Ergebnisse zum Suchbegriff „Verschleppung Deutschland“

Artikel

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13. Januar 2025

Verbandspolitik

80 Jahre seit der Deportation der Rumäniendeutschen zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion

Zwölf Millionen Zwangsarbeiter hatte das NS-Regime in den Machtbereich des Dritten Reiches deportiert, darunter 2,1 Millionen „Ostarbeiter“ (Frauen und Männer) aus der Sowjetunion. „Spiegelverkehrte Brüder und Schwestern“ der sogenannten „Ostarbeiter“ nennt der Historiker Pavel Polian die 112.000 Deutschen aus Südosteuropa, die im Zeitraum Dezember 1944 bis Februar 1945 zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion deportiert wurden und bezeichnet sie entsprechend als „Westarbeiter“. Dazu gehören 70.000 Deutsche aus Rumänien, die vor genau 80 Jahren, im Januar 1945, verschleppt wurden. Die Deportation sei die „größte Tragödie in der Geschichte der Siebenbürger Sachsen und der Evangelischen Kirche“ gewesen, sagte Reinhart Guib, Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien. Auf die geschichtlichen Umstände dieses kollektiven Traumas, das bis heute in den Familien der Siebenbürger Sachsen nachwirkt, geht im Folgenden der Historiker Günter Klein ein. Der Nösner wurde 1961 in Bistritz geboren, seine Mutter, eine Banater Schwäbin, gehörte auch zu den Deportierten. mehr...

16. Dezember 2024

Kulturspiegel

„Das politische Erbe im 20. Jahrhundert“: Bernd Fabritius spricht über das Andreanum in der Ungarischen Nationalversammlung in Budapest

Aus Anlass des 800-jährigen Jubiläums des Andreanums, des Goldenen Freibriefs der Siebenbürger Sachsen, fand am 4. Dezember im Gebäude der Ungarischen Nationalversammlung in Budapest die Konferenz „Das Andreanum und sein Erbe“ statt. Im Rahmen der vom Präsidenten der Ungarischen Nationalversammlung, Dr. László Kövér, ausgerichteten dreistündigen Veranstaltung referierte Dr. Bernd Fabritius, Präsident des Bundes der Vertriebenen, zum politischen Erbe des Andreanums im 20. Jahrhundert. mehr...

22. November 2024

Verschiedenes

60 Jahre Altenheim Siebenbürgen in Osterode

Am 7. November 1964 wurde das Altenheim Siebenbürgen in Osterode am Harz eröffnet. Es feiert also in diesem Jahr sein sechzigjähriges Bestehen. Das Fest wurde wegen des besseren Wetters auf sommerliche Tage vorgezogen. Es ist das älteste und zugleich eines der modernsten Altenheime in der Region Osterode. 1964 konnten nach zweijähriger Bauzeit die ersten Bewohner einziehen, vor allem Siebenbürger Sachsen. Das Heim bot damals 62 alten Menschen Unterkunft und Zuhause, von denen nur wenige pflegebedürftig waren. Gegenwärtig hat das Heim 110 Plätze, die ausschließlich mit pflegebedürftigen Bewohnern belegt sind. Es ist Mitglied im Wohlfahrtsverband „Diakonisches Werk in Niedersachsen“. mehr...

5. August 2024

Verbandspolitik

Lange Reise mit sicherer Ankunft: Die Evakuierung aus Nordsiebenbürgen vor 80 Jahren und ihr Vermächtnis

Es geschah vor 80 Jahren: die Evakuierung bzw. Flucht der Deutschen aus Nordsiebenbürgen im Herbst 1944, die eigentlich mindestens fünf Jahre vorher am 1. September 1939 mit dem verbrecherischen Überfall Hitlerdeutschlands auf Polen begonnen hat, stellt der Verfasser des nachfolgenden Beitrags, Horst Göbbel, klar und bilanziert: Die Evakuierung forderte bei etwa 35.000 evakuierten Nordsiebenbürger Sachsen weniger als 100 verlorene Menschenleben – die Deportation von mehr als 70.000 Frauen und Männern aus Südsiebenbürgen im Januar 1945 in die Sowjetunion einen Blutzoll von etwa 14.000 Opfern. Göbbel, selbst während der Evakuierung in einem Viehwaggon in Ungarn geboren, plädiert in seiner Auseinandersetzung mit den historischen Ereignissen vor 80 Jahren für „ein Mindestmaß an Zuversicht“: „Manchmal muss etwas auch ertragen und bewältigt werden. Dabei ist Anpassungsfähigkeit gefragt, Erfahrungen der Vorfahren sind willkommen.“ mehr...

26. Juli 2024

Verschiedenes

Wichtige Änderung im Zahlungsverkehr der Renten- und Sozialbehörden aus Rumänien: Betrifft alle Entschädigungs- und Rentenzahlungen

Durch das Gesetz 360/2023 vom 29. November 2023 hat Rumänien die Vorschriften zur Durchführung grenzüberschreitender Zahlungen seitens der rumänischen Rentenkasse ins Ausland (also auch nach Deutschland oder Österreich) grundlegend geändert. Einzelheiten wurden durch Verwaltungsanordnung des Präsidenten der Nationalen Rentenkasse (Ordin CNPP 874/26.6.2024, veröffentlicht im Amtsblatt Rumäniens Teil I Nr. 651 vom 9. Juli 2024) geregelt. Die Neuregelung betrifft alle Zahlungen von Renten aller Art durch die Rentenkassen (CJP) sowie von Entschädigungen für politische Verfolgung (Verschleppung, Zwangswohnsitz usw.) gemäß Dekret 118/1990, Gesetze 130/2020 und 232/2020, die von der Entschädigungsbehörde AJPIS genehmigt, aber ebenfalls von der Rentenkasse (CJP) ausgezahlt werden. mehr...

29. Mai 2024

Verbandspolitik

„Tief in unserem Herzen schwingt Siebenbürgen mit“: Podiumsdiskussion in Dinkelsbühl thematisiert „75 Jahre Verband der Siebenbürger Sachsen“

Dinkelsbühl – Das 75-jährige Jubiläum des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland fungierte als Titel der Podiumsdiskussion am Pfingstmontag in Dinkelsbühl. Die gehaltvolle Debatte zum Abschluss des Heimattages 2024 fand im dicht besetzten Schrannen-Festsaal statt. mehr...

22. April 2024

HOG-Nachrichten

Urweger Treffen in Denkendorf

Als ich das letzte Mal in Urwegen war, beschlich mich ein befremdliches Gefühl. Vertraut und doch fremd war das, was ich sah. Es war nicht MEIN Urwegen, es hat sich verändert. Es fehlte was Wichtiges: Es fehlten die Menschen, die hier wohnten, die Urweger, die Urwegen zu dem gemacht haben, was es damals war. mehr...

3. Juni 2023

Rumänien und Siebenbürgen

„Wie Phönix aus der Asche gestiegen“: Nach Restaurierung und Wiedereinweihung erstrahlt Bistritzer Stadtpfarrkirche in neuem Glanz

Am 11. Juni 2008 starrten nicht nur die Bistritzer Bürger, sondern Siebenbürger Sachsen aus aller Welt – Rumänien, Deutschland, Österreich, Kanada, USA, Australien – von ihren Bildschirmen traumatisiert in die lodernden Höllenflammen, die den Turm ihrer geliebten Kirche, Wahrzeichen des Nösnerlands, gierig umschlangen und das stolze Juwel dieser Stadt schwer beschädigt zurückließen. Eine klaffende, offene Wunde, 15 Jahre lang, auch in den Herzen der Menschen ... mehr...

2. Juni 2023

Verbandspolitik

„Das Recht auf Heimat“: Gerda Hasselfeldt erhält beim Heimattag Großes Ehrenwappen des Verbandes

Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, sprach am Pfingstsonntag bei der Kundgebung vor der Schranne vom Heimattag als einem „Treffen mit Freunden“, das etwas Ähnliches wie Heimkehren sei, und lobte das Miteinander der Generationen, die aktive Mitarbeit von Kindern und Jugendlichen im Verband der Siebenbürger Sachsen sowie deren Zusammengehörigkeitsgefühl, Wertekanon und Integrationsleistung. Vom Bundesvorsitzenden Rainer Lehni wurde sie als „Kennerin Siebenbürgens und der Siebenbürger Sachsen“ für ihre stete Fürsprache im Sinne der Siebenbürger Sachsen und für die Hilfe des DRK bei Nachweisen für die Beantragung von Entschädigungsleistungen mit dem Großen Ehrenwappen des Verbandes ausgezeichnet. Ihre Rede wird im Folgenden ungekürzt wiedergegeben. mehr...

28. Dezember 2022

Kulturspiegel

Tagung zu Deportationen in die Sowjetunion und den Bărăgan

Die Tagung „Verschleppung in die Sowjetunion und Deportation in den Bărăgan. Rückblicke vor dem Hintergrund aktueller Geschehnisse“ in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen vom 18. bis 20. November startete im Vorfeld mit einem Vortrag von Professor Dr. Peter M. Huber, Richter am Bundesverfassungsgericht Karlsruhe, zum Thema „Die Europäische Union ist für die Menschen da“, auf Einladung des Sudetendeutschen Sozial- und Bildungswerks und der Akademie Mitteleuropa im Rahmen der Heilgenhof-Gespräche zum 70. Jahrestag der Bildungsstätte Heiligenhof. mehr...