Ergebnisse zum Suchbegriff „Winkelzuege“
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Literaturzeitschrift "Helikon": Hommage an Franz Hodjak zum Achtzigsten
Die Nummer 18 der in Klausenburg erscheinenden ungarischsprachigen Literaturzeitschrift "Helikon" vom 25. September würdigt auf breitem Raum den Dichter, Prosaschriftsteller und vielfach preisgekrönten Franz Hodjak anlässlich seines 80. Geburtstages. Von Astrid Hodjak, der Tochter des Schriftstellers, stammen mehrere Illustrationen in der Zeitschrift. mehr...
Temperament. Sensibilität. Gründlichkeit – Hannes Schuster zum Achtzigsten
Ein prominenter Literaturwissenschaftler siebenbürgischer Herkunft liebt es zu witzeln: Hannes Schuster schreibt über Michael Markel, Markel schreibt über Horst Schuller und dieser über die beiden anderen. Ich gebe dem Spötter gerne neues Futter und bekenne freimütig, über Hannes Schuster als Freund zu schreiben. Er wird am heutigen 27. Februar 80 Jahre alt. Nicht nur mit den beiden, auch mit einigen anderen Studienkolleginnen und -kollegen verbindet mich eine lebenslange Freundschaft, ohne die ich nicht der wäre, der ich in aller Bescheidenheit geworden bin. mehr...
Dieter Roth liest aus seinem Roman „Der müde Lord“
„Und eines sollten Sie sich für die Zukunft auf jeden Fall merken: Was gestrichen ist, ist kein Fehler.“ Mit diesem zweideutigen Satz erklärte der Chefredakteur dem frischgebackenen Journalisten Christian Rosenow, warum er seinen Artikel ein wenig „kürzen“ musste. Kürzen ausgerechnet um die Passage, in der dieser stolz erklärt, wie der Held der Arbeit, „Meister Militaru täglich mit der wunderbaren Leistung von 130 Prozent Planerfüllung glänzen kann“ – nämlich auf Kosten der anderen Mitarbeiter, die sich dafür auf Weisung von oben recht dumm anstellen müssen, wie ihm jemand aus dem Betrieb zuflüstert… Ein Sahnestückchen aus dem Roman „Der müde Lord“ von Dieter Roth – und nur eines von vielen. Ein Stückchen Zeitgeschichte zudem, ist doch Rosenow niemand anderer als das Alter Ego des Autors. Als ehemaliger Mitarbeiter des Neuen Wegs 1954-1965 schildert er in 60 Anekdoten den kuriosen Redaktionsalltag und die Kulturszene im kommunistischen Bukarest der 50er bis 70er Jahre bis zu seiner Ausreise nach Deutschland. „Es gibt keinen anderen, dermaßen erfahrungsgesättigten und zugleich klaren Text über das, was einst in Rumänien in deutscher Sprache kulturell, zumal literarisch geschah“, lobte der Schriftsteller und Literaturkritiker Georg Aescht das Buch. mehr...
Hannes Schuster wird 70: Versuch einer Außen- und Innensicht auf den Jubilar
Die Leser dieser Zeitung kennen ihn als erfahrenen Redakteur, als vielseitigen Zeitungsmann. Sie kennen ihn vielleicht auch aus den Kronstädter Jahren von der Volkszeitung und der Karpatenrundschau her, sie kennen ihn bestimmt aus der Münchner Zeit, wo er von 1989 bis 2002 als Chefredakteur der Siebenbürgischen Zeitung gewirkt hat. mehr...
Anne-Sabine Pastiors letztes Gespräch mit ihrem Bruder Oskar Pastior
Oskar Pastior ist nicht verschwunden, er ist in uns. Seine Stimme liegt uns im innersten Ohr, seine Wortschöpfungen im Zwerchfell, sein Ernst in der Seele. Es ist nicht leicht, einen berühmten Bruder zu haben. Er gehört einem nicht mehr, ist irgendwie aus der Familie ausgegliedert. Oskar war vom Literaturbetrieb vereinnahmt. Was er ja auch so gewollt hat. Trotzdem… Am Rande stehst du…als Schwester, und versuchst seinen Verlust zu verarbeiten. Dieser „Rand“, der für Oskar so existenziell war: „Am Rande des Denkens, solange du denkst, liegst du in Sätzen, an Sätzen, noch kann dich keiner über den Rand verstoßen, den du nicht denkst, seltsam, du bist nur in Sätzen in Sicherheit, die dich wiegt, und nur in Sätzen in Freiheit. Aber in welcher.“ schrieb er 1979 im „Wechselbalg“. mehr...
Vortrag zum 625. Jubiläum der Brukenthalschule
Über „Die 625-jährige Brukenthalschule – ein Mittelpunkt des geistigen und kulturellen Lebens in Hermannstadt“ referierte deren langjähriger Direktor Hermann Schmidt am 23. September in der Reihe der Stuttgarter Vorträge der Landesgruppe Baden-Württemberg im Stuttgarter Haus der Heimat. Nahezu zwei Jahrzehnte lang hat Schmidt die Brukenthalschule geführt, sowohl durch die Fährnisse des letzten Jahrzehnts der nationalkommunistischen Diktatur in Rumänien, als gerade an den dortigen deutschen Schule kluges Taktieren, Winkelzüge aller Art und auch Kompromisse erforderlich waren, als auch in den schwierigen Nachfolgejahren der Wende mit ihrem Schwund an muttersprachlichen Schulbesuchern. Der Bericht über die Stuttgarter Veranstaltung von Gerhard M. Bonfert wird hier in gekürzter Form wiedergegeben. mehr...
Für den Erhalt der sächsischen Identität gewirkt
Trotz widriger Umstände und mancher Kompromisse hat sich die deutsche Presse für die Wahrung der siebenbürgisch-sächsischen Identität in den Jahrzehnten der nationalkomministischen Diktatur in Rumänien stark gemacht. Dies stellte Hannes Schuster, ehemaliger Chefredakteur der Siebenbürgischen Zeitung, in einem Vortrag im Rahmen der Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturtage am 8. Oktober in Speyer fest. Auf die „Deutsche Presse zwischen Budapester und Bukarester Zentralismus“ war zuvor Dankwart Reissenberger, Ehrenvorsitzender der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, eingegangen. mehr...
Rumänien aus der Sicht eines deutschen Diplomaten
Rund 200 Seiten seiner Memoiren, die unter dem Titel „Die glücklichen Augen“ erschienen sind, widmet Erwin Wickert seinen fünf Jahren als Botschafter in Bukarest. Er zeichnet ein weit gespanntes politisch-soziales Panorama von Rumänien der siebziger Jahre. Den Despoten Ceausescu beobachtet Wickert aus unmittelbarer Nähe, die deutsche Minderheit ist ihm in der Spannbreite zwischen Sehnsucht nach heiler sächischer Welt und Auswanderungsdrang bestens vertraut. mehr...


