21. November 2019

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Heinke Fabritius gibt Expertenführung im Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg

Die Kulturreferentin für Siebenbürgen Dr. Heinke Fabritius ist am Donnerstag, den 28. November, um 19 Uhr mit einem Expertenbeitrag im Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg (Dr.-Johann-Maier-Straße 5) zu Gast. Die Veranstaltung mit der am Siebenbürgischen Museum Gundelsheim ansässigen Kunsthistorikerin findet unter dem Titel „NEUER MUT - NEUE KUNST - NEUE FRAU. Csaki-Copony, Depner, Kollwitz und Sintenis - vier Frauen aus Ostpreußen, Schlesien, Siebenbürgen machen Karriere in Berlin“ im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Zwischen Freiheit und Moderne. Die Bildhauerin Renée Sintenis“ statt. Der Eintritt ist frei. Eigens für diesen Abend wird das wegen seiner Größe selten gezeigte Selbstportrait von Grete Csaki-Copony präsentiert.
Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts war es nicht selbstverständlich, dass Frauen Kunst studieren konnten. Die Expertenführung „Neuer Mut – Neue Kunst – Neue Frau“ widmet sich vier Malerinnen und Bildhauerinnen, die im Berlin der Zwischenkriegszeit Karriere machten: Käthe Kollwitz (1867-1945), Margarete Depner (1885-1970), Renée Sintenis (1888-1965) und Grete Csaki-Copony (1893-1990). Dr. Heinke Fabritius führt ihre Lebensgeschichten vor Augen, die eines gemeinsam haben. Alle vier Frauen verließen ihre Heimat im östlichen Europa, um ihrer künstlerischen Berufung gezielt nachzugehen. Grete Csaki-Copony und Margarete Depner hatten dabei von Siebenbürgen im heutigen Rumänien aus den weitesten Weg. Auf je eigene Weise haben die Künstlerinnen die Kunstszene Berlins entscheidend geprägt. Bis heute sind Käthe Kollwitz‘ „Pietá“ und Renée Sintenis‘ „Berliner Bär“ von Berlin nicht wegzudenken. Renée Sintenis: Berliner Bär und (rechts) Junger ...Renée Sintenis: Berliner Bär und (rechts) Junger Bär. Bildquelle: Kunstforum Ostdeutsche Galerie Renée Sintenis: Selbstbildnis. Bildquelle: ...Renée Sintenis: Selbstbildnis. Bildquelle: Kunstforum Ostdeutsche Galerie In ihrer Führung widmet sich Heinke Fabritius neben Werken in der Schausammlung und der aktuellen Ausstellung zu Renée Sintenis auch dem selten gezeigten lebensgroßen Selbstporträt von Grete Csaki-Copony. Dieses wird eigens für die Veranstaltung aus dem Museumsdepot geholt. Ebenso sind zusätzlich zwei Grafiken von Käthe Kollwitz zu sehen.

Dr. Heinke Fabritius ist Kulturreferentin am Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim und beschäftigt sich als Kunsthistorikerin schwerpunktmäßig mit der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Grete, Käthe und manche andere. Deutschsprachige Künstlerinnen im und aus dem östlichen Europa“ zeichnet sie vergessene Vernetzungs- und Erfolgsgeschichten nach.

Schlagwörter: Kulturreferentin, Siebenbürgen, Fabritius, Siebenbürgisches Museum, Gundelsheim, Ausstellung, Führung, Regensburg, Csaki-Copony, Margarete Depner

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