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Premiere am Heimattag: Schlag den Lehni!
Seid ihr bereit für etwas, das es so noch nie gab? In sechs packenden Minispielen rund um unsere siebenbürgische Kultur tritt ein Team der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend (SJD) gegen keinen Geringeren als unseren Bundesvorsitzenden Rainer Lehni an! Wer kennt unsere Traditionen, Fakten und Kultur besser? mehr...
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Artikel wurde 16 mal kommentiert.
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1 • Bir.Kle. schrieb am 02.05.2026, 12:08 Uhr:Ich habe einen Vorschlag für ein weitaus besseres Spiel: "SPRICH GEFÄLLIGST DEUTSCH!"
Ich finde es erschreckend - um nicht zu sagen zum Knochenkotzen - wie viele Anglizismen sich selbst in einem so kurzen Text tummeln: Team, Wildcard, E-Mail, Social Media, Support, Couch, Battle, Livestream, Gameshow.
Ein solcher Sprachgebrauch ist weder Deutsch noch Englisch - das ist ein einziges Kuddelmuddel, ein Sprachbrei beziehungsweise Spracheintopf.
Deshalb folgende Herausforderung: Die Kontrahenten bekommen jeweils einen (identischen) Text vorgesetzt, der weitaus länger als der obige, aber ähnlich schlimm oder noch übler von Anglizismen durchsetzt ist.
Wer es schafft, die meisten dieser unsäglichen Anglizismen durch entsprechende/passende DEUTSCHE Begriffe (es müssen nicht zwingend einzelne Begriffe sein, es können auch sinnvolle kurze Umschreibungen sein) zu ersetzen, gewinnt!
SPRACHPFLEGE statt Sprachverhunzung! -
2 • Bir.Kle. schrieb am 02.05.2026, 12:54 Uhr (um 13:08 Uhr geändert):...den Text für das Spiel kann ich übrigens gleich mitliefern: Ich habe vor 13 Jahren einen Beispieltext verfasst, um zu verdeutlichen, von wie vielen unsäglichen Anglizismen unsere Sprache überfrachtet ist. Wie Metastasen wuchern sie aggressiv durch den deutschen Wortschatz und führen zur Verarmung der Sprache und zur Verblödung derjenigen, die solche Anglizismen ständig verwenden.
(Hinweis: Da bei der Kommentarfunktion leider weder Unterstreichen noch Fettdruck möglich sind, habe ich nachfolgend alle Anglizismen durch Versalien (Großbuchstaben) hervorgehoben.)
Nachdem man seinen JOB getan hat, gerät man nach Feierabend auf dem Heimweg oft in die RUSH HOUR. Man kommt dann häufig nur im STOP AND GO voran. Da ist es alles andere als EASY, RELAXT zu bleiben. Man schafft es kaum, pünktlich zur DAILY SOAP im Vorabendprogramm daheim zu sein.
Wenn man dann auch noch SHOPPEN muss, ist man noch nicht einmal rechtzeitig zur PRIME TIME auf der COUCH. Bei dem ganzen Stress genehmigt man sich unterwegs schnell noch einen COFFEE TO GO. Na ja, auch das SHOPPING hält einen ja ein bisschen bei Laune, zumal man beim PAYBACK wieder ein paar Punkte hinzusammelt.
Alles in allem hilft selbst gutes TIMING kaum weiter – "KEEP COOL" oder "KEEP ON SMILING" kann das Motto da nur lauten!
Am WEEKEND fährt man dann mit der ganzen FAMILY im VAN zu einem EVENT – man will sich schließlich auch mal FUN und ENTERTAINMENT gönnen.
Ein solches EVENT kann beispielsweise ein Konzert eines STARS sein, der nach mehrjährigem BREAK sein COMEBACK feiert.
Die diesbezügliche PUBLICITY, die seit mehreren Wochen betrieben wurde, hat einen regelrechten HYPE ausgelöst; der RUN auf die TICKETS hat die HOTLINE geradezu heißlaufen lassen.
Doch bevor es soweit ist und man zur LOCATION fährt, muss noch das MAKE-UP aufgetragen und das passende OUTFIT angelegt werden (dabei ist auch zu beachten, ob das Konzert OUTDOOR oder INDOOR stattfindet) – der LOOK, in dem man unter der Woche als COUCH-POTATOE herumlungert, ist nämlich zu solchen Anlässen ein absolutes NO GO.
Vor dem HIGHLIGHT erfolgt noch ein WARM-UP, wobei ein noch eher unbekannter NEWCOMER den FANS mächtig einheizt.
Das OPEN-AIR-Konzert wird mit einem COUNTDOWN eingeläutet, ehe der ACT die STAGE betritt.
Er singt selbstverständlich LIVE; selbst der BACKGROUND ist kein PLAYBACK – ein Chor und eine BAND stehen dem LEADsänger (der gleichzeitig auch ein Liedsänger ist) zur Seite.
Unter den FANS sind viele KIDS und TEENAGER, die ihren STAR SMART und SWEET finden und ihn lautstark SUPPORTEN. Das Gekreische der GIRLS und LADYS ist besonders schrill.
Unter den PERFORMTEN SONGS befinden sich alle HITS des STARS, von denen einige sogar zu richtigen OLDIES und EVERGREENS geworden sind. Das Konzert verwandelt sich geradezu in eine REVIVAL-PARTY.
Am Ende der SHOW wird der STAR mit STANDING OVATIONS gefeiert.
Einige FANS sind ganz besonders HAPPY, zumal ihnen das Vergnügen zuteil wird, ihren STAR BACKSTAGE erleben zu dürfen.
Bei der anschließenden AFTER-SHOW-PARTY wird vor dem Trinken der DRINKS und COCKTAILS mit einem beschwingten "CHEERS" angestoßen. Insbesondere während der HAPPY HOUR ist der Ansturm auf die DRINKS enorm. Anschließend wird ausgelassen GEDANCED.
Später begibt man sich ins INTERNET, um beispielsweise bei "FACEBOOK" sein FEEDBACK bezüglich der PERFORMANCE zu POSTEN.
Bei manch einem USER hat der ARTIST jedoch ein ziemlich schlechtes STANDING, sodass das ein oder andere STATEMENT derart HEAVY ausfällt, dass der THREAD geradezu in ein regelrechtes BASHING oder gar MOBBING mündet.
Einige der Enttäuschten, die sich am "SHITSTORM" nicht beteiligen möchten, üben sich deshalb bei ihrer negativen Kritik in UNDERSTATEMENT.
Auch in das GUESTBOOK auf der HOMEPAGE (WEBSITE) des STARS POSTEN zahlreiche Fans, dass sie das Konzert richtig NICE fanden und eine Menge FUN hatten!
Tja...so wird heutzutage ständig gesprochen und geschrieben...und es stellt sich die Frage: "WARUM??"
"WARUM sind wir dem Yankee derart verfallen? WARUM inhalieren wir jeden seiner Fürze und WARUM schlucken wir ständig seine Scheiße und sagen obendrein auch noch, dass sie uns schmeckt??? Sind wir noch zu retten???
Eins noch nebenbei: Zu den vom mir am meisten gehassten Anglizismen gehört neben "cool", "posten", "Workshop" und "Understatement" auch das Verb "performen". Diesbezüglich ein kleiner Spruch: ;-)
"Benutzt jemand das Verb "performen",
sollte man ihr/ihm den Schädel verformen." -
3 • ingenius mobile schrieb am 02.05.2026, 15:45 Uhr:Lieber BirKle Dein Anliegen in Ehren, aber willst Du hier einen Ableger vom "Verein Deutsche Sprache e.V." etablieren?
Einen gepflegten Anglizismenindex gibt es dort bereits - brauchen wir hier nicht mit Klimmzügen einzuziehen:
https://vds-ev.de/arbeitsgruppen/deutsch-in-der-oeffentlichkeit/ag-anglizismenindex/
Dein Anliegen an sich unterstütze ich. -
4 • Bir.Kle. schrieb am 03.05.2026, 15:49 Uhr (um 16:11 Uhr geändert):Ich werde nachfolgend nicht sämtliche Anglizismen aus dem obigen Text zerlegen (obwohl sie es allesamt verdient hätten), dennoch werde ich mir einen ganz bestimmten vornehmen – nämlich jenen, der auf dem Plakat prangt: „Gameshow“.
Im letzten Satz des Textes schreiben die Veranstalter bzw. Organisatoren, dass sie sich auf ein „Wahnsinns-Publikum“ freuen.
Wer ein großes und buntes beziehungsweise vielfältiges Publikum für sich gewinnen möchte, sollte die Ankündigung und Werbung so gestalten, dass ein möglichst breites Personenspektrum versteht, worum es geht und sich entsprechend angesprochen fühlt.
„Show“ ist ein Begriff, der einem ständig um die Ohren geschleudert wird. So gut wie jede(r) kann sich etwas darunter vorstellen.
Bei den Wort „Game“ hingegen darf man bezweifeln, ob die älteren Semester wirklich etwas damit anfangen können. Dieses Wort ist Getue und gewissermaßen ein lästiges Modewort. Es findet vor allem in der Jugendsprache und in bestimmten Kreisen (z.B. Videospielszene, Brettspielszene) Verwendung.
Kurzum: Möchte man ein breites Personenspektrum (z.B. Menschen über mehrere Generationen hinweg) ansprechen, ist dieses Wort eine höchst ungünstige Wahl.
„Gameshow“ ist in dem gegebenen Zusammenhang auch aufgrund seiner Bedeutung völlig ungeeignet: Wenn ich den Ausdruck „Gameshow“ höre oder lese, stelle ich mir Menschen vor, die vor Bildschirmen sitzen und sich in Videospielen duellieren – oder Leute, die an Tischen sitzen und bei Brettspielen gegeneinander antreten.
In unserem Fall handelt es sich bekanntlich um eine Veranstaltung, bei der die Kandidaten ihr Wissen rund um Siebenbürgen und die Siebenbürger Sachsen unter Beweis stellen müssen, indem sie die an sie gestellten Fragen richtig beantworten. Jede(r) kennt die Bezeichnung für ein derartiges Format: Quizspiel. Warum verwendet man dieses Wort nicht auf dem Plakat anstelle von „Gameshow“?
Nun kann man an dieser Stelle natürlich einwenden, dass „Quiz“ auch kein deutsches Wort sei. Ja, es ist auch englisch, aber es ist kein SchickiMicki-Wort wie „Game“, sondern ein etablierter und geläufiger Begriff, der von Menschen aller Generationen verstanden wird. Und obendrein ist „Quiz“ für das Format, um das es hier geht, viel passender als „Game“.
Wenn man Texte verfasst, ist es ratsam, tiefgründige Überlegungen anzustellen, anstatt einfach unüberlegt irgendwelche Begriffe dahinzurotzen, nur weil diese angeblich „cool“ klingen – was sie übrigens in keiner Weise tun: Anglizismen sind nicht ansprechend, sie wirken einfach nur aufgesetzt, lächerlich und idiotisch. Sie sind lästig und nervig.
Liebe Veranstalter, tut euch einfach selbst einen Gefallen und ersetzt auf dem Plakat das Wort „Gameshow“ durch „Quizspiel“.
„Quizspiel“ klingt bodenständiger, ist zutreffender und leichter verständlich.
Man sollte sowohl aus den eigenen als auch aus den Fehlern anderer lernen:
Die deutsche Bahn war einstmals auch extrem der Anglizismenseuche respektive dem Anglizismenwahn verfallen.
In der Folge hatte die Fülle an englischen Begriffen, die die Bahn auf ihrem Hoheitsgebiet überall hingekackt hatte, dazu geführt, dass viele ältere Fahrgäste überfordert waren und nichts mehr verstanden hatten.
Daraufhin hatte die Bahn zusätzlich zu den englischen Begriffen auch die jeweilige deutsche Entsprechung hinzugeschrieben.
Welche Lehre kann man daraus ziehen? Man schreibt am besten gleich von vornherein so, dass man von jedermann verstanden wird.
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5 • Nimrod schrieb am 03.05.2026, 20:43 Uhr:Unser Freund „Bir.Kle“ nimmt hier die für Pfingsten geplanten Spiele mit dem Bundesvorsitzenden Lehni zum Anlass auf die aktuelle Umgangssprache in unserer Gesellschaft, vor allem bei den unter 50-jährigen hinzuweisen. Die große Anzahl an Anglizismen, die er dabei aufführt ist schon erschreckend, wenn man sieht, wie unsere Sprache zunehmend anglisiert wird. Diese Situation kam aber nicht von heute auf morgen, obwohl sie in den letzten Jahren durch die Globalisierung und Digitalisierung, die internationale Vernetzung durch die „sozialen Medien“, sowie den durch einige politische Partien geförderten „Jugendwahn, vor allem im rot-grünen Lager, einige große Schübe erfahren hat. Der Ursprung dieser gesellschaftlichen und kulturellen Anpassung, und das nicht nur der Sprache, sondern auch der Lebensart und der Kultur, lag schon gleich nach dem Krieg durch die Einflüsse der alliierten Besatzungsmächte, vor allem der US-Soldaten und ihrem Umfeld. Viele Bundesbürger der damaligen BRD-West wollten sich, in jedem Fall von der zu Ende gegangenen NS-Herrschaft mit ihren Auswirkungen auf die Gesellschaft, distanzieren. Manche vollzogen dabei einen Schwenk von einem Extrem ins Andere. Der "american way of life" verbreitete sich zunehmend. Historisch Interessierte können sich dazu in diversen Quellen informieren. Daß es in der ehemaligen DDR bei weitem nicht so ablief, konnte man in den ersten Jahren nach der Wende, sogar noch in den Programmen der Rundfunk-und TV-Anstalten erleben. Ich erinnere mich noch sehr gerne an die TV-Auftritte im MDR mit den wunderbaren Konzerten mit klassischen, deutschen Volkliedern des Rundfunk-Jugendchors Wernigerode. Jetzt hört man da schon lange nichts mehr. Das aber nur als kleines Beispiel. Dass in der ehemaligen DDR das „Deutschtum“ bis zur Wende anders „gepflegt“ wurde, merkt man aber gerade jetzt noch, gerade an dem Zulauf zur AfD, die sich, u.a. auch in ihrem Grundsatzprogramm von 2016 in ihrer Präambel, im Kapitel sieben „Sprache“ sogar im Titel („Kultur, Sprache und Identität“) verpflichtet hat. Darin greift sie das Thema in zwei der sechs Unterkapitel explizit auf: „Deutsche Kultur, Sprache und Identität“ Zuvor ist schon in der Präambel des Programms die Bedeutung des Themas angeklungen, wo es heißt: „Wir wollen die Würde des Menschen, die Familie mit Kindern, unsere abendländische christliche Kultur, UNSERE SPRACHE und Tradition in einem friedlichen, demokratischen und souveränen Nationalstaat des deutschen Volkes dauerhaft erhalten.“ Ich will hier keinesfalls Werbung für die AfD machen, das von Bir.Kle angesprochene Thema wird uns, auch wieder auf politischer Ebene, demnächst noch beschäftigen. Vor allem wenn der Trend der Wähler in der gesamten BRD so weitergeht. Wer Ohren und Augen hat, sollte jetzt aufmerksam werden !!
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6 • Regine ( Jini ) schrieb am 13.05.2026, 18:35 Uhr:Am 11.05.2026 las ich in der WAZ die Kritik bzgl. der Premiere von Mozarts "Die Zauberflöte" im Musiktheater in Gelsenkirchen, und mußte sofort an Deinen Anglizismen-Beitrag denken, Bir.Kle.
Der Kultur-Kritiker beginnt wie folgt:
Der Opernheld von heute kennt keine Prüfungen, das sind "Challenges". Und hebt ihn die Tat zu höheren Weihen, erklimmt er das nächste "Level". Um es nach Mozart zu sagen: Bei Männern, welche Joysticks fühlen... (so hat er auch die Reportage tituliert).
Und so geht es weiter und weiter... Er schreibt, daß die Regisseurin aus einem Sing- ein COMPUTERSPIEL gemacht hätte, ein "kraus erzähltes PC-Spiel".
Wohlgemerkt: Wir sind in "Die Zauberflöte" ;-)))
Im letzten Abschnitt schreibt er: Das Publikum flippte am Ende regelrecht aus. Da kann man nur demütig sein Kritiker-Blöckchen einpacken und mit Respekt vor dem Glück der anderen seufzen: Game over!
Tja, sogar der WAZ-Kritiker hat kapituliert, denn das Premieren-Publikum hat entschieden...
Allerdings bin ich sicher, daß das nicht-PC-Spiele-affine Publikum die Aufführungen NICHT besuchen wird.
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7 • m.krafft schrieb am 14.05.2026, 13:03 Uhr:Bei der Wahl zwischen 'Anglizismen benutzen' und 'in meiner Argumentationsführung mache ich aus jedem persönlichen Gefühl einen Fakt' nehme ich in jedem Fall die Anglizismen.
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8 • Scheibi schrieb am 16.05.2026, 16:09 Uhr (um 16:37 Uhr geändert):m.krafft… Alles Neu macht der Mai, neue Ideen sind gut und zu begrüßen. Sie gehören zum Orga Team der SJD - unserer Zukunft?!
Was wollen sie dem Leser mit ihrem Beitrag sagen?! Sprechen sie Klartext!
Seid Tagen beschäftigt mich außer dem formulierten Text das WERBEBILD zu der Veranstaltung, die Ersatz für die langjährige Brauchtumsveranstaltung am Samstag Nachmittag, sein soll.
Unvorstellbar, dass ein Programmpunkt der Generationen verbindend Brauchtum und Tradition auf die Bretter gebracht hat, zur Neige geht.
Alles hat ein Ende…Lass dich überraschen!
Mal sehen, wer die Nase vorn hat.
Viel Erfolg und ein interessiertes Publikum.
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9 • schully schrieb am 18.05.2026, 09:15 Uhr:Anderer Vorschlag: die Kandidaten übersetzen die Anglizismen, und zwar auf sächsisch!
servus -
10 • Rainer Lehni schrieb am 18.05.2026, 09:17 Uhr (um 09:19 Uhr geändert):Liebe Hanne, niemand hat behauptet, dass die langjährige Brauchtumsveranstaltung abgesetzt wird. Es gab auch vor zwei, drei Jahren keine solche, sondern ein anderes Format. In diesem Jahr hat sich die SJD, als einer der beiden Mitorganisatoren, Gedanken zu einer Quizshow rund um Siebenbürgen gemacht. Man kann der Jugend auch mal auch etwas Vertrauen entgegenbringen. Sie ist "alt" genug und weiß was sie tut.
Ich zumindest bin gespannt was mich bei dieser Veranstaltung erwartet. -
11 • Scheibi schrieb am 19.05.2026, 16:43 Uhr:Lieber Rainer, schön dass du für m.krafft, den Part zu antworten übernimmst, wo du gerade jetzt vor dem Heimattag bestimmt viele Aufgaben zu erledigen hast.
Dein Herz schlägt für die SJD, es gibt außer der SJD auch die Mitglieder des Verbandes.
Ich meine die Antwort sollte m.krafft, schreiben, falls ihm was dran gelegen ist.
Benötigt er die Hilfe des Bundesvorsitzenden als Mentor?
Übrigens habe ich lediglich bedauert, dass die Brauchtumsveranstaltung (nur 2026 ?) ausfällt.
Deine Interpretation oder die der SJD, dass ich ihr nicht vertraue und dass sie „alt“ genug ist und weiß was sie tut, ist billig.
Ich bin gespannt, wer die Nase vorn hat.
Hauptsache die SJD hat die Plattform mit dem neuen Konzept für zukunftsführende Perspektiven und Mitgliederwerbung ….!? Viel Erfolg.
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12 • Dagmar Seck schrieb am 20.05.2026, 09:25 Uhr:Liebe Hanne, mir fehlt nicht nur bei diesen Kommentaren aus deiner Feder die Wertschätzung für die Arbeit der heute ehrenamtlich Aktiven. Ermutigung, Vertrauen und Zusammenhalt sehen für mich anders aus. Insbesondere 2 Tage vor Beginn des Heimattags, der uns allen unglaublich viel abverlangt.
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13 • Scheibi schrieb am 20.05.2026, 20:08 Uhr:Was der Heimattag den Ehrenamtlichen und den Angestellten des Verbandes abverlangt, weiß ich. Kopf hoch.
Über Jahrzehnte Ehrenamt vor allem am, für und nach den Heimattagen bleiben in dankbarer Erinnerung. Als aufmerksamer Leser darf ich meine Meinung äußern.
Vielleicht ist nicht alles zu wertschätzen. Leider gibt es zu Wenige die ihre Bedenken und Meinungen kundtun.
Hauptsache, der aus deiner Feder stammende Artikel in der SbZ, Folge 8 vom 19.05.2026 Seite 2, „Heimattag der Siebenbürger Sachsen und Sächsinnen/ Warum die Leistungen der Frauen besonders gewürdigt werden sollten“ beinhaltet Würdigungen von weiblichen Persönlichkeiten der Neuzeit.
Wo bleiben die weiblichen Wegbereiterinnen vor 2016?
Die Selektion ist nicht in Ordnung.
Die „vergessenen Ehrenamtlichen“ waren in ihren Berufen tätig, stellten ihr Wissen, Können und zeitgemäßen Perspektiven mit Herzblut und zum Wohle der Gemeinschaft über mehrere Jahrzehnte zur Verfügung.
Frauen als hübsche Staffage in Festtagstracht oder Küchenschürze, Bäckerinnen, Stickerinnen, Fahrerinnen oder Gruppenleiterinnen zu beschreiben klingt nicht nach Würdigung.
Alle, jede Frau und jeder Mann ist im Puzzle „Gemeinschaft“ wichtig.
Die hochgestochene Ausdrucksweise mit Statistiken über Chancengleichheit, interessieren jetzt vor dem Heimattag auch nicht!
Ein gutes Gelingen! Schöne Pfingstfeiertage!
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Wo die weiblichen Wegbereiterinnen vor 2016 bleiben, liebe Hanne?
Sie freuen sich, dass sie dazu beitragen durften, unseren Verband zu dem zu machen, was er heute ist, wo es möglich ist, dass es zunehmend Frauen in höheren Ämtern gibt, dass sich immer noch viele Jugendliche engagieren und dass diese jungen Leute auch neue Ideen haben, die sie umsetzen, obwohl manche "Alten" immer wieder mit "Früher haben wir es aber anders gemacht..." daherkommen.
Da brauchen wir keine "Selektion", sondern Wohlwollen und Ermutigung.
Und auch mal ein entspanntes Zurücklehnen in der Gewissheit, zum Erfolg unseres Verbandes beigetragen zu haben, ohne dass es jedes Mal erwähnt werden muss. Wir haben es ja freiwillig und für die Gemeinschaft getan, nicht damit unser Name ständig ehrfürchtig genannt wird.
Auf einen schönen Heimattag mit den Mitausrichtenden SJD und Sozialwerk! -
15 • Dagmar Seck schrieb am 21.05.2026, 00:01 Uhr:Liebe Hanne, ich habe nicht den Eindruck, dass du meinen Artikel so verstanden hast, wie ich ihn meine. Aber das ist nicht wichtig. Jeder liest und findet darin, was er will.
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16 • ingenius mobile schrieb am 25.05.2026, 16:36 Uhr:Angesichts der Tatsache, dass in vielen Diskussionenn, noch viel mehr Lebenszeit unnötig verbrannt wird,
möchte icch als Anregung für diese und ähnliche Diskussionen, ausschließlich zur Info - ALSO NICHT ALS FINGERZEIG!!! folgende zwei Links in die Diskussion mit einbringen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Dissonanz
https://www.visualcapitalist.com/wp-content/uploads/2020/02/50-cognitive-biases-2.png
Ich beabsichtige damit einen konstruktiven Beitrag zur gelungenen Kommunikation zu leisten und erwarte weder Zustimmung noch Kritik.
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