Kreisgruppe Aschaffenburg :Kulturnachmittag im Zeichen des Frühlings
Am 8. März konnte Horst Wädt, Vorsitzender der Kreisgruppe Aschaffenburg, zahlreiche Gäste im schönen, hellen und geräumigen Gemeindesaal der katholischen Kirche St. Konrad in Aschaffenburg-Strietwald begrüßen.
Die Siebenbürgisch-Sächsische Tanzgruppe Aschaffenburg unter der Leitung von Anna Krech und Jürgen Huprich hielt Einzug in den frühlingshaft geschmückten Saal. 20 begeisterte Tänzerinnen und Tänzer strahlten in ihren wunderschönen siebenbürgischen Trachten buchstäblich mit der Sonne um die Wette. Anna Krech freute sich, die Gäste im Namen der Tanzgruppe „mit lebendigen Tänzen und schönen Trachten“ und sie „mit frischer Frühlingsenergie zu verzaubern“.
Die Hauptakteure des Kulturnachmittags in Aschaffenburg. Foto: Ines Fucker
Auf den Frühling stimmte uns auch der Chor „Siebenbürgische Harmonie“ unter der Leitung von Johanna Wädt mit dem Lied „Det Frähjohr“ ein. Zu Gehör kamen anschließend das Lied „Af dieser Ierd“ und der Kanon „E Liedchen hälft ändgen“ – ja, ein wahrer Ohrenschmaus! Zwischendurch wurden Gedichte von Christa Dörling und Hanni Franz, zum Teil in sächsischer Mundart, vorgetragen. Die Mitglieder des Chores bedankten sich bei Johanna Wädt mit einem Blumenstrauß und einem kleinen Präsent für die bisherige Leitung des Chores und wünschten ihr für die Auszeit alles Gute. Für diese Zeit übernimmt Gerhard Stefani-Figuli die Chorleitung.
Der Auftritt der Tanzgruppe war natürlich der Höhepunkt des Nachmittages – zur Aufführung kamen die Tänze „Uf am Rossboden“, „Der böhmische Ländler“ und „Der Bärnermutz“. Danke, liebe Tanzgruppe, für die wunderbaren und schönen Tanzdarbietungen – ihr seid einfach eine Augenweide! Natürlich durfte eine Zugabe nicht fehlen. Nach den Tänzen aus der Schweiz und Böhmen war dies ein Tanz aus Siebenbürgen: „Reklich Med“, ein fröhlicher Volkstanz, der seit Generationen die festliche Kultur der Siebenbürger Sachsen begleitet. Mit seiner lebendigen Musik und den schwungvollen Schritten bringt er Freude, Gemeinschaft und Tradition auf die Tanzfläche. Zuerst durften wir alle zuschauen – anschließend holten sich die Tänzerinnen und Tänzer jeweils einen Partner aus dem Publikum und es wurde nochmals die „Reklich Med“ getanzt! Die Atmosphäre war einfach herrlich.
Mit dem gemeinsamen Singen des „Siebenbürgen-Liedes“ endete der kulturelle Teil des Nachmittages.
Bei Kaffee, siebenbürgischem Gebäck, Kuchen und Torten stärkte man sich in gemütlicher Runde – an dieser Stelle herzlichen Dank für das tolle Kuchenbüfett. Es folgten gemeinsam gesungene Volkslieder unter der Begleitung von Richard Kast am Akkordeon und natürlich viele interessante Gespräche.
Der herrliche kulturelle Nachmittag, die Stunden der Begegnung und des Gespräches gingen viel zu schnell zu Ende. Glückliche, zufriedene und dankbare Gäste, beseelt vom siebenbürgischen Zusammenhörigkeitsgefühl, traten am Abend ihren Heimweg an. Danke an alle, die zum guten Gelingen beigetragen haben.
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