25. Juni 2015

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Bundespräsident Gauck empfängt 200 Jugendliche

Bundespräsident Joachim Gauck hat am 5. Juni 2015 über 200 ehrenamtlich engagierte junge Menschen zwischen 18 und 40 Jahren in Schloss Bellevue, dem Sitz des Bundespräsidialamtes, empfangen. Die Siebenbürgisch-Sächsische Jugend in Deutschland (SJD) war durch Bettina Mai, Andreas Roth und Ingrid Hermann vertreten.
Der Freitagnachmittag, der 5. Juni, gehörte im Berliner Schloss Bellevue und seinem wunderschönen und weiträumigen Garten ganz den Ehrenamtlichen. Nachdem alle Gäste den obligatorischen Sicherheitscheck passiert hatten, wurden sie mit kühlen Getränken versorgt und nutzten die Zeit, sich im Garten umzusehen und in Kontakt mit den anderen Ehrenamtlichen zu kommen. Seitens der djo - Deutschen Jugend in Europa waren viele Vertreter aus den einzelnen Mitgliedsorganisationen, darunter der SJD, dabei. Die Biertischgarnituren, elegant bedeckt mit weißen Hussen, boten in einem großen Zelt genügend Platz für die zahlreichen Besucher.

Bundespräsident Joachim Gauck betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Ehrenamtes und äußerte seine Freude darüber, dass sich so viele junge Leute ehrenamtlich engagieren. Ganz besonders freute er sich, dass so viele Frauen anwesend waren: Die ehrenamtliche Arbeit vor Ort übernähmen zumeist die Frauen, die repräsentativen Aufgaben hingegen häufig die Männer – so seine These. Nach seinen prägnanten Grußworten mischte sich Joachim Gauck unter die Gäste – sehr zur Freude aller. Auch seine Lebensgefährtin Daniela Schadt unterhielt sich mit den Ehrenamtlichen. Zugleich versuchte jede Gruppe, ein Foto mit dem Bundespräsidenten zu schießen – diesem Wunsch kam er gerne und mit sehr viel Geduld nach. Vertreter der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend ...Vertreter der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland (SJD) mit Bundespräsident Joachim Gauck (Zweiter von links): Andreas Roth, Bettina Mai und Ingrid Hermann (von links). Foto: Lukas Krispin Gestärkt durch abwechslungsreiche kleine Häppchen, ein Glas Sekt oder Limonade, unterhielt man sich angeregt mit den Tischnachbarn. Die unterschiedlichsten Vertreter waren eingeladen: Jugendliche aus der kirchlichen, politischen und kulturellen Jugendarbeit sowie viele andere waren dabei. Mit der SJD am Tisch saß der Träger eines Bundesverdienstkreuzes, das in einer Feier vor dem Empfang verliehen worden war. So konnten die siebenbürgischen Jugendlichen mehr über das Engagement besonderer Personen erfahren.

Schließlich fanden sie auch alte Bekannte, die Vertreter der Deutschen Banater Jugend und Trachtengruppen (DBJT). So saß man mit den drei Vorstandsmitgliedern noch länger zusammen und diskutierte über die Jugendarbeit, Rumänien und die Zukunft der Jugend in Deutschland – bis man sich schließlich trennen musste, um die jeweils gebuchte Rückfahrt anzutreten. Was bleibt, ist das Versprechen engeren Kontakt zu pflegen und sich gegenseitig mehr zu unterstützen. Die Ehre, diesen besonderen Nachmittag mitzuerleben, bleibt in Erinnerung und wird als Würdigung und Dankeschön für die ehrenamtliche Arbeit empfunden.

Ingrid Hermann

Schlagwörter: SJD, Bundespräsident

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