Ergebnisse zum Suchbegriff „Zigeunern“

Artikel

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27. Februar 2015

Kulturspiegel

Michael Barner – ein Maler mit Farben, Worten und Tönen

Michael Barner (1881-1961) ist als Maler in letzter Zeit durch Ausstellungen in seiner Heimatstadt Agnetheln (2013) und in Hermannstadt (2014) wieder ins Bewusstsein einer größeren Öffentlichkeit getreten. Dass er aber auch ein sensibler Dichter und ein emsig komponierender Musiker war, ist weitgehend unbekannt. In mühseliger Kleinarbeit der HOG Agnetheln, insbesondere durch den unermüdlichen Einsatz ihrer Vorsitzenden, Helga Lutsch, ist alles zusammengetragen worden, was die Künstlerpersönlichkeit Barners auszeichnet. Im Zusammenwirken der HOG Agnetheln, des Harbachtalmuseums Agnetheln und des Siebenbürgischen Museums Gundelsheim wird nun in der Festveranstaltung „Michael Barner – Maler, Musiker, Poet“am 13. März dieses Jahres (Festsaal des Schlosses Horneck, Gundelsheim, 18.00 Uhr) all dieser Facetten des vergessenen Künstlers Barner gedacht. mehr...

30. Juli 2014

Verschiedenes

Ich hätte einen Herzenswunsch

Die Rumänen mögen etwas von dem Geist und der Würde der Siebenbürger Sachsen aufnehmen. Diesen Wunsch bekundet die Psychologin Aurora Liiceanu, eine der bedeutendsten Intellektuellen ihres Landes, in dem Artikel „Am un jind“ (Ich hätte einen Herzenswunsch) auf der Webseite der Initiative „România Curată“ (www.romaniacurata.ro/am-un-jind/), die sich für ein moralisch sauberes Rumänien einsetzt. Den Anlass zu Liiceanus Überlegungen bot der Heimattag in Dinkelsbühl, über den die deutschsprachige „Akzente“-Sendung des Rumänischen Fernsehens am 19. und 26. Juni sowie am 3. Juli berichtete (siehe Online-Mediathek www.tvrplus.ro). Der Artikel wurde aus dem Rumänischen von Georg Aescht übersetzt. mehr...

31. Januar 2014

Verschiedenes

Leserecho: Die vielen Facetten der EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit für Rumänien und Bulgarien

Die politischen Diskussionen bezüglich der am 1. Januar 2014 eingetretenen EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit für Rumänien und Bulgarien berühren mich persönlich sehr. Aufgrund der tagtäglichen Diskussionen in den Medien besteht für uns in Siebenbürgen Geborene Gefahr, mit den Sinti und Roma, den so genannten „Cortorari“, gleichgestellt zu werden. Schuld daran ist eine presseungünstige Darstellung dieser Menschen. Wir Siebenbürger Sachsen genießen weltweit einen sehr positiven Ruf als fleißige Menschen und werden respektiert. In diesem Zusammenhang darf ich hinzufügen: Ich habe nichts gegen Sinti und Roma, im Gegenteil ich habe problemlos einen großen Teil meines Lebens mit diesen Menschen verbracht. mehr...

27. Januar 2014

Kulturspiegel

DVD „Nachbarn im Krautwinkel“ ist eine wertvolle Filmproduktion

Wer Günter Czernetzkys langjährige Serie von Kurzfilmen über Orte aus einigen siebenbürgisch-sächsischen Kulturlandschaften verfolgt hat, zuletzt „In vino veritas“, dürfte bei der neuen Serie von zehn Kurzfilmen über zehn ehemalige sächsische Orte aus dem Raum Fogarasch und sechs Bonusfilmen unter dem Titel „Nachbarn im Krautwinkel“ („Varza, capra și vecinii“) leicht staunen: Jammern und Klagen ist zwar auch angesagt („Vai, die Sachsen sind leider weg“, „Die Orte verfallen“, „Bestimmte Menschen im Dorf sind unverbesserlich“), jedoch weht aufnahmemäßig, inhaltlich, konzeptionell, farblich ein neuer Wind: Irgendwie offener, lockerer, heiterer, mit mehr Lebendigkeit, mit sauberer Kameraführung, zum Teil mit viel Geduld werden Mensch und Tier, Pflanze und Architektur ins Bild gesetzt. mehr...

7. März 2013

Aus den Kreisgruppen

Urzeln groß in Nürnberger Presse

Den Auftakt für eine abwechslungsreiche Urzel-Saison 2013 bildete in Franken am 3. Februar der Lauf in Wolframs-Eschenbach: Herrlich kalt-sonniges Wetter empfing die Teilnehmer des Faschingsumzuges und mit ihnen die gut gelaunten 20 Urzeln, die sich den dankbaren Bewohnern des fränkischen Städtchens zünftig präsentierten und wie alte Freunde begrüßt wurden. Nach dem Umzug wurden die Urzeln in die Vereinshalle der Stadt eingeladen und mit Freibier bewirtet, wonach sie breitwillig tanzend die Stimmung unter den Narren anheizten. mehr...

23. Oktober 2012

Verschiedenes

Leserecho: "Ich werde noch als alte Frau in mein Dorf fahren"

Persönliche Anmerkungen der 28-jährigen Großpolderin Eva-Maria Piringer zur Bedeutung von Heimat(treffen). mehr...

22. Oktober 2012

Kulturspiegel

Tagung in Tübingen: Krieg und Zwangsmigrationen in Südosteuropa 1940-1950

Mit dem Auslösen des Zweiten Weltkriegs geriet Europa in Bewegung. Das Hin- und Herschieben von Minderheiten und das Anpassen der Grenzen an tatsächliche oder vorgebliche ethnische Verhältnisse wurde zur gängigen Praxis – auch in Südosteuropa. mehr...

5. März 2012

Aus den Kreisgruppen

Fasching in Roßtal und Nürnberg

Klirrende Kälte mit Minusgraden draußen – närrisches Treiben in der Sporthalle Großweismansdorf: die Band Melody 4U heizte voll ein. Die Nachbarschaft Roßtal lud am 11. Februar zum 2. Faschingsball seit ihrer Gründung ein. mehr...

29. Februar 2012

Kulturspiegel

Urzeln führen Nürnberger Fastnachtszug an

In diesem Jahr durften die Urzeln den altehrwürdigen Nürnberger Fastnachtszug anführen. Der Vorgeschmack auf eine erfolgreiche Urzelzeit 2012 kam in Franken aber schon mit dem Urzelwetter am 12. Februar in Wolframs-Eschenbach: Zweistellige Minusgrade, wie sie in Siebenbürgen im Winter öfter vorkamen, und strahlender Sonnenschein empfingen die Teilnehmer des Faschingsumzuges und mit ihnen die gut gelaunten 19 Urzeln, die sich für den Umzug um 14 Uhr auf dem Parkplatz trafen. mehr...

11. Dezember 2011

Interviews und Porträts

Interview mit Horst Göbbel über Migration und Integration der Siebenbürger Sachsen

Migration und Integration bewirken einen wechselseitigen Kulturaustausch zwischen den Völkern. Von einem transkulturellen Prozess kann man auch bei den Siebenbürger Sachsen sprechen, da bestimmte kulturelle Werte übertragen und übernommen wurden, die zur Identifikation mit der siebenbürgisch-deutschen Kultur geführt haben. Mit der „Transkulturalität“ der Siebenbürger Sachsen befasst sich Carmen Diana Oltean in ihrer Magisterarbeit an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Im Rahmen eines Praktikums bei der Siebenbürgischen Zeitung führte sie das folgende Interview mit Horst Göbbel über den Verlauf des Kulturaustausches sowie über Vor- und Nachteile der Migration und Integration. Horst Göbbel wurde am 2. Oktober 1944 auf dem Fluchtweg im ungarischen Ofeherto geboren. Er studierte Geschichte in Klausenburg und, nach seiner Aussiedlung, Germanistik und Sozialkunde an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg. 1977 trat er in den bayerischen Schuldienst ein und war bis 2009 als Gymnasiallehrer in Nürnberg tätig. Er war 20 Jahre lang ehrenamtlicher Vorsitzender die Kreisgruppe Nürnberg-Fürth-Erlangen, wirkte als stellvertretender Bundesvorsitzender und stellvertretender Vorsitzender der Landesgruppe Bayern des landsmannschaftlichen Verbandes. Heute ist er u. a. als Vorsitzender des Hauses der Heimat Nürnberg e.V., Vorsitzender der HOG Jaad und Sprecher der HOG-Regionalgruppe Nordsiebenbürgen aktiv. mehr...