9. Juli 2015

Bewegender Muttertagsgottesdienst in Augsburg

„Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet“ und „Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen“ – mit einer Predigt, gestützt auf Psalm 66,20 und 121, beeindruckte Pfarrer Klaus Neugeboren aus der Schweiz die Gemeinde am 10. Mai in der St.-Andreas-Kirche in Augsburg. Über 400 Gäste, darunter viele junge Familien mit Kindern von nah und fern, wurden von Pfarrer Küffer auf das Herzlichste begrüßt.
Warmherzig und besinnlich war seine Anfangsrede mit der Bitte, in Beziehung zu Gott zu gehen, denn nur im Gebet geschieht diese Anknüpfung an ein Bewusstsein der Geborgenheit und des Friedens. Musikalisch eingestimmt wurde der Gottesdienst vom Siebenbürger Chor Augsburg mit dem vierstimmig gesungenen Lied „Deine lieben Hände“. Einmalig waren die Gedichte der Kinder wie: „Ich schenk dir einen Regenbogen“; „Mutterglück“; „Mutter sein“; „Muttertag“; „Liebe Mutter“; „Danke Mama“. Die Geschichte „Bist du eine Mutter?“, vorgetragen von Julia Dendörfer und Leonie Russu, entlockte so manchem Besucher ein paar Tränen. Musikalische Beiträge an E-Piano, Flöte und Mundharmonika waren besondere Dankes- und Liebeserklärungen an die anwesenden Mütter und alle Gottesdienstbesucher bedankten sich bei den Kindern mit einem riesigen Applaus. Der Chor erfreute mit dem Lied „Herr, segne dich“.
Impressionen vom Muttertag in Augsburg. Fotos: ...
Impressionen vom Muttertag in Augsburg. Fotos: Wilhelm Roth, Collage: Detlef Schuller
Während die Kinder anschließend am Kindergottesdienst der Kirchengemeinde teilnahmen, hielt Gastpfarrer Neugeboren eine bewegende, tiefsinnige Predigt über die Rolle der Mütter und die Kraft des Gebets: „Heute feiern wir auch Muttertag! Das Bild vom zum Himmel blickenden Pilger passt zu der Situation manch einer Mutter in nicht leichten Lebenslagen. Wie wichtig wäre manchmal die Erinnerung daran, woher unsere Hilfe kommt!? Wir können im Gebet direkt zu Gott durch Christus gelangen, indem wir ihn anrufen! (…) Zum heutigen Muttertag wünsche ich uns allen diese Erkenntnis, dass beten, dass glauben trägt, ich wünsche allen Müttern, Frauen Anerkennung in Familie und Gesellschaft für all die guten und wichtigen Taten zu unserem Wohl.“

Mit dem Lied „Motterherz“ endete ein sehr bewegender Gottesdienst und jede Frau erhielt am Ausgang eine Rose. Die große Teilnahme von aktiven Kreisgruppenmitgliedern und Besuchern am siebenbürgischen Gottesdienst und der Ausstellung „Gestickte und gewirkte Pölster nach siebenbürgischen Mustern“ im Gemeindesaal ist ein sichtbarer Beweis, dass unsere siebenbürgischen Traditionen Anerkennung finden und gelebt, weitergetragen werden. In diesem Sinne sei all denen gedankt, die zu diesem Fest beigetragen haben: dem Siebenbürger Chor, der Kindertanzgruppe und dem Handarbeitskreis Augsburg, den Eltern der Kindertanzgruppe, Annemarie Klein, Marianne Roth, Pfarrer Küffer und vor allem Pfarrer Neugeboren.

Rosemarie Schwarz

Schlagwörter: Augsburg, Muttertag, Gottesdienst

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