Ergebnisse zum Suchbegriff „Verlangen“

Artikel

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20. Januar 2016

HOG-Nachrichten

Neujahrswünsche für alle Streitforter und Freunde

Zu Neujahr brachte mir unsere Oma, die wir liebevoll Gruißi nannten, ein paar alte siebenbürgische Neujahrswünsche bei. An einen erinnere ich mich noch ganz gut: „Esch wainschen äch äm naen Giur, dä Katz, dai heut griu Hiur, dä Kio, dai heut en krommen Huiren, git mer zwäi Kroizer, esch bän gefruiren. – Ich wünsche euch im neuen Jahr, die Katze, die hat graues Haar, die Kuh, die hat ein krummes Horn, gebt mir zwei Kreuzer, ich bin gefroren ...“ mehr...

20. September 2015

Kulturspiegel

„DA-SEIN oder PERPETUUM“: Sieglinde Bottesch in Ingolstadt

Unter dem Titel „DA-SEIN“ zeigt die siebenbürgische Künstlerin Sieglinde Bottesch Installationen, Skulpturen und Zeichnungen aus den letzten fünf Jahren vom 27. September bis 18. Oktober im Exerzierhaus, Klenzepark 3, in Ingolstadt. Die Ausstellung findet im Rahmen der 21. Ingolstädter Künstlerinnentage unter dem Motto „Der Oktober ist eine Frau“ statt. Die Schau ist von Donnerstag bis Sonntag, 11.00-18.00 Uhr, geöffnet. Sieglinde Bottesch, die in Hermannstadt geboren und in Bukarest an der Hochschule für Bildende Kunst studiert hat, bietet am 3. und 11. Oktober, jeweils um 11.00 Uhr, Führungen durch ihre Ausstellung an. Dem Ausstellungskatalog entnehmen wir im Folgenden eine einfühlsame Einführung in Botteschs Werk, verfasst vom Kunstpädagogen Günther Koppel. mehr...

21. Januar 2015

Rumänien und Siebenbürgen

Neue Erkenntnisse zum Freikauf der Deutschen aus Rumänien

Bukarest – Unterlagen aus den Securitate-Archiven beweisen es nun endgültig: Auch die inoffiziellen Schmiergeldzahlungen, die deutsche Ausreisewillige zusätzlich zu den vom Staat verlangten Freikaufssummen zahlen mussten, waren von der Securitate koordiniert. Zu diesem Schluss kommt die Historikerin Hannelore Baier in einer vierteiligen Artikelserie (8., 9., 10. und 13. Januar) in der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien (ADZ). mehr...

26. Oktober 2014

Sachsesch Wält

Eine Rose wird verpflanzt: Reden bei der Hochzeit in Schönau

Anfang, Hoch-Zeit und Ende des menschlichen Lebens, also Geburt, Hochzeit und Tod, waren im dörflich geprägten Leben der Siebenbürger Sachsen nie rein private Familienereignisse, sondern eingebettet in die kirchliche und weltliche Tradition der einzelnen Gemeinden. Überliefert waren auch die Brauchabschnitte und die dazu jeweils gesprochenen „Worte“: das sogenannte Wortmachen und damit die erlernbare Sicherheit im Umgang mit freudigen wie traurigen Lebenssituationen des Einzelnen und der Gemeinschaft. mehr...

15. Dezember 2013

Verschiedenes

40 Jahre neue Heimat Deutschland

In den 1970er Jahren hatten wenige Familien die Möglichkeit, als vollständige Familie von Rumänien nach Deutschland umzusiedeln. Nur ganz bestimmte Schicksale, wie politische Ausweisung oder Menschen mit schweren Krankheiten, konnten mit Hilfe des Roten Kreuzes die Ausreise erhalten. Zu diesen Ausnahmen gehörte unsere Familie. 40 Jahre danach möchte ich gerne darüber schreiben. Es soll kein Buch werden, wie mein Familienbuch, das ich mit 80 Jahren unter dem Titel „Wie Strandsteine am Meer“ veröffentlicht habe.
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20. Oktober 2013

Verschiedenes

Helft mit, den Stein wegzuheben!/Siebenbürgischer Kirchentag in Kassel

„Hebt den Stein weg!“ (Johannes 11,39) – Um dieses biblische Motto aus der Geschichte der Auferweckung des Lazarus versammelten sich zwischen dem 27.-29. September in Kassel Siebenbürger Sachsen und Einheimische zum Siebenbürgischen Kirchentag. Obwohl es der 32. war, war der Kirchentag doch eine Premiere. Erstmalig wurde er nicht nur von der Gemeinschaft Evangelischer Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben im Diakonischen Werk der EKD (Hilfskomitee) getragen, sondern auch von der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck und der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien mit ausgerichtet. Dieses wurde in eindrücklicher Weise durch die Teilnahme der beiden Bischöfe Dr. Martin Hein und Reinhart Guib symbolisiert. In dem einleitenden Vortrag deutete Pfarrer Dr. Stefan Cosoroabă aus Michelsberg das biblische Wort und zeigte auf, wie wir Siebenbürger Sachsen Hindernisse aus dem Weg räumen, eine entgrenzte Sicht auf das Leben gewinnen und „Verantwortung für ein gelingendes Leben in der Gemeinschaft“ übernehmen können. Der Vortrag wird im Folgenden gekürzt wiedergegeben. mehr...

17. Oktober 2013

Verbandspolitik

Weiterer Etappensieg in Entschädigungsverfahren für Opfer politischer Verfolgung in Rumänien

Opfer politischer Verfolgung gemäß Dekret 118/1990, in der durch das Gesetz 211/2013 ergänzten Fassung, können Anträge auf Entschädigung schriftlich und per Post an die zuständige Behörde am letzten Wohnsitz in Rumänien einreichen. Dies bestätigt die rumänische Regierung in einem Schreiben an den Bundesvorsitzenden des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Dr. Bernd Fabritius, vom 25. September 2013, AZ. 26521/RG/2893/MC/3029/ GB/ 2494/DAS/25.09.2013, eingegangen am 9. Oktober 2013. Eine persönliche Vorsprache ist NICHT erforderlich.
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6. August 2013

Kulturspiegel

Wie die Bundesrepublik die Freiheit der Deutschen Rumäniens erkaufte

Die Rumäniendeutschen wussten, dass im kommunistischen Rumänien für die Erteilung von Auswanderungsgenehmigungen in die Bundesrepublik Deutschland Geld im Spiel war. Wie das Freikaufgeschäft lief, wusste man nicht, denn es spielte sich im Geheimen ab. Es sprach sich herum, dass Anverwandte in Westdeutschland ihre Angehörigen in Siebenbürgen freikauften. Nicht bekannt war, in welchem Maße die Bundesrepublik am Freikauf beteiligt war. Man wusste aber, dass sie sich für die Aussiedlung der Deutschen einsetzte. mehr...

1. Mai 2013

Verschiedenes

Leserecho: "Schon wieder betrogen …", mit einer Antwort des Bundesvorsitzenden

Karl-Heinz Siegmund kritisiert im folgenden Leserbrief die Entschädigung, die die rumänische Regierung kürzlich für Russlanddeportierte beschlossen hat. Bundesvorsitzender Dr. Bernd Fabritius erläutert in seiner Antwort, weshalb sich der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland für diese und andere Gesetzesänderungen stark macht. mehr...

6. März 2013

Rumänien und Siebenbürgen

Konflikt in Kronstadt um Immobilienrückerstattung

Kronstadt – Angespannte Stimmung herrscht zurzeit zwischen der Honterusgemeinde und dem Kreisrat Kronstadt. Der Grund dafür ist die Rückgabe des Gebäudes am Rudolfsring 21 und 21a, wo Kunstmuseum und Ethnographiemuseum beherbergt sind, an die Honterusgemeinde. Der neue Eigentümer fordert nun für die Nutzung der Räumlichkeiten Miete; der Kreisrat, als Träger der beiden Museen, zeigt sich nicht bereit zu zahlen. mehr...