Ergebnisse zum Suchbegriff „Welche Wende“

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20. Februar 2010

Interviews und Porträts

Organist, Chorleiter und Musikpädagoge: Hans Eckart Schlandt zum 70. Geburtstag

Der Siebenbürgisch-Sächsische Hauskalender 2010 ist dem siebenbürgischen Musikleben gewidmet. Zahlreiche Beiträge ehren verstorbene und lebende Musiker, andere erinnern an verschiedene Singgemeinschaften und instrumentale Ensembles. Doch wo ist die Rede von den heute noch in Siebenbürgen lebenden Musikern, die das lebendige kulturelle Leben in Hermannstadt, Kronstadt oder Klausenburg wesentlich mitgestalten, z. B. Hans Peter Türk, Ursula und Kurt Philippi oder Hans Eckart Schlandt? Letzterer soll hier gewürdigt werden. Am 20. Februar jährt sich sein Geburtstag zum 70. Mal. mehr...

7. Dezember 2009

Kulturspiegel

Die ungarischen Intellektuellen und die Securitate

Die Frage nach der Mitarbeit mit dem rumänischen Geheimdienst und nach der Bespitzelung durch die Securitate gehört zu den Themen, die 20 Jahre nach der politischen Wende auch von der ungarischen Minderheit Rumäniens immer wieder diskutiert werden. Dabei gerieten angesehene Persönlichkeiten wie der Dichter Domokos Szilágyi (1938-1976) oder der Dramatiker András Sütő (1927-2006) in den Mittelpunkt des Interesses: Aus ihren Securitate-Akten ging die zeitweilige Kooperation und Anbiederung beider an das kommunistische Regime und dessen Geheimdienst hervor. Vor allem Sütő sorgte für Aufregung, gilt er doch als Symbol für die Selbst­behauptung der ungarischen Minderheit während der nationalkommunistischen Diktatur. mehr...

7. September 2009

Interviews und Porträts

Einsatz für die Burzenländer: Georg Groß

Georg Groß, ehemaliger Vorsitzender der Heimatgemeinschaft Heldsdorf und Sprecher der Burzenländer HOG-Regionalgruppe, ist am 7. August 2009 im Alter von 86 Jahren in Neuhausen auf den Fildern gestorben. Viele Freunde, Bekannte, Mitstreiter und Helfer nahmen am 19. August an der Trauerfeier und Beisetzung teil. mehr...

27. August 2009

Interviews und Porträts

Sorin Anca im Gespräch: "Leidenschaft ist alles"

Sorin Anca ist ein vielseitiger Künstler: Er schreibt Gedichte, Prosa, zeichnet, fertigt Skulpturen, beherrscht verschiedene Musikinstrumente und entwirft seine Arbeiten vorwiegend am PC. Bescheidenheit, Ehrlichkeit und Gutmütigkeit zeichnen ihn aus, ebenso das Bedürfnis nach einem harmonischen Familienleben, das ihm ,,Flügel verleiht”, wie der 36-Jährige sagt. Geboren wurde Sorin Anca in dem paradiesisch-schönen Ort Poiana Gălzii, 20 km von Weißenburg (Alba Iulia) entfernt. Die ersten vier Klassen besuchte er in einer Schule mit deutscher Unterrichtssprache, 1990 beendete er das Agroindustrie-Lyzeum in Straßburg am Mieresch (Aiud) mit dem Bakkalaureat. Das folgende Interview führte Adalbert GYURIS. mehr...

29. Juli 2009

Rumänien und Siebenbürgen

Sommerschule in Sighet: "20 Jahre nach dem Ende des Kommunismus"

Die zwölfte Sommerschule für die Aufarbeitung und das Kennenlernen der kommunistischen Vergangenheit Osteuropas und insbesondere Rumäniens ging am 21. Juli, in der nordrumänischen Grenzstadt Sighet zu Ende. Sie stand diesmal unter dem Motto: „20 Jahre nach dem Ende des Kommunismus“. mehr...

4. Juni 2009

Verbandspolitik

Martin Bottesch: Siebenbürger Sachsen haben sich immer wieder neu angepasst

„Einer der Gründe warum die Siebenbürger Sachsen achteinhalb Jahrhunderte nicht untergegangen sind, besteht darin, dass sie es fertiggebracht haben, sich immer wieder neu anzupassen. Tun wir das weiterhin, so bleiben wir, in einer gewissen Weise, was wir sind.“ Dies stellte Martin Bottesch, Vorsitzender des Kreisrates des Kreises Hermannstadt, in seiner Festrede beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen am Pfingstsonntag 2009 in Dinkelsbühl fest. Angepasst hätten sich auch die in Siebenbürgen verbliebenen Sachsen, als sie vor 20 Jahren, nach der Wende, mit dem Deutschen Forum eine eigene politische und kulturelle Interessensvertretung gründeten. Nachdem Klaus Johannis 2000 zum Hermannstädter Bürgermeister gewählt wurde, haben sie ihren Gemeinsinn auf alle ausgeweitet. Botteschs Ansprache wird im Wortlaut wiedergegeben. mehr...

3. März 2009

Interviews und Porträts

Caroline Fernolend: Neue Gemeinschaft in Siebenbürgen ausbauen

Eine der aktivsten Stiftungen Siebenbürgens ist der nach dem rumänischen Nationaldichter Eminescu benannte „Mihai Eminescu Trust“ (MET). Die unter der Schirmherrschaft des britischen Thronfolgers Prinz Charles stehende Stiftung revitalisiert Dörfer in Siebenbürgen, um die traditionelle Lebensweise lokal zu erhalten bzw. zu regenerieren. Deutsch-Weißkirch wurde bereits Ende 1994 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. mehr...

15. Januar 2008

Interviews und Porträts

Hellmut Seiler: Schriftsteller der "Problemzonen"

Ende letzten Jahres machte der aus Siebenbürgen stammende und in Deutschland lebende Schriftsteller Hellmut Seiler eine Lesereise durch Rumänien. Hellmut Seiler ist 1953 in Reps geboren. Er studierte Germanistik und Anglistik und ist als Gymnasiallehrer tätig. Von 1985 bis 1988 hatte er Berufs- und Publikationsverbot in Rumänien, seit 1988 lebt er in der Bundes­republik. Zu seinen Veröffentlichungen gehören unter anderem „Die Einsamkeit der Stühle. Gedichte.“, Klausenburg 1982, „Glück hat viele Namen. Satiren.“, Esslingen 2004, „An Verse geheftet. 77 Gedichte und Intermezzi samt einem Epilog.“, Ludwigsburg 2007. 1984 erhielt Seiler den Adam-Müller-Guttenbrunn-Preis, 1998 den Literaturpreis der Künstlergilde Esslin­gen, und 2000 den Würth-Literaturpreis der Tübinger Poetik-Dozentur. Dr. Mariana Lăzărescu von der Bukarester Germanistik-Fakultät führte mit dem Schriftsteller ein Gespräch für die Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien, das wir mit freundlicher Genehmigung des Verlages wiedergeben. mehr...

7. Dezember 2007

Kulturspiegel

Das Brukenthalmuseum am Scheideweg

In der Neuen Zürcher Zeitung entspann sich, eröffnet durch Richard Wagner, kürzlich eine Dis­kussion über den Missbrauch von Geschichte und Geschichtsschreibung in der gegenwärtigen politischen Kultur Ostmitteleuropas. „Die Kommunisten aber“, schreibt Richard Wagner, „operierten mit Halbwahrheiten. Sie erfanden die Geschichte nicht, sie manipulierten sie. (...) Die kommunistische Propaganda zerstörte den ethischen Wert der Geschichtskultur. Diesen wiederzugewinnen, ist unabdingbar für eine ausgewogene Bewertung der Vergangenheit.“ Man mag zunächst an kommunistische Schulbücher oder parawissenschaftliche Schriften welt­abge­schiedener Gelehrter denken, vielleicht noch an Geschichtsmuseen, kaum jedoch an Kunst­museen, was einen Trugschluss darstellt. mehr...

12. Januar 2007

Kulturspiegel

In memoriam Paul Staedel

Der Musikpädagoge und Chorleiter Paul Staedel ist am 3. Januar 2007 in Waldkraiburg gestorben. Jahrzehntelang hat sich Paul Staedel für die Akzeptanz und die Eingliederung seiner Landsleute in der neuen Heimat eingesetzt sowie siebenbürgisch-sächsische Kultur durch vielseitige Initiativen gefördert. Paul Staedel ist der erste Träger des Siebenbürgisch-Sächsischen Verdienstabzeichens „Pro Meritis“. mehr...