstellung von Sieglinde Bottesch. Auch die anderen Gäste zählen zu den aktivsten Mitarbeitern der Siebenbürgischen Zeitung: Dr. Ingrid Schiel, Dr. Konrad Gündisch und Dr. Erika Schneider (v.l.n.r.) Foto: Konrad Klein
Mit welchen Attributen würdest du deinen professionellen Anspruch kennzeichnen?

Neben den bekannten journalistischen Aufgaben, aktuelle und korrekte Informationen zu bieten, Kommunikation zu ermöglichen, finde ich es wichtig, dass der menschliche Umgang und die Toleranz für andere stimmen. Die Leser und Leserinnen sollen sich in ihrer Zeitung wiederfinden. Wir setzen die Zeitung ganz bewusst als Instrument zum Erhalt unserer Gemeinschaft ein. Ich erwähnte vorhin die Offenheit für neue Medien. In diesem Sinn haben wir die Zeitung seit 2002 elektronisch umgestellt, die Arbeitsabläufe schrittweise optimiert und erstellen die gesamte Zeitung seit Januar 2007 eigenständig am Bildschirm, ohne Mitwirkung der Druckerei. So konnten wir die Druckkosten um zwei Drittel reduzieren und können als Layouter die Zeitung auch lesefreundlicher gestalten.

Welche Hoffnung verbindest du mit der künftigen Entwicklung unseres Verbandes und seiner Zeitung?

Wir Siebenbürger Sachsen haben eine wertvolle Heimat, Kultur und Geschichte. Möge es dem Verband und seiner Zeitung gelingen, möglichst viele Landsleute zu gewinnen, die ihre siebenbürgisch-sächsische Identität leben und an ihre Kinder weitergeben. So dürfen wir hoffen, dass unsere Gemeinschaft in Zukunft Bestand haben wird.

In diesem Sinne weiterhin viel Erfolg!
Das Zeitungsteam 2010, von rechts: Siegbert ...
Das Zeitungsteam 2010, von rechts: Siegbert Bruss, Doris Roth, Detlef Schuller, Christian Schoger und Hans-Werner Schuster, Bundeskulturreferent, der auch für die Redaktion tätig war.

Glückwünsche aus der siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft

Martin Bottesch, Vorsitzender des Siebenbürgenforums: „Lieber Herr Bruss, sorgen Sie bitte auch in Zukunft dafür, dass die Aussagen der Siebenbürgischen Zeitung von den Sachsen verstanden und von den Nicht-Sachsen nicht missverstanden werden. An den dazu erforderlichen Fähigkeiten mangelt es Ihnen nicht und so wünsche ich Ihnen vor allem Gesundheit.“

Ute Brenndörfer, Bundesgeschäftsführerin des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland: „Am 1. Februar, dem 60. Geburtstag von Siegbert Bruss, sind es auf den Tag genau drei Jahre, seitdem ich die Ehre und die Freude habe, mit ihm als Chefredakteur gemeinsam in der Geschäftsstelle in München zu arbeiten. Bewundernswert ist sein selbstverständliches Engagement für den Verband, seine Professionalität, seine Wortgewandtheit und die Leidenschaft, mit der er die Siebenbürgische Zeitung gestaltet und dafür sorgt, dass diese 20 Mal im Jahr immer pünktlich und mit spannenden Themen erscheint. Durch die Siebenbürgische Zeitung hat Herr Bruss es verstanden, Brücken zu bauen, einerseits zwischen dem Verband und seinen Mitgliedern, andererseits weltweit zwischen den Mitgliedsverbänden in Deutschland, Rumänien, Österreich, USA und Kanada, mit denen er regelmäßigen Kontakt pflegt. Mit viel Einfühlungsvermögen und Optimismus leitet Siegbert Bruss das Redaktionsteam und sorgt für ein angenehmes Arbeitsklima.
Lieber Herr Bruss, zu Ihrem Ehrentag wünsche ich Ihnen im Namen der Mitarbeiter der Geschäftsstelle nur das Beste und vor allem viel Gesundheit. Gerne möchten wir, das Team, uns für den gemeinsamen Weg bedanken und freuen uns weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit und viele schöne gemeinsame Jahre.“

Pfarrer Dr. Stefan Cosoroabă, Evangelische Kirche A.B. in Rumänien (EKR): „,Bei mir müssen Sie nicht werben, meine Unterstützung haben Sie schon!‘, das waren die ersten Worte von Siegbert bei meinem Antrittsbesuch in der Karlstraße 100. Außer dass aus dem Sie ein Du geworden ist, hat sich daran in über zehn Jahren gemeinsamen und parallelen Arbeitens nichts geändert. Danke für Deine Unterstützung für mich und die Heimatkirche in wechselvollen Jahren!“

Doris Hutter, Stellvertretende Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland: „Als überzeugten Vereinsmenschen habe ich Siegbert in den vielen Jahren unserer Zusammenarbeit erlebt, gesellig, humorvoll, unermüdlich für unseren Verband im Einsatz, auch ehrenamtlich, weil das für ihn Ehrensache ist. Als Redakteur bringt er für die Verfasser von Texten viel Verständnis und Geduld auf, auch wenn man den Bericht zum dritten Mal schickt, weil doch vergessen wurde, eine bestimmte Person zu erwähnen, oder der Text noch immer zu lang war. Der Chefredakteur Siegbert ist umsichtig, verlässlich und offen für Neues. Ich denke, dass man das unserer Zeitung auch ansieht, und danke Siegbert, dass er mit seinem Team die Siebenbürgische Zeitung durch vielseitige Themen und Berichterstattung, durch hochwertige Informationen für jeden Geschmack zu einem interessanten und breit lesenswerten Medium macht. Lieber Siegbert, ich wünsche dir neben Gesundheit und Glück im Leben auch weiterhin viel Spaß an deiner Arbeit.“

Konrad Klein, Studienrat a.D.: „Meine Zusammenarbeit mit Siegbert empfand ich immer als angenehm unkompliziert, harmonisch und wertschätzend. Man kann mit ihm wunderbar reden, weil er aufgeschlossen und wohltuend uneitel ist und dementsprechend auch andere Argumente gelten lässt. Seine Redakteurstätigkeit übt er – wie könnte es anders sein – mit viel sächsischem Herzblut aus. Für Anregungen ist er stets offen und lehnt sie höchstens aus redaktionellem Sachzwang ab. Auf weitere gute Mitarbeit, mit allen guten Wünschen, lieber Siegbert, wir bleiben dran!“

Prof. Dr. Berthold Köber, Vorstandsvorsitzender der Gemeinschaft Evangelischer Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben im Diakonischen Werk der EKD – Hilfskomitee e.V.: „Sehr geehrter, lieber Herr Bruss, seitens der Gemeinschaft Evangelischer Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben im Diakonischen Werk der EKD – Hilfskomitee sowie persönlich gratulieren wir Ihnen herzlich zu Ihrem 60. Geburtstag. Wir wünschen Ihnen für Ihre Tätigkeit wie auch für Ihr persönliches Ergehen weiterhin Lebens- und Schaffensfreude, Tatkraft, Erfolg, Gesundheit und, alles umfassend, Gottes Beistand und Segen. Zugleich danken wir Ihnen herzlich für Ihr großes Engagement für unsere siebenbürgisch-sächsische Gemeinschaft, besonders als Chefredakteur der Siebenbürgischen Zeitung, wie auch für alle erfahrene Unterstützung, und schätzen Sie im Besonderen für Ihre Kompetenz, Ihre Gesprächs- und Hilfsbereitschaft und Ihre Offenheit. Bleiben Sie behütet und seien Sie Gott befohlen.“

Rainer Lehni, Bundesvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland: „Der langjährige Chefredakteur der Siebenbürgischen Zeitung, Siegbert Bruss, erfüllte am 1. Februar sein 60. Lebensjahr. Im Namen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland gratuliere ich dem Jubilar und wünsche ihm nur das Beste, weiterhin viel Erfolg und Schaffenskraft und in diesen besonderen Zeiten vor allem aber Gesundheit.
Unter seiner Ägide ist unsere Verbandszeitung zu einem wahren Aushängeschild des Verbandes geworden. In enger Abstimmung mit dem Vorstand und dem jeweiligen Bundesvorsitzenden ist die Siebenbürgische Zeitung heute zu einem anerkannten Medium gereift, das umfassend über die weltweit verstreute Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen berichtet. Hier hat Siegbert Bruss als profunder Kenner der siebenbürgisch-sächsischen Materie seinen entscheidenden Teil dazu geliefert. Gerade auch jetzt in den letzten beiden Jahren, in denen die Welt von der Corona-Pandemie gebeutelt wurde, ist es gerade das Verdienst von Siegbert Bruss, dass die Siebenbürgische Zeitung in dieser veranstaltungsarmen Zeit die Verbindung zwischen den Verbandsmitgliedern aufrechterhalten hat.
Ich kenne Siegbert Bruss jetzt seit nunmehr über 30 Jahren: Ende der 1980er Jahre war er mein Klassen- und Englischlehrer am Zeidner Lyzeum, ein Lehrer, mit dem wir damals Halbwüchsigen sehr gut auskamen und ihn für sein stets offenes Ohr schätzten. Als ich Mitte der 1990er Jahre meine ersten Beiträge in der Siebenbürgischen Zeitung veröffentlichte, kreuzten sich unsere Wege erneut. Seither besteht zwischen Siegbert Bruss und mir ein ausgesprochen herzliches Verhältnis, das ich mir natürlich auch weiterhin wünsche. Herzlichen Glückwunsch zum 60. Geburtstag, lieber Siegbert!“

Konsulent Manfred Schuller, Bundesobmann des Bundesverbandes der Siebenbürger Sachsen in Österreich: „Zum runden Geburtstag die herzlichsten Glückwünsche aus Österreich! Als Chefredakteur der Siebenbürgischen Zeitung ist uns Siegbert Bruss ein jahrzehntelanger Begleiter. Neben seiner hilfsbereiten und freundlichen Art ist er zudem einer, der sich nicht in den Vordergrund drängt, aber trotzdem seine Ohren überall hat, eben ein Journalist mit Leib und Seele. Meist traf man sich – noch vor der Corona-Pandemie – in Dinkelsbühl, für private Unterhaltungen blieb dort zwar kaum Zeit, aber wenn einmal eine Begegnung zwischen all den Veranstaltungen stattfand, ergab sich immer ein herzliches Gespräch. Die Siebenbürgische Zeitung und Siegbert Bruss sind eine Einheit und wir Siebenbürger Sachsen in Österreich bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und Freundschaft. Lieber Siegbert, weiterhin alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen!“

Dr. Irmgard Sedler, Vorsitzende des Trägervereins Siebenbürgisches Museum Gundelsheim e.V.: „Siegbert Bruss hat in den Jahren seiner Verantwortung für die Inhalte der Siebenbürgischen Zeitung ein wichtiges Ziel stets im Auge behalten: Durch die Auswahl der Artikel und Bilder, die er in der Zeitung brachte und bringt, ging und geht es ihm darum, ein vielschichtiges, mal umfassendes, mal streiflichtartig fokussiertes und stets lebendiges Bild der Siebenbürger Sachsen über das Medium Zeitung in alle Welt zu tragen. Informationen zur Geschichte, zur Gegenwart und den Organisationen unserer heutigen, über mehrere Länder verteilten Gemeinschaft, zu Kultur und sächsischer Lebensart, geben hier Auskunft über alte und neue Wertevorstellungen und ästhetisches Empfinden, über das Typische der Landschaft und der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen unserer alten Heimat, über familiäre und geistige Bindungen und Verbindungen. Wir wünschen Herrn Bruss zu seinem 60. Geburtstag auch weiterhin viel Schaffenskraft, die dazu nötige Gesundheit und Freude am Leben.“

Robert Sonnleitner, Bundesreferent für Internet und Online-PR des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland: „Vor rund 25 Jahren habe ich Siegbert als einen leidenschaftlichen Redakteur der Siebenbürgischen Zeitung kennengelernt, dem es auch immer wieder darauf ankam, über den Tellerrand hinauszublicken. Mit Weitsicht und einem sehr guten Analyse- und Urteilsvermögen hat er frühzeitig über die Aktivitäten der siebenbürgischen Internetpioniere in der SbZ berichtet. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie er mir das neu geschaffene Internet-Referat der Landsmannschaft in München schmackhaft machte und mich so an das Ehrenamt heranführte.
www.Siebenbuerger.de heißt unser großes Projekt. Der Erfolg ist nicht zuletzt der hervorragenden Zusammenarbeit von Chefedaktion und Internetreferat zu verdanken. Über all die Jahre wurde Siebenbuerger.de stetig technisch und inhaltlich weiterentwickelt und die SbZ-Redaktion hat diese erfolgreiche Teamleistung publizistisch glänzend begleitet. Siegberts Fähigkeiten zu vermitteln, auszugleichen und Kompromisse zu finden, kamen uns auch in kritischen Phasen zugute. Lieber Siegbert, im Namen des Webmaster-Teams wünsche ich dir zum Geburtstag alles Gute, viel Glück, Sonnenschein und Gesundheit!“

Christa Wandschneider, Bundesfrauenreferentin des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland: „Außergewöhnliches Engagement, Hilfsbereitschaft gepaart mit Freundlichkeit und Geduld, viel Fachwissen und gute Ratschläge sind nur einige Begriffe, die mir in den Sinn kommen, wenn ich an Siegbert Bruss denke. Siegbert ist überzeugter Siebenbürger, der sich für die Belange seiner Landsleute in seiner Eigenschaft als Chefredakteur der Siebenbürgischen Zeitung einsetzt und Berichterstatter oder Einsender von Texten mit seinem Wissen unterstützt und leitet. Zum Geburtstag alles Gute, weiterhin Durchhaltevermögen und ein herzliches Nit loss di, eh! von einer Landlerin.“

Schlagwörter: Bruss, Geburtstag, Jubilar, Siebenbürgische Zeitung, Chefredakteur, Wandschneider, Bundesfrauenreferentin, Sonnleitner, Siebenbuerger.de, Irmgard Sedler, Siebenbürgisches Museum, Manfred Schuller, Österreich, Rainer Lehni, Bundesvorsitzender, Köber

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