Ergebnisse zum Suchbegriff „Turnverein“

Artikel

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23. Januar 2023

Kulturspiegel

"Frisch, frei, fröhlich, fromm": 200 Jahre Sport bei den Siebenbürger Sachsen

Leibesübungen und körperliche Ertüchtigung haben in vielen Kulturen Tradition, ja sie gehören zur Tradition. Sie standen und stehen nicht zuletzt auch in Verbindung mit religiösen Festen. In der weltweiten Geschichte finden sich vielerlei Beispiele, auch im Europa der klassischen Antike, vor allem in Griechenland. Die aus dieser Zeit stammenden Ausdrücke werden vielfach bis heute verwendet, zum Beispiel werden die Wettkämpfenden als „Athleten“ bezeichnet. Denn die sportlichen bzw. gymnastischen Wettkämpfe wurden im alten Griechenland als „athlon“ bezeichnet, so auch der klassische Pentathlon mit fünf Disziplinen als Konkurrenzausscheidung. mehr...

19. Dezember 2016

Kulturspiegel

Fachtagung in Bad Kissingen über die Stadt- und Kulturgeschichte von Heltau

Wie sehr die in einer Ortschaft überschaubarer Größe gemeinsam verbrachte Zeit verbindet, war an einem Treffen jener zu ersehen, die durch Geburt und Kindheitstage, durch Schul- und Dienstjahre oder sonstige Belange eine Beziehung zu Heltau haben. Einstige und heutige Ortsbewohner, über 120 an der Zahl, kamen vom 7. bis 9. Oktober 2016 im „Heiligenhof“ von Bad Kissingen zusammen, um an dem Seminar „Mitteleuropäische Stadt- und Kulturgeschichte am Beispiel von Heltau in Siebenbürgen“ teilzunehmen. mehr...

24. November 2016

Interviews und Porträts

Nachruf auf Dietrich Brandsch-Böhm

Dietrich Brandsch-Böhm, langjähriger Vorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, Landesgruppe Berlin/Neue Bundesländer, ist im 83. Lebensjahr am 25. Oktober 2016 in Berlin verstorben. Seine drei Kinder haben die Todesanzeige für ihren Vater so überschrieben: „Ein zufriedenes Leben ist zu Ende gegangen.“ Das passt sehr gut zum unten stehenden Foto. Weiter geht es im Text der Todesanzeige dann, auch sehr treffend, so: „In Dankbarkeit für seine beständige Liebe und Fürsorge nehmen wir Abschied von unserem Vater, Bruder, Großvater, Urgroßvater und Onkel Dietrich Brandsch-Böhm ...“ mehr...

28. November 2014

Interviews und Porträts

Salti und Medaillen für die Jugend: Nora Huber wurde 70

Im Kreise ihrer Familie und ihrer Freunde in Freiburg im Breisgau vollendete die Sportlehrerin Nora Huber, geborene Miess, am 4. November das siebte Lebensjahrzehnt. mehr...

7. September 2014

Verschiedenes

Olympia-Teilnehmer Dr. Hans Georg Herzog gestorben

Als letztes Mitglied der Handballauswahl Rumäniens, die im August 1936 an den Olympischen Spielen in Berlin teilgenommen hat, ist Dr. Hans Georg (Gerch) Herzog am 28. Juli im Alter von 99 Jahren in Wien gestorben. Herzog, der am 7. Mai 1915 im siebenbürgischen Mühlbach geboren wurde, ist am 14. August in Wien im engsten Familienkreis beerdigt worden. mehr...

25. November 2012

Kulturspiegel

Die Schlacht von Marienburg im Wandel der Erinnerungskultur

Im Gedenken an „alle Opfer von Terror und Gewaltherrschaft“ begingen am 19. Oktober in Marienburg im Burzenland das Demokratische Forum der Deutschen im Kreis Kronstadt, das Honterusgymnasium und die Ev. Stadtpfarrgemeinde A.B. Kronstadt erneut die sogenannte „Michael-Weiß-Gedenkfeier“. Seit 1998 werden Gedenkfeiern anlässlich des Jahrestages der Schlacht bei Marienburg, der sich in diesem Jahr zum 400. Mal jährte, am Marienburger Studentendenkmal abgehalten. Die Feiern knüpfen an eine Tradition an, die von 1913, dem Jahr der Einweihung des Denkmals, bis Ende der 1930er Jahre Bestand hatte, und die ihrerseits in einer reichen Kultur des kollektiven Erinnerns an die Schlacht wurzelte – der Fokus des Gedenkens allerdings ist ein neuer. mehr...

31. März 2012

Kulturspiegel

Schiller Verlag legt "Das Kulturpfeifen" von Schuster Dutz neu auf

Vor hundert und mehr Jahren war das gesellige Leben in unserer siebenbürgischen Heimat sehr viel anders als wir es in der medial durchdrungenen Gegenwart erleben. Dennoch: Bälle und Fasching wurden damals schon gefeiert und Vereine sorgten für Abwechslung und Vergnügen. Wenn etwa der „Mediascher Turnverein 1847“ am Silvesterabend seinen traditionellen Ball abhielt, gelangte die Silvesterzeitung zum Verkauf, in der man in Mundart oder Hochsprache, in Versen oder Prosa, mit Heiterkeit und nachsichtigem Spott das zurückliegende Jahr Revue passieren ließ und seine Mitbürger „durch den Kakao zog“. Zu den talentierten jungen Reimern, die auch beim „Sitttag“ der Kothgässer Nachbarschaft mit ihren Versen für Heiterkeit sorgten, gehörten um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert neben Fritz Guggenberger, Josef Fabini und dem Apotheker Gustav Schuster auch der Sohn des letzteren, der später unter seinem Spitznamen Dutz allgemein bekannt wurde und in dem wir heute den Altmeister humoristischer Dichtung in sächsischer Mundart aus Siebenbürgen verehren. mehr...

18. Juni 2010

Interviews und Porträts

Olympiateilnehmer Dr. Hans Georg Herzog ist 95

Das letzte noch lebende Mitglied der Handballauswahl Rumäniens, die im August 1936 an den Olympischen Spielen in Berlin teilgenommen hat, ist 95 Jahre alt geworden. Dr. Hans Georg (Gerch) Herzog hat am 7. Mai in einem Pensionistenwohnhaus in Wien Geburtstag gefeiert. mehr...

15. März 2010

Verschiedenes

Turnlehrer Rudolf Schneider: Leben zwischen Erfolgen, Leid und Enttäuschungen

„Mein erster Turnlehrer, Rudolf Schneider, konnte uns auf eine besondere Art spielerisch motivieren. Er hat das Tor zur Liebe zum Sport weit aufgemacht. Dabei sein – das war wichtig, egal wie gut die Übung gelungen war. Konkurrenzdenken kam nicht auf. Er gab uns das Zusammengehörigkeitsgefühl – eine besondere Erfahrung. Dafür gebührt Schnudder mein größter Dank.“ Das sind einige Worte der Erinnerung und Anerkennung aus einer umfangreichen Hommage von Seiten Konrad Kaspers, eines ehemaligen Schülers. mehr...

26. Oktober 2008

Interviews und Porträts

Nur noch einer aus der Olympia-Mannschaft lebt

Von der rumänischen Olympia-Mannschaft, die 1936 an den Olympischen Spielen in Berlin teilgenommen hat, lebt noch einer: Dr. Hans Georg Herzog, geboren am 15. Juli 1915 in Mühlbach. Denn am 20. September 2008 ist aus jener Mannschaft Wilhelm Heidel im Alter von 92 Jahren in Lohhof für immer eingeschlafen. Heidel, den seine Freunde kurz Willi nannten, wurde am 25. September in Schweitenkirchen beigesetzt. Unter den rund 80 Trauergästen waren sechs Handballer der alten Generation und zwei der jüngeren. mehr...