Ergebnisse zum Suchbegriff „Stettin“
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BdV-Ehrenplakette an Altbundespräsident Joachim Gauck
Berlin - Der Bund der Vertriebenen (BdV) hat Altbundespräsident Dr. h.c. Joachim Gauck seine höchste Auszeichnung, die Ehrenplakette, verliehen. BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius nahm die Ehrung bei einem Festakt mit anschließendem Empfang am Rande der Bundesversammlung des BdV am 29. November in der Vertretung des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund vor. Seitens des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland waren die Ehrenvorsitzende Herta Daniel und der Bundesvorsitzende Rainer Lehni zugegen. Das Präsidium habe diese Entscheidung einstimmig getroffen, erklärte Bernd Fabritius in der Veranstaltungseinladung, denn „ganz unabhängig von Amt und Würden“ habe Gauck sich schon früh für die Anliegen der deutschen Heimatvertriebenen und Flüchtlinge, Aussiedler und Spätaussiedler eingesetzt. In seiner Laudatio auf den Preisträger führte Fabritius diese Begründung weiter aus. mehr...
Reformation im Osten Europas
150 Seiten kirchenhistorischer Vorträge zum Lutherjahr 2017, in Bonn und Göttingen gehalten, stellen ein Unikat dar. Das Buch „Der Durchbruch kam im Osten. Die Reformation in Ostpreußen, Pommern, Schlesien, den böhmischen Ländern und Siebenbürgen“, herausgegeben von der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, löste bei mir eine gewisse Wehmut und Sentimentalität aus. Die erfolgreiche Reformation in den angeführten Ländern wird von kompetenten Verfassern beleuchtet. Die einstigen evangelisch-deutschen Länder, Provinzen innerhalb und außerhalb der Reichsgrenze, und ihre Geschichte beeindrucken. In den böhmischen Ländern mit Oberungarn und Siebenbürgen hat die evangelisch-deutsche Minderheit Kultur, Landschaft und Leben geprägt. Nach 428 Jahren wechselvoller Geschichte, wirtschaftlich-kulturellem Wachstum, gesellschaftlicher Prägung dieser Länder hat der Zweite Weltkrieg seine Vernichtung zurückgelassen und deutsch-evangelisches Leben zum Teil ausgelöscht. Die Vertreibung der Deutschen, ihre Entfremdung und damit einhergehende Auswanderung beendeten diese Geschichte. In einigen Ländern, auch in Siebenbürgen, sind noch lebendige Reste vorhanden. Überall jedoch weisen nur noch steinerne Zeugen auf die prägende Vergangenheit hin. mehr...
Nürnberger Landsleute reisen nach Danzig, Marienburg und Posen
Wir trafen uns am U-Bahnhof in Nürnberg sehr früh am Morgen des 25. Mai, um die lange Strecke bis Danzig zu überwinden. Als wir kurz vor Potsdam Rast machten, trafen wir Mitglieder und Freunde der Tanzgruppe Alzen, mit Heidi und Martin Mehburger, die sich auf dem Weg zur Mecklenburgischen Seenplatte befanden. Nach freudigen Begrüßungen trennten sich unsere Wege und wir reisten weiter über Berlin und Stettin, die Bernsteinstraße entlang nach Wladyslawowo an der Ostsee, wo wir in einem sehr schönen Hotel mit einem Begrüßungsgetränk erwartet wurden und ein köstliches Abendessen serviert bekamen.
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Bedeutende Deutsche in Ostmittel- und Südosteuropa
Franz Kössler: Lebensbilder. Persönlichkeiten aus ehemals deutschsprachigen Gebieten in Europa. Osteuropa Zentrum Verlag Berlin, 2014, 16 Karten, 735 S., 44,95 Euro, ISBN 978-3-942437-23-3 mehr...
Hochwertige Ausstellungen beim Sachsentreffen
Das Sachsentreffen 2010 in Bistritz bot neben historisch und bibliografisch Interessierten auch Kunstliebhabern Gelegenheit, über die prall gefüllten Festtage hinaus beachtenswerte Ausstellungen zu erleben. In der Reihenfolge ihrer Vernissagen handelt es sich um die „Gemäldeausstellung Norbert Thomae“ und „Heimat wohin?“ im Kreismuseum, um „Bistritz – Punktum“ in der Kreisbibliothek und um einen ungewöhnlichen Kunstdialog in der wohl ältesten romanischen Kirche der Siebenbürger Sachsen in Mönchsdorf. mehr...
Oldenburger Bundesinstitut feierte zwanzigjähriges Jubiläum mit einer internationalen Tagung
Ohne Pomp, sondern einer wissenschaftlichen Einrichtung angemessen, beging das Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa am 9.-11. März in Oldenburg sein zwanzigjähriges Jubiläum mit einer international besetzten Fachtagung zum Thema „Aufbruch und Krise. Das östliche Europa und die Deutschen nach dem Ersten Weltkrieg“. Dabei wurden, insbesondere von Prof. Dr. Stefan Sienerth, aber auch in weiteren Beiträge siebenbürgische Fragen angesprochen, in anderen Vorträgen wurden vergleichbare Entwicklungen in anderen Regionen Ostmitteleuropas geschildert. mehr...
Hans Bergel: Trauer im Zeichen doppelter Erschütterung
Auf Einladung des Oberbürgermeisters der Stadt Dinkelsbühl, Dr. Christoph Hammer, hielt Dr. h. c. Hans Bergel am 16. November dieses Jahres im Konzertsaal der Stadt im Rahmen der Feierlichkeiten zum Volkstrauertag die Ansprache. Auf Wunsch Dr. Hammers sprach der Schriftsteller zum Thema „Die Opfer des Kommunismus im Osten Europas“. Die Feierstunde im vollbesetzten Saal wurde mit Darbietungen des städtischen Streichquartettes eröffnet und beschlossen. Unter den Gästen begrüßte Dr. Hammer auch den Landrat des Kreises. Hans Bergels Ansprache wird im Folgenden in einer von ihm gekürzten Fassung veröffentlicht. mehr...
Siebenbürger Sachsen beeindruckt von Masuren
Am 12. September frühmorgens startete auf Einladung von Familie Klaus und Astrid Andree eine muntere Seniorengruppe der Kreisgruppe Regensburg, gespickt mit Banatern und Bayern, auf eine 3 000 km lange Busfahrt Richtung Danzig und Masuren. Uta Schullerus von der Mitgliederverwaltung der siebenbürgischen Landsmannschaft berichtet. mehr...
Auf den Spuren deutscher Ostgeschichte
In einer der masurischen Geschichten von Siegfried Lenz macht sich die ganze Dorfgemeinschaft von Suleyken solidarisch auf den Weg, um einen ihrer Mitbürger auf seiner Fahrt in die Fremde zu begleiten. Weil es dem Suleyker Amadeus Loch an einem "Kilochen Nägel mangelt", nimmt er zum Einkauf seine Frau mit, diese ihren Schwager, der seinen ... usw. Ähnliches geschah in Mannheim, als Hans Wester, Vorsitzender der Kreisgruppe Mannheim-Heidelberg der siebenbürgischen Landsmannschaft, zu einer Masurenfahrt seine Frau mitnahm, diese ihre Schwägerin, die wiederum ... mehr...
Mittlerin zwischen Ost und West
Am 16. April wurde der siebenbürgischen Volkskundlerin Dr. Helga Stein für ihre wissenschaftlichen Forschungen und ihren ehrenamtlichen Einsatz sowohl im Raume Hildesheim als auch in Osteuropa (Rumänien) der Niedersächsische Verdienstorden am Bande verliehen. Viele Gäste nahmen an der Feier anlässlich der Überreichung des Ordens durch Finanzminister Hartmut Möllring im kleinen Sitzungssaal des Hildesheimer Rathauses teil. mehr...






