Ergebnisse zum Suchbegriff „Wenige Gehen Meinen“
Artikel
Ergebnisse 21-30 von 34 [weiter]
„Gemeinschaft als großes Geschenk“: Interview mit Kirchenrätin Melitta Müller-Hansen
Deportierte und ihre Familien tragen ein schweres Trauma in sich, das wir aufarbeiten müssen. Dies erklärte Kirchenrätin Melitta Müller-Hansen im Gespräch mit der Siebenbürgischen Zeitung. Christine Hauptkorn sprach mit der Rundfunkbeauftragten über ihre Heimat Siebenbürgen, ihren Weg aus der Diktatur in die Freiheit und ihr neues Tätigkeitsfeld beim Bayerischen Rundfunk. Melitta Müller-Hansen, geboren am 9. Mai 1963 in Großscheuern, kam 1980 zusammen mit ihren Eltern und zwei Geschwistern nach Deutschland. Nach dem Abitur studierte sie Evangelische Theologie in Erlangen und Heidelberg. Ihr Vikariat verbrachte sie in Waldkraiburg, wurde 1992 ordiniert und arbeitete in München und Umgebung als Gemeindepfarrerin. Sie publizierte, neben eigener Autorentätigkeit, im Sonntagsblatt, in Publik-Forum und in der Zeitschrift efi. 2012 erhielt sie den „Goldenen Kompass“ für den Film „In jedem Menschen klingt ein Geheimnis“ beim Bayerischen Rundfunk. Melitta Müller-Hansen lebt in Olching bei München, ist verheiratet und hat zwei Söhne. Seit März 2014 ist sie Beauftragte der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern für Hörfunk und Fernsehen beim Bayerischen Rundfunk. mehr...
„Die Stadt sei Euer“
In seiner Rede zur Eröffnung des Heimattages der Siebenbürger Sachsen zeigte sich Dr. Christoph Hammer, Oberbürgermeister der Stadt Dinkelsbühl, begeistert über das Konzert von Peter Maffay und den Besuch des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer und hieß die Siebenbürger zum wiederholten Male in seiner Stadt herzlich willkommen. mehr...
Überwältigende Welt der Karpaten
Nur wenige Reiseveranstalter bieten Touren durch die recht wilden und ursprünglichen Karpaten in Rumänien an. Hans-Paul Buchfellner hat diese Marktlücke erkannt. Er begleitet Reisende zu Fuß oder mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln und bietet ihnen die Möglichkeit, die überwältigende Welt der Karpaten und der anliegenden Landschaften zu allen Jahreszeiten zu erleben. Monika Czika führte ein Interview mit dem aus Großpold stammenden Reiseleiter über das Fogarascher Gebirge und wollte wissen, wie er sein Hobby zum Beruf gemacht hat. Das Gespräch fand Ende August am Hermannstädter Flughafen statt, wo Buchfellner gerade auf vier deutsche Touristen wartete. mehr...
Literatur und nationale Identität
Wer Annemarie Webers Publikation „Rumäniendeutsche? Diskurse zur Gruppenidentität einer Minderheit (1944-1971)“in die Hand nimmt, kann sie nicht nebenbei oder diagonal lesen. Sie erfordert vom Leser volle Konzentration und zeitliche Kontinuität. Bringt man Geduld und Ausdauer auf, so wird man mit hohem Erkenntnisgewinn belohnt. Die vorliegende Arbeit beansprucht im Wissenschaftssystem zu ressortieren. Wissenschaft codiert Wirklichkeit bekanntlich nach „wahr – unwahr“, während das politische Teilsystem dieselbe Wirklichkeit unter Machtkriterien wahrnimmt, also nach Machterhalt oder Machtgewinn fragt und entscheidet. Die kürzlich geführte, heftige Diskussion um Karl Theodor zu Guttenberg belegt das Gesagte. Eine Vermengung beider Teilsysteme bringt Ärger – für Wissenschaft und Politik. mehr...
Sechs Tierfabeln aus Joseph Haltrichs Nachlass
In der ersten Auflage der „Sächsischen Volksmärchen in Siebenbürgen“ (1856) sind nur wenige Tiermärchen (im Rahmen der „Kleinkindermärchen“) enthalten. Joseph Haltrich hatte bereits ein Jahr früher in der Abhandlung „Zur deutschen Tiersage“ – im Programm des Schäßburger Gymnasiums, 1855 – ein reiches Material von Tiermärchen und -fabeln der Öffentlichkeit übergeben und sah aus diesem Grunde davon ab, den selben Zyklus von Tiermärchen seiner großen Märchenausgabe einzuverleiben. mehr...
DDR-Bürger schildert Reiseeindrücke aus Siebenbürgen im Juni 1987
Im Juni 1987 reiste Hans Rolle mit seiner Frau als Touristen mit dem PKW für drei Wochen nach Siebenbürgen. In seinem Bericht schildert der seinerzeitige DDR-Bürger detailliert und mit Zitaten unterlegt die ihn erschütternden Eindrücke aus dem sozialistischen Bruderland. mehr...
Zeitzeugenbericht: "Versöhnung statt Hass"
"Im Januar 1945 hat für meine Frau und mich wie für unzählige andere ein Leidensweg begonnen.", beginnt Wilhelm-Martin Grail seine Erinnerungen an die Deportationszeit. Vor sechzig Jahren wurden er und seine Frau Käthe, Banter Schwäbin, zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion deportiert. Lesen Sie im Folgenden Grails Zeitzeugenbericht. mehr...
"Hermannstadt hat einiges für Investoren zu bieten"
Mit Klaus Johannis ist nach sechs Jahrzehnten wieder ein Deutscher an die Spitze der Kommunalpolitik in Hermannstadt gerückt. Der Bürgermeister des Munizipiums Hermannstadt und Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien hat seit Mitte 2000 viele langfristige Projekte an der Stadt am Zibin gestartet. Verbesserungen im Stadtbild und in der Infrastruktur, mehr ausländische Investoren sind nur einige der Erfolge, die Johannis jetzt schon verzeichnen kann. Im Juni 2004 kandidiert er wieder als Stadtoberhaupt. Berührungsängste mit den regierenden Sozialdemokraten (PSD) kennt der Siebenbürger Sachse nicht, wenn es um seine Stadt, die deutsche Minderheit oder den EU-Beitritt Rumäniens geht. Mit Klaus Johannis führte Robert Sonnleitner folgendes Interview. mehr...
Klaus Johannis
Mit Klaus Johannis ist nach sechs Jahrzehnten wieder ein Deutscher an die Spitze der Kommunalpolitik in Hermannstadt gerückt. Der Bürgermeister des Munizipiums Hermannstadt und Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien hat seit Mitte 2000 viele langfristige Projekte an der Stadt am Zibin gestartet. Verbesserungen im Stadtbild und in der Infrastruktur, mehr ausländische Investoren sind nur einige der Erfolge, die Johannis jetzt schon verzeichnen kann. Im Juni 2004 kandidiert er wieder als Stadtoberhaupt. Berührungsängste mit den regierenden Sozialdemokraten (PSD) kennt der Siebenbürger Sachse nicht, wenn es um seine Stadt, die deutsche Minderheit oder den EU-Beitritt Rumäniens geht. Mit Klaus Johannis führte Robert Sonnleitner folgendes E-Mail-Interview. mehr...
Christa Tabara
Aus Kronstadt stammt die 31-jährige Diplom-Informatikerin Christa Tabara, die heute in Wolfenbüttel lebt, sich hauptberuflich als wissenschaftliche Mitarbeiterin an einer Fachhochschule verdingt und in ihrer Freizeit als Redakteurin der Zeitschrift "Siebenbürgische Familienforschung" passionierten Ahnenforschern auf die Sprünge hilft. Der Aktionsradius von Christa Tabara ist noch weit ausgedehnter, denn sie betätigt sich auch als Webmistress von http://www.siebenbuergische-familienforschung.de sowie als Administratorin der "Siebenbürgischen Genealogie-Mailingliste". Klingt kryptisch. Was darunter konkret zu verstehen ist, entlockte Robert Sonnleitner der engagierten Linkshänderin (E-Mail: cct@gmx.net) im heutigen Interview. mehr...



