29. Oktober 2005

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Schulfest am Baierdorfer Treffen

Unter dem Motto „Erinnerungen an das Schulfest und die Schulzeit“ feierten die Baierdorfer ihr diesjähriges Treffen in Nürnberg. Es begann mit einem festlichen Gottesdienst in der St.- Pauls-Kirche, den Pfarrer Harald Knobloch mit seinem Team, bestehend aus Jasmin Gondosch, Anneliese Hanek, Annelore Hanek, Michael Waldmüller und Christopher Martini, feierlich gestaltete.
Von der Kirche zog man, vorne die Kinder und Jugend mit Blumengebinde, anschließend die Alten, zum Genossenschaftsaalbau. Dort wurden alle von Brigitte Gondosch und Hildegard Schlecht mit Schnaps, gestiftet vom Vorstand sowie Familie Molnar, und mit von Maria Gondosch gebackenem Hausbrot empfangen.

In seiner Rede verwies Georg Hanek, Vorsitzender der Heimatortsgemeinschaft Baierdorf, auf die Chance auch bei diesem Treffen, gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und Alten neue Wege der Zusammenarbeit zu erschließen, voneinander zu lernen, einander zu akzeptieren und zu erfahren, was uns miteinander verbindet, um somit Hoffnung für die Zukunft zu schöpfen. Hanek betonte, dass der Sinn des Treffens sei, das kulturelle Erbe an die kommenden Generationen weiterzugeben, aber auch Neues zu erfahren, damit wir integrative Brückenbauer werden zum gesellschaftlichen Umfeld, in dem wir eine neue Heimat gefunden haben. Er dankte dem Pfarrer und Lehrer Emil Weiß, der die Evakuierung im September 1944 aus Baierdorf mitgemacht hatte und kürzlich verstorben war. Er war von 1942-1944 Lehrer in Baierdorf. Als besonderen Gast begrüßte Georg Hanek die Vorsitzende der Kreisgruppe Nürnberg-Fürth-Erlangen der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen, Inge Alzner, die in ihrer Ansprache auf die Bedeutung dieses Treffens verwies und an die Flucht und Vertreibung vor sechzig Jahren erinnerte.

Zahlreiche Baierdorfer fanden sich bei ihrem Treffen in sächsischer Tracht ein.
Zahlreiche Baierdorfer fanden sich bei ihrem Treffen in sächsischer Tracht ein.

Es folgte ein buntes Programm mit Aufmarsch und Liedern, einem Vortrag über das Baierdorfer Schulfest von Isabel Martini und Christian Raidel, einem sächsischen Mundartgedicht, vorgetragen von Kerstin Gondosch, einem Kindersingspiel mit Ramona und Paula Waldmüller, Felix und Letizia Witzl und Ann-Kathrin Steinert. Die vielen Jugendlichen, die in Tracht erschienen waren, tanzten den Siebenschritt. Die Gymnastik- und Tanzgruppe vom TSV Stein mit der aus Baierdorf stammenden Tänzerin Kerstin Gondosch, verwöhnte mit Hip-Hop-Dance.

Danach gab es reichlich Kuchen, natürlich auch Rosenhanklich und „Kleutsch“, gebacken und gespendet von den Baierdorferinnen aus Nürnberg und Umgebung. Anschließend hatten alle noch viel Zeit zu erzählen und sich bei gutem Essen, Musik und Tanz zu unterhalten. Das traditionelle Singen zu Mitternacht war ein schöner Abschluss des 13. Baierdorfer Treffens in Nürnberg.

Der Vorstand bittet auf diesem Wege alle Baierdorfer, die noch nicht in der Adressendatei gespeichert sind, sich bei Johann Schlecht zu melden. Wir bitten um Verständnis, dass bisher noch nicht alle erfasst werden konnten. Informationen dazu und Bilder vom letzten Treffen gibt es im Internet unter www.baierdorf.de.vu.

G. Hanek

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