Ergebnisse zum Suchbegriff „Ueberblick Geschichte“
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Wird Siebenbürgen zur Toskana des Ostens?
An Büchern über die Kirchenburgen in Siebenbürgen mangelt es nicht. Was dem vorliegenden Bildband eine besondere Note verleiht, ist die Tatsache, dass er sich an einen weltweiten Kreis wendet, was die zweisprachige deutsch-englische Ausgabe belegt. Hinzu kommt, dass kein Geringerer als der britische Thronfolger, Prince Charles of Wales, das Vorwort zu dem Bildband zeichnet: Robert Stollberg, Thomas Schulz: Kirchenburgen in Siebenbürgen. Fortfied Churches in Transilvania. Böhlau Verlag Köln, Weimar, Wien 2007, 220 Seiten, Preis 24,90 Euro, ISBN 978-3-412-18606-7. mehr...
Rumäniendeutsche in der Waffen-SS
Die hier zu besprechende Arbeit von Paul Milata ist die erste monographische Untersuchung über Rumäniendeutsche in der Waffen-SS, wenn man von der nicht veröffentlichten Magisterarbeit von Hans-Werner Schuster absieht. Milatas Monographie stützt sich auf eine kritische Auswertung des einschlägigen Schrifttums und auf das Studium eines umfangreichen Quellenmaterials in Archiven von Rumänien, Deutschland, den USA und in Prag sowie der Presse der Zeit. Der Großteil des zitierten Archivmaterials wurde erstmals eingesehen. Die Arbeit bietet aufgrund der umfangreichen Dokumentation neue Erkenntnisse und zahlreiche bisher unbekannte Fakten und Daten zum Geschehen. Der Historiker Milata hat mit dieser Arbeit an der Humboldt-Universität Berlin promoviert. Das Buch bietet trotz seines wissenschaftlichen Charakters eine für ein breites Publikum gut lesbare Lektüre. mehr...
Herrschaftslegitimation in Rumänien: Ceaușescu u.a.
Besprechung des Buches von Daniel Ursprung: Herrschaftslegitimation zwischen Tradition und Innovation. Repräsentation und Inszenierung in der rumänischen Geschichte; Heidelberg (Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde) und Kronstadt (Aldus), 2007; ISBN: 978-3-929848-49-6 (AKSL) bzw. 978-973-7822-20-8 (Aldus), 433 Seiten, 15,90 Euro [= Veröffentlichungen von Studium Transylvanicum]. mehr...
Jüngere Schulgeschichte im Blickpunkt
Die 6. Tagung der Sektion Schulgeschichte des Arbeitskreises für siebenbürgische Landeskunde fand am 24. und 25. März im Münchner Haus des Deutschen Ostens (HDO) statt, das auch diesmal als Mitveranstalter eingeladen hatte. In Vertretung der beiden Schulhistoriker Prof. Walter König und Hans Gerhard Pauer, die krankheitsbedingt abwesend waren, sprangen Gudrun Schuster und Hansgeorg von Killyen ein und führten die Planung, Organisation und Moderation der Tagung erfolgreich durch. mehr...
Dialog zwischen Generationen fördern
Ruth Eder, Autorin, Journalistin und Enkelin des Kronstädter Malers Hans Eder, trifft mit ihrem neuesten Buch „Netzwerk der Generationen. Gemeinsam statt einsam“ den Nerv der Zeit. Die Großfamilie, in der mehrere Generationen unter einem Dach wohnen, ist fast ausgestorben, Kinder sind immer öfter Einzelkinder und müssen sich mit den Eltern als Ansprechpartner zufriedengeben. Ruth Eder schreibt daher in ihrem neuesten Buch „Netzwerk der Generationen. Gemeinsam statt einsam“ zu Recht über den gerade stattfindenden demographischen Wandel in unserer Gesellschaft und propagiert einen „grundlegenden Paradigmenwechsel“, dessen Anfänge sich gerade abzeichnen. mehr...
Donauschwäbisches Zentralmuseum in Ulm: "Rumänien - Europäisches Kulturerbe"
Am 15. März eröffnet um 19.00 Uhr das Donauschwäbische Zentralmuseum die Sonderausstellung „Rumänien – ein europäisches Kulturerbe und Temeswarer Tore“. Bis zum 10. Juni werden hervorragende Denkmäler in ihrer regionalen und ethnischen Umwelt präsentiert. Die vielfältigen Zeugnisse der Baukunst, Kultur und Geschichte sowie überlieferte Traditionen werden anhand von Einzelbeispielen in Fotografien und Grafiken vorgestellt. mehr...
Mit dem Dialekt im Fluchtgepäck
Die Fertigstellung des „Nordsiebenbürgischen Wörterbuches“ hat das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS) durch ein Symposium über „Lexikographie der deutschen Mundarten in Südosteuropa“ gewürdigt, das am 22. und 23. Februar l. J. im Institut in der Münchner Halskestraße stattfand. Nicht an Lebensmittel, Kleidung oder Hausrat hatte der Bistritzer Sprachforscher Friedrich Krauß gedacht, als sich der Treck der Landsleute im Herbst 1944 auf der Flucht vor den Sowjets aus dem nördlichen Siebenbürgen, dem Nösnerland, damals zu Ungarn gehörig, westwärts in Bewegung setzte. Ihm ging es um andere Güter: Den Hauptteil seines Fluchtgepäcks bildete sein Wortschatz-Archiv, vor allem die über 850 000 Zettel mit dialektalen Wortgut-Aufzeichnungen aus den 48 Nösner Gemeinden, die der Sammler und Dialektforscher bei Feldbegehungen im Laufe von Jahrzehnten erstellt hatte. mehr...
Lebendiger Internet-Auftritt: Siebenbürgisch-Sächsische Stiftung stellt sich vor
Seit Weihnachten 2006 präsentiert sich die Siebenbürgisch-Sächsische Stiftung in München über eine eigene Homepage. „Für den Erhalt siebenbürgisch-sächsischer Kultur“ – so titelt die Stiftung ihren neuen Online-Auftritt www.sbs-stiftung.de. Auf der Startseite springt dem Besucher gleich der Stiftungszweck ins Auge: „Stiftungszweck ist die Förderung kultureller und sozialer Belange, die Siebenbürger Sachsen berühren“, heißt es. „Dazu gehören Stipendien für Schüler und Studenten, Hilfsmittel für Wissenschaftler und Künstler sowie die Unterstützung in Not geratener Siebenbürger Sachsen.“ mehr...
Hirräii! Hermannstadt!
Der zum ersten Mal in Hermannstadt durchgeführte Urzellauf habe gezeigt, „wie Rumänen und Sachsen eine erfreuliche Gemeinschaft gepflegt haben, die rückblickend nicht ganz selbstverständlich war, doch unverzichtbar ist für die Zukunft in Siebenbürgen. Solche freundschaftlichen Bande sind ein wichtiges Fundament für gegenseitiges Verständnis, Respekt und Zusammenarbeit.“ Dies erklärte Bischofsvikar Hans Klein, Vorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH), am 27. Januar anlässlich eines im Spiegelsaal gegebenen Empfangs für die weit angereisten Urzeln. Feierliche Worte für ein ungewöhnliches Projekt getreu dem Motto: Tradition als Erfolgsgeschichte. mehr...
Heimatkunde als wunderschönes Abenteuer
„Für mich war und ist Heimatkunde über Jahrzehnte hinweg ein wunderschönes Abenteuer, für das ich meinem Schöpfer zutiefst dankbar bin.“ Das im Vorwort abgelegte Bekenntnis von Gernot Nussbächer spricht für sich, lädt aber auch ein, dieses Abenteuer durch Lektüre selbst mitzuerleben. Mit diesem sechsten Band seiner Reihe „Aus Urkunden und Chroniken“ – welche seine seit den 1960er Jahren in deutschsprachigen Periodika Rumäniens (Neuer Weg, Volkszeitung, Karpatenrundschau) erschienenen Beiträge zusammenfasst und um Anmerkungen und Quellen ergänzt – beschreitet der Kronstädter Archivar, Historiker und Heimatkundler insoweit Neuland, als er einen einzigen Ort heraushebt – Zeiden im Burzenland. mehr...

