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10. Mai 2017

Verschiedenes

ARD-Talkshow „Maischberger“ mit Heimattags-Redner Joachim Herrmann und Birgit Kelle

Zu Gast in der ARD-Talkshow „Maischberger“ am Mittwoch, den 10. Mai 2017, um 22.45 Uhr sind u. a. der bayerische Innenminister Joachim Herrmann, der beim kommenden Heimattag in Dinkelsbühl im Rahmen der Kundgebung am Pfingstsonntag (4. Juni 2017) spricht, und die siebenbürgisch-sächsische Publizistin Birgit Kelle. Das Thema der Diskussionssendung lautet: „Beethoven oder Burka – Braucht Deutschland eine Leitkultur?“ mehr...

Kommentare

Artikel wurde 19 mal kommentiert.

  • Darius

    1Darius schrieb am 11.05.2017, 14:41 Uhr:
    Es ist schon intolerant, von Toleranz zu sprechen.
  • oldhieltner

    2oldhieltner schrieb am 11.05.2017, 15:09 Uhr:
    Danke an die Redaktion, ohne Ihren Artikel hätten wir die Sendung nicht gesehen, ja, dass wäre schade gewesen.
    Die Meinung der anwesenden Heltauerin in der Sendung kann ich sehr gut akzeptieren.
    Link zur Sendung:http://www.ardmediathek.de/tv/Maischberger/Beethoven-oder-Burka-Braucht-Deutschla/Das-Erste/Video-Podcast?bcastId=311210&documentId=42746926
  • Zacken

    3Zacken schrieb am 11.05.2017, 23:25 Uhr:
    Die Sendung war nicht schlecht, jedoch wie so oft bei Talkshows hatte sie wenig Tiefgang. Frau Kelle stellt etwa bei Minute 53 fest, dass es einen "deutschen (kulturellen) Kern" gibt, der in Deutschland aber auch in Rumänien gelebt wird. Über diese Metapher wurde nicht weiter gesprochen - obwohl der Titel der Sendung auch auf Beethoven hinwies.
  • Doris Hutter

    4Doris Hutter schrieb am 12.05.2017, 00:07 Uhr:
    Bei Birgit Kelle scheint sich die Meinung eingebrannt zu haben, dass "Menschen, die in Parallelgesellschaften leben, sich separieren, uns ablehnen. Die schließen wir nicht aus!"
    Ich frage mich: Schließen wir sie nicht doch weitgehend aus?
    Die jungen asylsuchenden Männer, z.B., die ich bisher in der Flüchtlingshilfe getroffen habe, wünschen sich ganz sehnlich, junge Einheimische zu treffen. Es kümmern sich, wenn überhaupt, meist ältere Damen um sie.
    Dabei ist es sehr interessant, sich mit ihnen zu unterhalten, weil sie so viel Anderes erlebt haben als wir.
    Ich kann jungen Leuten nur raten, ihren Horizont durch Begegnungen mit Zuwanderern oder Asylsuchenden zu erweitern.
  • Christian Schoger

    5Christian Schoger schrieb am 12.05.2017, 10:57 Uhr:
    Beitrag um 11:00 Uhr von Moderation geändert.
    Die Maischberger-Sendung bot einige vertiefbare Diskussionsthemen und naturgemäß jede Menge kontroverse Standpunkte, weshalb sich eine Nachlese in der TV-Kritik der Frankfurter Allgemeinen Zeitung lohnt:
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik/tv-kritik-sandra-maischberger-lieber-xavier-naidoo-oder-lieber-burka-15010158.html
    So zitiert die FAZ Birgit Kelle:
    "Wir haben halt immer 'grundsätzlich ein Problem mit dem Deutsch-sein', wie es die Publizistin Birgit Kelle nicht völlig grundlos formulierte." Der Link findet sich auch im Pressespiegel vom 12.5.2017: https://www.siebenbuerger.de/zeitung/presse/.

  • gogesch

    6gogesch schrieb am 12.05.2017, 11:50 Uhr:
    "Die jungen asylsuchenden Männer, z.B., die ich bisher in der Flüchtlingshilfe getroffen habe, wünschen sich ganz sehnlich, junge Einheimische zu treffen."

    Frau Hutter, wenn Sie davon überzeugt sind, dann laden Sie doch Ihre Bekannschaften nach Dinkelsbühl ein. Es wird sicher mehr als den Einen oder Anderen sächsischen Vater von 16jährigen Mädels, der sich dafür bei Ihnen bedanken würde.
  • Bäffelkeah

    7 • Bäffelkeah schrieb am 12.05.2017, 13:52 Uhr:
    Armer gogesch, so sehr von Hysterie erfüllt? Wittern Sie in den jugendlichen syrischen Flüchtlingen potentielle Vergewaltiger?
    Der interkulturelle Austausch bleibt dann natürlich auf der Strecke. Statt Neugier auf fremde Kulturen, auf andere Menschen, die Schreckliches erlebt haben, herrscht die Angst vor der Gefahr.
    Ich würde es gerne sehen, wenn eine Gruppe junger Syrer interessiert unseren Heimattag erkundete, da und dort eintreten würde, vielleicht in Begleitung eines Dolmetschers, am Siebenbürger Markt Spezialitäten kosten wollte, im Festzelt die Live-Musik erleben usw.
    Vielleicht würden auch wir Sachsen uns ihre Erfahrungen aufgeschlossen anhören.
  • gogesch

    8gogesch schrieb am 12.05.2017, 14:57 Uhr:
    Ich bin von Hysterie meilenweit weg und hab auch keine Jugendliche zu Hause und deswegen bin ich arm. Genau richtig.
  • gehage

    9gehage schrieb am 12.05.2017, 16:24 Uhr:
    ""Die Maischberger-Sendung bot einige vertiefbare Diskussionsthemen und naturgemäß jede Menge kontroverse Standpunkte, weshalb sich eine Nachlese in der TV-Kritik"

    oder auch hier...

    https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/bei-maischberger-talkshow-fussball-grundgesetz-und-handschlagkultur/
  • gehage

    10gehage schrieb am 12.05.2017, 16:26 Uhr:
    "Die jungen asylsuchenden Männer, z.B., die ich bisher in der Flüchtlingshilfe getroffen habe, wünschen sich ganz sehnlich, junge Einheimische zu treffen."

    "Ich würde es gerne sehen, wenn eine Gruppe junger Syrer interessiert unseren Heimattag erkundete, da und dort eintreten würde, vielleicht in Begleitung eines Dolmetschers, am Siebenbürger Markt Spezialitäten kosten wollte, im Festzelt die Live-Musik erleben usw."

    tja, dann wundert man sich dass es immer weniger mitglieder im verband gibt...
  • Bäffelkeah

    11 • Bäffelkeah schrieb am 12.05.2017, 16:54 Uhr:
    Sie mögen das anders sehen, gehage, aber der Heimattag ist selbstverständlich keine geschlossene, deutschnationale Veranstaltung. Die außerordentlich guten Besucherzahlen der letzten Jahre bestätigen die Attraktivität des Programms und die gemeinschaftliche Atmosphäre. Viele Siebenbürger Sachsen kennen das Überwinden von Grenzen und leben Weltoffenheit.
  • getkiss

    12 • getkiss schrieb am 12.05.2017, 18:07 Uhr:
    Was meinen Sie zur Sendung und Ihren Teilnehmern, @Bäffelkeah?
  • gehage

    13gehage schrieb am 12.05.2017, 18:51 Uhr (um 19:05 Uhr geändert):
    "Sie mögen das anders sehen, gehage, aber der Heimattag ist selbstverständlich keine geschlossene, deutschnationale Veranstaltung." 

    man muss schon gewaltig "verbohrt" sein um gleichzeitig vom "heimattag" und "geschlossene deutschnationale veranstaltung" zu sprechen wenn man das treffen der siebenbürgen sachsen in dinkelsbühl meint!

    und wenn du schon den "heimattag" erwähnst und damit mit deiner idee eine nähe zu unserer alten heimat siebenbürgen herstellen willst, dann hast du von unserer alten heimat siebenbürgen NULL ahnung! was du meinst ist...folklore!
  • Bäffelkeah

    14 • Bäffelkeah schrieb am 12.05.2017, 21:51 Uhr:
    @getkiss: Da ich nur die erste Viertelstunde der Diskussion verfolgt habe, kann ich mich dazu nicht äußern. Gut, dass es eine ARD-Mediathek gibt.
  • Bäffelkeah

    15 • Bäffelkeah schrieb am 12.05.2017, 22:01 Uhr:
    Ich finde Sie ebenso "reizend" wie Sie mich, gehage. Wenn ich NULL Ahnung von meiner Heimat Siebenbürgen habe, so haben Sie - in Ihrer geistig-moralischen Überlegenheit - bestimmt noch NULLER Ahnung. Arithmetisch abstrus, zugegeben. Meine Aussageabsicht haben Sie offenkundig falsch verstanden. Es ist dunkel geworden und an Erhellung ist heute nicht mehr zu denken. Nichts für ungut!
  • gehage

    16gehage schrieb am 12.05.2017, 22:12 Uhr:
    sag ich doch: folklore...
  • Christian Schoger

    17Christian Schoger schrieb am 13.05.2017, 18:12 Uhr:
    Hinweis an alle "Spätfernseher": Die Talkshow "Maischberger" vom 10. Mai (Beethoven oder Burka - Braucht Deutschland eine Leitkultur?) wird heute Nacht ab 23.30 Uhr in 3sat wiederholt.
  • lauch

    18lauch schrieb am 14.05.2017, 13:14 Uhr:
    Sehr geehrte Frau Hutter,

    Bevor ich Ihnen eine ganz konkrete Frage stelle, mit der aufrichtigen Bitte um eine plausible Antwort, möchte ich darauf hinweisen, dass Sie in die Fragestellung keineswegs eine Interpretation meiner Einstellung zur Flüchtlingspolitik der Bundesregierung herleiten sollten.
    Frage: Wieso machen sich verheiratete Männer mit Familie alleine auf den Weg nach Europa und hinterlassen die Familien in totaler Unsicherheit. Ich habe einiges zum Thema Flüchtlinge7Migranten gelesen und gehört, aber eine plausible Antwort habe ich nicht gefunden. Vielen Dank im voraus.
  • Zacken

    19Zacken schrieb am 14.05.2017, 20:42 Uhr:
    Zwei Anmerkungen zum Thema:
    - Der ev. Bischof Bedford-Strohm kritisiert den Begriff "deutsche Leitkultur" und schlägt dafür "menschenrechtliche Leitkultur" vor (www.epd.de)
    - Heute spielte bei einem Hoffest mit mehreren Hundert Teilnehmern der Stuttgarter "Karpaten Express" auf (http://www.karpaten-express.de/hoffest2017.php?tmp=0&MLa0=3&MLa1=1&MLa2=). Überraschend und wohltuend, dass auch zu rumänischen Volksliedern getanzt wurde (neben dem traditionellen Repertoire) .

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