Ergebnisse zum Suchbegriff „Volksgruppen“
Artikel
Ergebnisse 21-30 von 233 [weiter]
"Aussiedler sind wertvolle Säulen der bayerischen Gesellschaft“: Siebenbürger Sachsen in die Vorstände der UdV gewählt
Bei der Landesversammlung der Union der Vertriebenen der Christlich-Sozialen Union (UdV) am 8. Juli in Nürnberg wurden Bernd Posselt als Landesvorsitzender (seit 1997 in diesem Amt) sowie Dr. Bernd Fabritius und Stephan Mayer, MdB, als stellvertretende Landesvorsitzende wiedergewählt. mehr...
Brauchtumsveranstaltung am 13. August in der Agnethler Kirchenburg
Wer es wissen will, was sich in Agnetheln aus dem 1376 erworbenen Recht, einen Jahrmarkt zu halten, entwickelt hat, wer etwas über die 1484 erwähnte Schusterbruderschaft erfahren oder in die Gepflogenheiten der Zünfte eintauchen möchte, kann die von der Stadt Agnetheln organisierten Kulturtage vom 11.-13. August 2023 besuchen und sich über Handwerk, Lehrlinge, Gesellen und Meister informieren, über das Ladenforttragen und den Ursprung des heutigen Urzelbrauches. Sie und er kann außerdem einen lebendigen Mittelaltermarkt im Hof der Ev. Kirchenburg erleben mit ganz verschiedenen handwerklichen und künstlerischen Darbietungen verschiedener Volksgruppen.
mehr...
Liebeserklärung des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder an die Siebenbürger Sachsen
Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat die Siebenbürger Sachsen für ihre Aufbauarbeit und Lebensart als große Bereicherung für den Freistaat Bayern gewürdigt. In seiner Festrede zur Eröffnung des 73. Heimattages am 27. Mai in Dinkelsbühl lobte der CSU-Vorsitzende ihren Fleiß, ihren Optimismus, ihre Herzlichkeit, ihren Familiensinn und vieles mehr. Ebenso wie die anderen Heimatvertriebenen und Aussiedler hätten sie auf revanchistische Gefühle verzichtet und als großartige Brückenbauer als „Erste den Friedensnobelpreis“ verdient, betonte der Ministerpräsident. Neben der Liebeserklärung, die er den Siebenbürger Sachsen machte, zeigte er sich offen für neue Ideen zum Ausbau des Kulturwerks der Siebenbürger Sachsen, das seit drei Jahren aus Mitteln des bayerischen Freistaates sehr gut funktioniert. Zudem forderte der Ministerpräsident gerechte Renten für sie ein und sicherte ihnen „ein offenes Ohr und eine offene Tür“ zu. Bundesvorsitzender Rainer Lehni dankte Markus Söder für die „segensreiche“ Kulturförderung durch den Freistaat Bayern und überreichte ihm eine Dankurkunde für seine 29-jährige Mitgliedschaft im Verband der Siebenbürger Sachsen, eine in der landsmannschaftlichen Geschichte einmalige Auszeichnung für einen bayerischen Ministerpräsidenten. Markus Söders Festrede wird im Folgenden leicht gekürzt wiedergegeben. mehr...
Bundespräsident Steinmeier besucht Hermannstadt
Berlin – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier reist auf Einladung von Staatspräsident Klaus Johannis vom 24. bis 26. Mai zu einem Staatsbesuch nach Rumänien. Mit seiner Reise nach Bukarest, Hermannstadt und Temeswar würdigt der Bundespräsident die vielfältigen bilateralen Beziehungen sowie die gute Zusammenarbeit und enge Partnerschaft zwischen Deutschland und Rumänien in EU und NATO und die gemeinsame Unterstützung für die Ukraine. Die Staatsministerin für Europa und Klima im Auswärtigen Amt, Anna Lührmann, sowie eine Delegation von Abgeordneten, Wirtschaftsvertretern und Kulturschaffenden begleiten den Bundespräsidenten.
mehr...
Ausschreibung: Donauschwäbischer Kulturpreis 2023
„Die Geschichte der Donauschwaben ist ein wichtiger Teil der europäischen Migrationsgeschichte. Ihre Einwanderung im 18. Jahrhundert in den mittleren Donauraum war eine Bereicherung und ein Zugewinn für die Wirtschaft und Kultur der heutigen Länder Rumänien, Ungarn, Serbien und Kroatien. Die Dialekte, Trachten und Feste der donauschwäbischen Landsmannschaften zeugen dabei noch heute von einer großen regionalen Vielfalt“, sagt der Stellvertretende Ministerpräsident, Innenminister und Landesbeauftragte für Vertriebene und Spätaussiedler Thomas Strobl am 9. März anlässlich der Ausschreibung des Donauschwäbischen Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg 2023. mehr...
Gut besuchte Ausstellungseröffnung in Nürnberg: „Die deutsche Minderheit in Rumänien – Geschichte und Gegenwart im vereinten Europa“
Wie geht es weiter? Gibt es in Rumänien eine Zukunft für die deutsche Minderheit und ihre ideellen und materiellen Werte? Obwohl es auf den Bildtafeln vor allem um Geschichte und Gegenwart der deutschen Minderheit in Rumänien ging, beschäftigte die meisten Zuschauer die Frage nach der Zukunft. In seinem Vortrag zur Ausstellungseröffnung zeigte sich Benjamin Józsa, Geschäftsführer des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien e. V., zuversichtlich und erklärte anhand einiger Beispiele, dass durchaus Hoffnung bestehe.
mehr...
Siebenbürgen-Quiz als Smartphone-App: Unterhaltsames Lernspiel kostenlos für Android-Geräte
Kennen Sie die drei Hauptbestandteile der Sakuska? Mit Sicherheit! Könnten Sie aber auch sagen, wann und wo die erste Mädchenschule Siebenbürgens nachweisbar ist? Diese Frage ist schon eher für Fortgeschrittene. Wer sein Wissen über Siebenbürgen testen und erweitern will, hat seit neuestem mit einer digitalen App die Gelegenheit dazu. Robert Keintzel, Sina Keintzel und Ákos Keintzel haben ehrenamtlich einige Tausend Stunden Arbeit in die Entwicklung eines Spiels gesteckt, das bewusst neue Wege geht. Bundeskulturreferentin Dagmar Seck hat sich mit Robert Keintzel unterhalten. Zusammen mit seiner Frau hat er die Smartphone-App „Siebenbürgen Quiz“ erfunden. mehr...
„Anders rauschen die Brunnen …“: Was Sie schon immer über die „Siebenbürgische Elegie“ von Adolf Meschendörfer wissen wollten
„Anders rauschen die Brunnen, anders rinnt hier die Zeit“ – als der Satz während einer Planungssitzung vor zwei Jahren als Kommentar fiel, war ich eine der wenigen, die nicht grinste. Ich kannte die Siebenbürgische Elegie von Adolf Meschendörfer (1877-1963) und ihre Bedeutung für die Siebenbürger Sachsen damals noch nicht, so ging auch die ironische Anspielung an mir vorbei. Seither ist mir der Text noch einige Male begegnet, also wollte ich mehr darüber wissen: Was ist das für ein Gedicht und warum wird es von unseren Landsleuten so gerne zitiert? mehr...
32. Sachsentreffen in Meschen: In krisenvollen Zeiten sich „zu Rat und Tat die Hände reichen“
Es ist das 32. Sachsentreffen seit der Wende – aber das erste in Meschen. Warum wurde ausgerechnet das kleine Dorf im Kreis Hermannstadt auserkoren? Hier wirkte Stephan Ludwig Roth ab 1847 als Pfarrer – neben Samuel von Brukenthal eine der bedeutendsten siebenbürgischen Persönlichkeiten. In Meschen wurde er im Zuge der Revolution von 1848-49 verhaftet und kurz danach, am 11. Mai 1849, in Klausenburg hingerichtet. Auf Schritt und Tritt erinnern an ihn Gedenktafeln und Büsten: in der Kirche, vor dem Pfarrhaus auf dem Hügel hinter der Kirchenburg, auch die benachbarte Schule trägt seinen Namen. Und natürlich stammt auch das Motto des diesjährigen Sachsentreffens von Roth: „Zu Rat und Tat die Hände reichen“. mehr...
„Das Gute gewinnt, aber das Böse stirbt nicht“ - Dr. Rafał Dutkiewicz sprach beim Tag der Heimat in Berlin
Ganz im Sinne des diesjährigen Leitwortes „Vertriebene und Spätaussiedler: Brückenbauer in Europa“ konnte am 27. August erstmals ein prominenter Festredner aus Polen beim Tag der Heimat des Bundes der Vertriebenen begrüßt werden. BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius freute sich, dass der langjährige Breslauer Stadtpräsident Dr. Rafał Dutkiewicz in die Französische Friedrichstadtkirche nach Berlin gekommen war, um zu den aus ganz Deutschland angereisten deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern, Vertretern der Erlebnis- wie der Bekenntnisgeneration sowie zu Partnern aus dem Bereich der deutschen Minderheiten, aus Politik, Diplomatie, Kultur und Gesellschaft zu sprechen. Mit der europäischen Metropole Breslau, Dutkiewiczs Wirkungsstätte, verbänden „viele Menschen aus unseren Reihen bis heute Kindheitserinnerungen oder Erzählungen der Eltern und Großeltern“. mehr...







