28. Januar 2017

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Neujahrsempfang in Fürth mit abwechslungsreichem Programm

Am 12. Januar begrüßten wir im einladenden Gemeindehaus der St. Pauls-Kirche Fürth in schöner Runde das neue Jahr. Nachbarmutter Rosel Potoradi wünschte allen ein gesundes, friedvolles Jahr 2017, eine gute Gemeinschaft und interessante Veranstaltungen. Als Ehrengast hieß sie Annette Folkendt, unsere neue Kreisverbandsvorsitzende, willkommen. Unser Neujahrslied „Das alte ist vergangen, das neue angefangen. Glück zu, Glück zu, zum neuen Jahr“ wurde dann begeistert von allen gesungen.
Mit dem stimmungsvollen Gedicht „Bauernstube“ von Michael Albert leitete Rosel Potoradi über zum Thema „Alte, wertvolle Gegenstände des alltäglichen Lebens erwachen aus ihrem Dornröschenschlaf und erzählen uns ihre Geschichte“. Anfangs hatte man schon die Ausstellung mit verschiedenen interessanten Exponaten bewundert, nun wurden diese lebendig. Man erfuhr, welche Schätze früher im Wandschränkchen, der „Almerei“, aufbewahrt wurden, und wie unentbehrlich früher der in der Kredenz aufbewahrte Mörser für jede Hausfrau war. Das alte Kohlenbügeleisen brüstete sich mit seiner Glut und wünschte allen Frauen, ihren Lebensmut wachzuhalten. Die kunstvoll gefertigten Spinnrocken berichteten von der Handfertigkeit der Schnitzer und vom Fleiß der Spinnerinnen. Beim Neujahrsempfang in Fürth, von links: Rosel ...Beim Neujahrsempfang in Fürth, von links: Rosel Potoradi, Katharina Bota, Gertrud Roth, Susanna Sifft. Foto: Annette Folkendt Packend waren die Erinnerungen der Roder 73 Jahre alten Salamander-Schnürschuhe, mit denen noch jetzt freudig das Tanzbein geschwungen wird. Der lange Weg der kunstvoll gemalten Hochzeitstruhe, die heute im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg bewundert werden kann, sowie die Erlebnisse der Jugendstil-Obstschale aus Großschenk faszinierten die Zuhörer ebenfalls. Sehr gut gefiel das Gedicht: „Det Kampesthobbelchen“ von Johanna Leonhard, das auch in der Ausstellung zu sehen war. Leider landeten früher viele interessante Erinnerungsstücke auf dem „Hemmelz“, was im Gedicht von Grete Menning Gierer treffend geschildert wurde. Herzlichen Dank an die Vortragenden Katharina Bota, Gerda Bürger, Annette Folkendt, Rosel Potoradi, Sofia Rosenkranz, Gertrud Roth, Susanna Sifft, Walter Schlandt, Katharina Stotz und Gerlinde Thudt, die ihre Rollen hervorragend spielten und so die Ausstellungsobjekte mit Leben füllten. Passende Lieder, von Angelika Meltzer auf der Gitarre gekonnt begleitet, wurden in das Programm eingebaut und von allen Besuchern begeistert mitgesungen. Schließlich stieß man mit Sekt zum neuen Jahr an und erfreute sich an den siebenbürgischen Spezialitäten, Brötchen mit Evangelischem Speck oder Griebenschmalz, Hanklich u.a. Man feierte nach althergebrachter Tradition und wünschte sich: Gläcklich noa Gor!

Rosel Potoradi

Schlagwörter: Nürnberg, Fürth, Neujahrsempfang

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