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24. März 2010

HOG-Nachrichten

Konstituierende Vorstandssitzung des HOG-Verbandes

Der erweiterte Vorstand des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften e.V. hat in seiner konstituierenden Sitzung eine Reihe von Maßnahmen zur besseren Organisation und Darstellung des HOG-Verbandes in der Öffentlichkeit sowie zur internen Kommunikation beschlossen. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 14 mal kommentiert.

  • gogesch

    1gogesch schrieb am 24.03.2010, 10:31 Uhr:
    Sollte nicht mal die Grundsatzfrage: Hat ein HOG-Verband, mit den jetzigen schwammigen Aufgaben, im Jahre 2010 wirklich einen Sinn? gestellt werden?

    Für die einzelnen HOGs ist die Existenz des HOG-Verbandes nicht von Bedeutung. Das unterstreicht auch die Tatsache, dass nur ca. 50% der HOGs auch Mitglied im HOG-Verband sind.

    Aus meiner Sicht braucht der HOG-Verband nicht ein neues Logo (gibts überhaupt schon eins?) sondern neue Inhalte, um zukunftsfähig zu sein.
    Zweifelsohne hat der HOG-Verband zum Weiterbestehen der siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft in Deutschland beigetragen, aber dieser Prozess dürfte mittlerweile abgeschlossen sein.
    Die einzelnen HOGs sind mehr und mehr in Vereinsstrukturen organisiert, die Treffen der HOGs weisen jahre- oder schon jahrzehntelange Traditionen auf und die Verbindungen nach Siebenbürgen werden auch immer schwächer.
  • getkiss

    2 • getkiss schrieb am 24.03.2010, 11:35 Uhr:
    Ich bin ja außenstehender.
    Vielleicht fällt mir einiges eben darum eher auf, ich zitiere:
    "Der Verband ist Mitglied im Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturrat und pflegt einen engen Kontakt zur Heimatkirche. Eine engere Zusammenarbeit wird auch mit anderen siebenbürgischen Organisationen angestrebt, z. B. mit dem Siebenbürgenforum und dessen Zentrums- und Ortsforen. Zu den erweiterten Sitzungen des Vorstandes wird in Zukunft auch ein Vertreter des Hilfskomitees der Siebenbürger Sachsen und evangelischen Banater Schwaben eingeladen. Eine Arbeitsgruppe soll Kriterien zur engeren Zusammenarbeit mit dem Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. erarbeiten.
    Der HOG-Verband strebt die Mitgliedschaft in der weltweiten Föderation der Siebenbürger Sachsen an."

    Was mir auffällt?
    "HOG"
    "HOG-Verband"
    "Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturrat"
    "Kontakt zur Heimatkirche"
    "Siebenbürgenforum und dessen Zentrums- und Ortsforen"
    "Hilfskomitees der Siebenbürger Sachsen und evangelischen Banater Schwaben"
    "Zusammenarbeit mit dem Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V."
    "Mitgliedschaft in der weltweiten Föderation der Siebenbürger Sachsen".

    Und das sind nicht alle Organisationen.

    Um nicht falsch verstanden zu werden, solche Zersplitterungstendenzen sind auch bei meinen banater Schwaben zu sehen, bei uns sehe ich es nicht anders.

    Nur, obwohl der Karneval vorber ist, finde ich gerade in der Fastenzeit die Frage berchtigt:

    "Wer soll das bezahlen
    Wer hat so viel Geld,
    Wer hat so viel Hinke-Pinke,
    Wer hat das bestellt".

    Außerdem meine ich dabei gewisse egomanische Darstellungstendenzen der eigenen "Wichtigkeit"
    zu erkennen...

    [Beitrag am 24.03.2010, 11:36 von getkiss geändert]
  • gogesch

    3gogesch schrieb am 25.03.2010, 08:58 Uhr:
    Herr Michael Konnerth sagt in dem Bericht über die Sitzung der BW-Landesgruppe: „Es kann nur eine siebenbürgische Gemeinschaft geben.“
    Aber diese Gemeinschaft braucht eine Vielzahl an Organisationen?

    Wie passt das alles zusammen?

    [Beitrag am 25.03.2010, 08:58 von gogesch geändert]
  • Schreiber

    4Schreiber schrieb am 25.03.2010, 16:31 Uhr:
    Hallo Getkiss,
    ich sehe keine Zersplitterungstendenzen, eher inzwischen unnötige Strukturen. Da seid ihr Banater besser aufgestellt. Bei euch sind die HOG-s in der Landsmannschaft und dort gut aufgehoben.

    Der HOG-Verband bei den Sachsen aber sucht seine Konturen noch, wie Gogesch zutreffend festgestellt hat. Diese Suche dauert nun schon Jahre und befindet sich im Winterschlaf, der auch nach den letzten Verbandswahlen weiter andauert. Einen kleinen Sonnenstrahl, der den Winterschlaf vielleicht beendet hätte, haben die Delegierten weggewählt, also geht der Winterschlaf weiter.

    Nun soll eine Mitgliedschaft in der weltweiten Föderation angedacht werden, wo man noch nicht einmal die im Landsmannschaftsverband in Deutschland auf die Reihe gebracht hat und dafür noch eine Arbeitsgruppe braucht, die "Kriterien erarbeiten soll"...Da lacht ja der Affe.

    Herr Konnerth müsste nur mal aufwachen und die vielen HOG-s bündeln und in den Verband der Sachsen in Deutschland einbringen (es reicht wirklich einer), dann wäre die halbe Miete schon gewonnen. In meiner HOG denken immer mehr Leute darüber nach, dass sie ja gleich in den Verband in Deutschland eintreten könnten, dann auch eine eigene Zeitung hätten (die Siebenbürgische) und nicht warten müssen, bis der sonst untätige HOG-Verband seinen Winterschlaf beendet.

    Grüße
  • getkiss

    5 • getkiss schrieb am 25.03.2010, 17:33 Uhr:
    Eben, das wäre schon ein Schritt vorwärts.
    Und es wären weniger Motive zum weinen da (geheheld!)
  • rhe-al

    6rhe-al schrieb am 25.03.2010, 21:25 Uhr:
    Schreiber:
    [...]Herr Konnerth müsste nur mal aufwachen und die vielen HOG-s bündeln und in den Verband der Sachsen in Deutschland einbringen (es reicht wirklich einer)[...]

    ...hoffentlich kommt es nicht zum Verband, im Verband, des Verbandes der Verbündeten... :))

    Nein, ich bin auch der Meinung, dass ein Verband für die Sbb. Sachsen reicht, schließlich sind wir eine überschaubare Anzahl an HOG's und Sbb. Sachsen in D.
  • gogesch

    7gogesch schrieb am 28.03.2010, 10:16 Uhr:
    Bei so vielen Ämtern wie Herr Konnerth sie innehat ist eine inhaltlich qualifizierte Arbeit schlicht und einfach nicht möglich.

    Man sollte sich nur mal die Fotos in den letzten Ausgaben der Zeitung anschauen. ... es tauchen immer die gleichen Personen auf, die jedes Wochenende für die Belange unserer Sachsen unterwegs sind.

    Wann erholen sich diese Personen?
  • Kokeltaler

    8Kokeltaler schrieb am 28.03.2010, 19:44 Uhr:
    "Die HOG-Regionalgruppe Burzenland hatte im April 2009 beschlossen, die Wappen ... heraldisch korrekt erstellen und beim Münchener Wappen-Herold e.V. registrieren zu lassen, um sie danach als verbindliche Wappen der HOGs zu nutzen. Wegen des inadäquaten Verhaltens der HOG Großprobstdorf lehnt der Münchener Wappen-Herold e.V. jedwelche Geschäftsbeziehung zu den Siebenbürger Sachsen ab. Dadurch wurde das Vorhaben der Regionalgrupe Burzenland vereitelt ..."

    Inwiefern hat sich die HOG Großprobstdorf unangemessen verhalten?

    [Beitrag am 28.03.2010, 19:47 von Kokeltaler geändert]
  • metrix99

    9metrix99 schrieb am 30.03.2010, 16:18 Uhr:
    Hy Kokeltaler, scheint sich hier um einen "Schuss in Ofen" zu handeln. Da hat wohl der Vorstand des Verbandes ziemlich unüberlegt gehandelt.

    [Beitrag am 30.03.2010, 16:18 von metrix99 geändert]
  • gogesch

    10gogesch schrieb am 31.03.2010, 09:18 Uhr:
    Unter http://www.hog-grossprobstdorf.de/html/aktuelles.html sind 3 Wappenvorschläge zu finden, aber keine Stellungnahme zu den Vorfällen.
  • gogesch

    11gogesch schrieb am 01.04.2010, 09:10 Uhr:
    leider gibts auch hier keine Stellungnahme!
  • Schreiber

    12Schreiber schrieb am 01.04.2010, 09:28 Uhr:
    Ruhig Blut ;)

    vielleicht hat der "Wappenherold" "abgelehnt", weil man zum Glück genauer nachgefragt hat. Das ist doch nur ein privater Verein, der jemandem, dem noch etwas zum Selbstbewustsein fehlt, ein "Familienwappen" bastelt und dann gegen Gebühren in seinem privaten "Register" "registriert", also buntes, dekoratives Papier produziert...

    Googelt mal etwas danach, dann erkennt ihr was dahinter steckt (und was nicht!). Von "Vorfällen" würde ich bestimmt nicht sprechen.

    Grüße
  • gogesch

    13gogesch schrieb am 01.04.2010, 15:53 Uhr:
    Ich hab nach langer Zeit nochmal die Internet-Seiten des HOG-Verbandes durchforstet und hab den Leitfaden für die HOGs quergelesen.

    Unter zukünftigen Projektansätzen findet sich ein Projekt unter dem Thema "Gründung einer HOG-Dokumentationsstelle".

    Soll das eine Konkurrenzsveranstaltung zu der Bibliothek in Gundelsheim sein? ... mit Spenden der HOGs?
    Da sollten HOGs lieber aus dem Verband austreten und die Stiftung und Bibliothek in Gundelsheim unterstützen... damit würde dieses Geld wirklich der Erhaltung unseres Kulturerbes zu Gute kommen.

    [Beitrag am 01.04.2010, 15:54 von gogesch geändert]
  • metrix99

    14metrix99 schrieb am 06.04.2010, 13:56 Uhr:
    Hy Leute, Schreiber scheint Recht zu haben. Konnte erfahren dass die HOG Großprobstdorf mit dem Wappenherold in München über den Preis für ihr Wappen verhandeln wollte. Darauf hin hat der Wappenherold die Zusammenarbeit mit der HOG Großprobstdorf und anderen HOGs gekündigt. Ein seltsames, arrogantes Verhalten! Also sicher kein "inadäquates Verhalten" der HOG wie hier der HOG-Verband publik macht.

    [Beitrag am 06.04.2010, 13:57 von metrix99 geändert]

    [Beitrag am 06.04.2010, 14:01 von metrix99 geändert]

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