31. Januar 2019

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Call for Papers: Die Deutschen in Rumänien. Migration und Kulturerbe nach 1945

Im Rahmen der Tagung „Migration und Identität im rumänischen Kulturraum. Multidisziplinäre Zugänge“, die vom 23.-25. Mai in Hermannstadt stattfindet, organisieren die Fakultät für Geisteswissenschaften der Lucian-Blaga-Universität Hermannstadt, das Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde in Tübingen (IdGL) und das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München (IKGS) das Panel „Die Rumäniendeutschen. Migration und Kulturerbe nach 1945“.
Vor dem Zweiten Weltkrieg lag die Zahl der Angehörigen der deutschen Minderheiten in Rumänien bei rund 750 000. Heute sind es als Folge eines im Wesentlichen in die Bundesrepublik führenden Migrationsprozesses nur noch 15 000. Auf der Grundlage der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Voraussetzungen im Nachkriegsrumänien geht das Panel den Motiven und Folgen der Migration der deutschen Minderheiten sowohl für die rumänische als auch für die deutsche Bevölkerung nach. Dabei stehen die sozialen Auswirkungen der Auswanderung der Rumäniendeutschen auf die Ortschaften, die sie verlassen haben, und auf ihr materielles und immaterielles Kulturerbe im Vordergrund.

Mögliche Themen sind:
- die Gründe für die Auswanderung der Rumäniendeutschen ab den 1960er und ihrer Massenauswanderung in den 1990er Jahren sowie deren Einfluss auf ihre Identität und die Integration in der Bundesrepublik;
- das materielle und immaterielle Kulturerbe der Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben im Selbstverständnis der Auswanderer und ihrer Nachkommen sowie bei der neuen Bevölkerung der ehemals sächsisch und schwäbisch geprägten Ortschaften;
- die Bedeutung des materiellen und immateriellen Kulturerbes der Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben für die Kultur- und Tourismuspolitik Siebenbürgens, des Banats und Sathmars.

Vorschläge für Beiträge zu den genannten Themenfeldern in Deutsch oder Englisch (Titel und Kurzfassung im Umfang von höchstens 300 Wörtern sowie eine Kurzvita) sind bis zum 15. Februar zu senden an: Dr. habil. Mathias Beer, Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde in Tübingen, E-Mail: poststelle[ät]idgl.bwl.de.

Die Übernahme der Reise-, Unterkunfts- und Verpflegungskosten für die ReferentInnen ist gesichert. Die Veranstalter freuen sich auf Ihre Vorschläge und stehen für zusätzliche Infos und Fragen zur Verfügung.

Schlagwörter: Tagung, Hermannstadt, deutsche Minderheit, Rumänien, Migration, Ankündigung

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