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27. April 2015

Kulturspiegel

Gefangen in der heterosexuellen Matrix

Denken Sie mal kurz nach: Sind Sie eine Frau oder ein Mann? Oder empfinden Sie diese Frage als diskriminierend, weil Sie sich einer der ca. 4000 anderen angeblich existierenden Geschlechtsvarianzen zugehörig fühlen? Schon sind wir mittendrin im Genderwahn, an dem man sich vortrefflich abarbeiten kann, und Birgit Kelle legt gern den Finger in die Wunde. In ihrem neuen Buch „Gendergaga“ nimmt sie die ganze Palette der unter dem Deckmantel des Gender Mainstreaming durchgeführten Maßnahmen aufs Korn und führt uns vor Augen, wie viel Zeit, Geld und Nerven das alles kostet, und sie tut das mit unverhohlener Ironie, denn „selten hatte eine Ideologie mit Weltverbesserungsanspruch einen derart großen Unterhaltungsfaktor. Und deswegen hat Gender Mainstreaming es verdient, als das betrachtet zu werden, was es ist: eine große Satireshow.“ mehr...

Kommentare

Artikel wurde 24 mal kommentiert.

  • bankban

    1bankban schrieb am 27.04.2015, 08:26 Uhr:
    Ein Buch, das die Welt unbedingt nötig hatte...
    Eine (Gefälligkeits?)Rezension, welche die Siebenbürger Zeitung, als der Bewahrung der Kultur und Traditionen der Siebenbürger Sachsen verpflichtetes Organ, unbedingt bringen musste...
    Eine Autorin, die sich zwar weigert, homosexuelle Lebensentwürfe wie den von Bernd Fabritius, dem Bundesvorsitzenden der Landsmannschaft zu akzeptieren*, sich nun aber über eine positive Rezension in dessen Verbandsorgan freuen darf.
    Oder ist diese Rezension, diese positive Werbung für die erzkonservative Autorin als Querschuss und indirekter Angriff auf den Vorsitzenden aus den konservativen Reihen des Verbandes anzusehen?
    Nichts Genaues weiß man nicht über Schlachten hinter den Kulissen.

    * vgl. http://www.spiegel.de/kultur/tv/tv-kritik-zu-maischberger-talk-ueber-homosexualitaet-a-952888.html
  • orbo

    2orbo schrieb am 27.04.2015, 09:40 Uhr (um 09:42 Uhr geändert):
    Kelle will mit dem Buch provozieren. Es ist ihr gelungen.

    "und dass der Verband Pro Familia „im Nebengeschäft mit Abtreibung Geld verdient“, wie Birgit Kelle lapidar formuliert, fühlt sich an, als hätte man beim Lesen in einen Weidezaun gegriffen. Doch das Buch ist flott geschrieben..."

    Und flott rezensiert. Wenn jemand die Lacher (und Lacherinnenen ;) auf seiner Seite hat, bedeutet es nicht, im Recht zu sein. Pro Familia berät in der Schwangerenberatung nicht mit dem Ziel, mit der Abtreibung Geld zu verdienen, sondern um die Schwangerschaft fortzusetzen.

    Doch die Rezension vermittelt gelungen einen Eindruck vom Buch. Wer Gefallen an der Polemik findet, ist damit gut bedient. Das Thema alleine schon stimmt nachdenklich.

    Das Thema beschäftigt uns bis hin zu Diskussionen auf Facebook - da macht eine genauere Auseinandersetzung mit dem Buch innerhalb einer Rezension Sinn. Für macheinen kommt das einer kleinen Verschwörung gleich. Wie gesagt, Kelle provoziert.
  • Bäffelkeah

    3 • Bäffelkeah schrieb am 27.04.2015, 09:59 Uhr (um 10:00 Uhr geändert):
    Hallo bankban, Ihr provokantes Sticheln geht an der Sache vorbei. Es ist nicht die Aufgabe einer Rezensentin bzw. eines Rezensenten, danach zu urteilen, was dem Vorsitzenden des Verbandes (seit Jahren schon nicht mehr Landsmannschaft) genehm sein könnte oder nicht - Autoren bürgen mit ihrem (Klar)Namen.
    Es wäre ein Armutszeugnis für die Siebenbürgische (nicht Siebenbürger) Zeitung, sich das publizistische Geschehen derart "zurechtzufiltern", wie Sie unterstellen.
    Es stimmt auch nicht, wie Sie behaupten, dass Birgit Kelle sich weigert, homosexuelle Lebensentwürfe zu akzeptieren.
    Birgit Kelle (in Interview, veröffentlicht von Familien-Schutz.de): "Ich habe in meinem ganzen Leben noch niemals abwertend oder abfällig über Homosexuelle gesprochen. Warum auch? Was geht es mich an? Wer homosexuell ist, ist es eben."
    http://www.familien-schutz.de/umerziehung-zum-neuen-menschen-interview-mit-birgit-kelle/
    Und nicht zuletzt hat Frau Roth in Ihrer Besprechung durchaus kritische Anmerkungen zum Buch gemacht. Vielleicht sollten Sie den Text nochmals gründlich(er) lesen?
  • bankban

    4bankban schrieb am 27.04.2015, 10:41 Uhr (um 10:49 Uhr geändert):
    Hallo Bäffelkeah,

    Sie zitieren Frau Kelle damit, sie hätte sich noch nie abwertend oder abfällig über Homosexuelle geäußert. Und wollen dies als Beleg dafür nehmen, dass meine Aussage, wonach Frau Kelle Homosexuelle nicht akzeptieren würde, nicht stimme. Hätten Sie aber gründlich gelesen und nicht nur gelesen, sondern das Gelesene auch verstanden, dann hätten Sie gewiss gemerkt, dass es einen Unterschied gibt zwischen "nicht akzeptieren" und "abwertend/abfällig äußern". Hätten Sie zumal den vor mir verlinkten Artikel gründlich gelesen (und nicht nur gelesen, sondern auch verstanden), dann wäre Ihnen gewiss das Zitat "Sie können nicht Akzeptanz von mir erwarten." aufgefallen, welches dem Kontext nach O-Ton Frau Kelle ist. Also stimmt meine Aussage, wonach Frau Kelle homosexuelle Lebensentwürfe nicht akzeptiere, sehr wohl.

    Im Übrigen denke ich, dass genauso wenig, wie das Mitteilungsblatt des örtlichen Kaninchenzuchtvereins sich zu Hegels Dialektik notwendigerweise äußern muss, genauso wenig muss sich die SbZ zu derart ideologisch belasteten, kontroversen Weltanschauungsdebatten äußern. Denn die Gefahr, man könnte schwule Sachsen damit dem Verband entfremden, ist für mich zu hoch und ich fände dies schade. Denn die Mitgliederzahlen sind eh nicht so toll...
    Dass die Rezension auch kritische Zwischentöne enthält? Geschenkt. Insgesamt ist sie eine positive Würdigung einer erzkatholischen Frau, die Homosexuelle nicht akzeptiert (Link lesen!!!!) und somit eben auch den Lebensentwurf des Verbandsvorsitzenden ablehnt.
    (Ja, ich habe oben einmal "Landsmannschaft" geschrieben und einmal "Verband". Mann, was für ein krasser Fehler!)
    P.s. Dass meine Überlegungen zu dem cui bono nicht stimmen, kann natürlich sein. Beweisen können Sie dies aber genauso wenig wie ich meine Mutmaßungen.
  • Bäffelkeah

    5 • Bäffelkeah schrieb am 27.04.2015, 11:05 Uhr:
    Dessen ungeachtet ob Sie persönlich Themen wie dieses für geeignet oder ungeeignet halten, hat diese Buchbesprechung auf jeden Fall ihre "Daseinsberechtigung" in der SbZ-Online und auch im Kulturteil der SbZ (hat ein Kaninchenzüchtervereinsblatt einen Kulturspiegel? - Ihr "Kaninchen" hinkt, bankban!) Frau Kelle stammt aus Siebenbürgen und sie leistet mit Ihren Büchern in der öffentlichen Debatte in Deutschland immer wieder breit diskutierte und wahrgenommene Beiträge. Wer das ignorieren will, kann es tun, die Siebenbürgische Zeitung kann sich das aber nicht leisten, sonst würde sie ja zum "Kaninchenzüchtervereinsblatt "verkümmern". Kulturelle, gesellschaftskritische u. ä. Themen, Feuilleton, all dies kann bewusstseinsbildend wirken und ist keinesfalls nach wirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Rechnungen zu bemessen, Mensch Gottes!
  • seberg

    6seberg schrieb am 27.04.2015, 11:40 Uhr (um 11:50 Uhr geändert):
    Das beste an dem Buch ist, dass Birgit Kelle das Thema Gender und Genderforschung als "eine große Satireshow" bezeichnet. Damit bestätigt sie, dass sie selbst mit ihrer "Forschung" bei der Satire angekommen ist und man über ihr Buch also lachen darf. Wie schön, dass sie keinen Wert mehr darauf legt, ernst genommen zu werden. Ihr treuestes Publikum hingegen wird sie dadurch wohl eher enttäuschen.

    Sehr ernst zu nehmen ist hingegen die Tatsache, dass die Menschen seit Jahrtausenden sehr wohl in der Gendermatrix gefangen sind, bzw. waren. Auch und besonders bei den Siebenbürger Sachsen war ja mit Adam und Eva und dem lieben Gott bald 900 Jahre lang alles in schönster Ordnung...Scheinbar!

    Es musste wohl notwendigerweise erst zum Ende ihrer/unserer Geschichte kommen, damit sie/wir schnell noch ganz modern einen Homosexuellen zum "Verbandsvorsitzenden" wählen.
    Für dessen schwule Identität bringt Birgit Kelle aber ganz offensichtlich nichts andere auf, als ein mitleidiges Bedauern. Natürlich, sie hat ja rein gar nichts gegen Homosexuelle und auch gegen all die anderen Abweichungen von der angeblichen "Norm", sie sind doch alle nur "krank", die Armen!!!
  • Bäffelkeah

    7 • Bäffelkeah schrieb am 27.04.2015, 11:58 Uhr:
    Birgit Kelle: "Ich habe in meinem ganzen Leben noch niemals abwertend oder abfällig über Homosexuelle gesprochen." - Seberg behauptet unbelegt (wo bleibt Ihre intellektuelle Redlichkeit, Seberg?): "Für dessen schwule Identität bringt Birgit Kelle aber ganz offensichtlich nichts andere auf, als ein mitleidiges Bedauern."

    Seberg: "Es musste wohl notwendigerweise erst zum Ende ihrer/unserer Geschichte kommen, damit sie/wir schnell noch ganz modern einen Homosexuellen zum 'Verbandsvorsitzenden' wählen."
    Wie darf man das verstehen, Seberg? Wünschen Sie sich für Führungsfunktionen allgemein Qualifikationskriterien wie etwa die sexuelle Orientierung von Kandidaten? Wollen Sie Frau Kelle hierfür als "Rädelsführerin" missbrauchen? Abstrus!
  • seberg

    8seberg schrieb am 27.04.2015, 12:08 Uhr:
    Regen Sie sich ab, Bäffelkeah, und zitieren Sie vollständig:

    "Ich habe in meinem ganzen Leben noch niemals abwertend oder abfällig über Homosexuelle gesprochen. Warum auch? Was geht es mich an? Wer homosexuell ist, ist es eben."

    Alles klar? Birgitt Kelle ist einfach zu "anständig", um über Kranke abwerten oder abfällig herzuziehen, sie gehen sie einfach nichts an, wer krank ist, ist es eben und für Frau Kelle gibt es einfach keine Homosexuellen, dafür ist ihr Weltbild zu korrekt und anständig...
  • seberg

    9seberg schrieb am 27.04.2015, 12:15 Uhr:
    Frau Kelle hat kein mitleidiges Bedauern für Homosexuelle als Kranke? Kann schon sein, dann wohl noch schlimmer: nämlich das Ausblenden der Tatsache ihrer Existenz und damit Missachtung!
  • Bäffelkeah

    10 • Bäffelkeah schrieb am 27.04.2015, 12:17 Uhr:
    Sie legen Zeitgenossen Ihre Worte in den Mund, Seberg, das ist nicht in Ordnung! Von "krank" hat Kelle nichts gesagt, das ist Ihre Unterstellung, so dass ich Ihnen unterstellen muss, dass Sie Unwahres behaupten.
  • seberg

    11seberg schrieb am 27.04.2015, 15:16 Uhr:
    Von "krank" hat Kelle nichts gesagt..."

    Richtig, für sie ist Homosexualität nämlich genau so normal und gesund wie Heterosexualität, sie sagt es nur nicht:

    "Warum auch? Was geht es mich an? Wer homosexuell ist, ist es eben."

    Wie würde Sie das deuten, Bäffelkeah? ;-)
  • getkiss

    12 • getkiss schrieb am 27.04.2015, 17:01 Uhr (um 17:03 Uhr geändert):
    Etwas aufgeplustert die Kommentare zu einem natürlichen Menschenbild.
    Und wem die Position von Frau Kelle nicht gefällt, kann Sie ruhig kritisieren. Oder ignorieren.
    Nur mit der Meinung vom Autor der TV-Kritik von Maischberger, Kritiker wie Frau Kelle u.a. sind von solchen Diskussionen aus zu schließen (was bei manchem hier auch durchscheint) bin ich grundsätzlich nicht einverstanden.
    So wie Homosexuelle nicht diskriminiert und nicht gemobbt werden sollen, sollten Verfechter der Heterosexualität dies auch nicht erleiden.
    Ob katholisch, evangelisch, mosaisch oder muslim, tut nichts zur Sache: Jede/r Mensch/in(?) wird mit einer spezifischen Veranlagung geboren, die SEIN eigen ist. Das geht einen anderen bez. Kritikwürdigkeit überhaupt nichts an. Das manche Entgleisung in der Genderdebatte dann komisch ist (siehe Menschin), sollte zu denken geben...
  • gehage

    13gehage schrieb am 27.04.2015, 19:28 Uhr (um 19:30 Uhr geändert):
    zitat weiter oben: "Dass die Rezension auch kritische Zwischentöne enthält? Geschenkt. Insgesamt ist sie eine positive Würdigung einer erzkatholischen Frau"

    oha, des erzkatholische muss ja was ganz ganz schlimmes sein...werde mich nun davor in acht nehmen...

    apropos, (ich hab's im TV gehört, ist also nicht auf meinem "mist" gewachsen, schlagt mich nicht tot ;) ) man darf auch nicht mehr "frau" sagen, es wäre sexistisch. sondern es heißt jetzt "menschen mit menstruations hintergrund"... die "gender" emanzipieren sich halt...
  • bankban

    14bankban schrieb am 27.04.2015, 19:58 Uhr:
    Ach gehage,

    geht's, bitte, noch primitiver als Sätze unvollständig zu zitieren, um sie komisch erscheinen zu lassen?

    Und im Übrigen bedeutet "erzkatholisch" nicht mehr als "sehr katholisch", vgl. die Etymologie: "Italienisch arci → it, von griechisch αρχι → el, zu lateinisch archi → la; ursprünglich aus dem Griechischen ἀρχή (archē) für „Anfang“ oder „Führung“ in der abgeleiteten Bedeutung „Ober-“. Der Wortbestandteil Archi- wurde aus dem Kirchenlatein über Erzi- und Erz- in die althochdeutsche Sprache übernommen. Zunächst wurde er nur auf kirchliche (Erzbischof usw.), später auch auf weltliche Führungsämter (Erzherzog usw.) angewandt. In der jüngeren deutschen Sprachgeschichte ist er dann von einem Macht- und Ehrentitel zu einem reinen Präfix mit steigerndem Charakter „herabgesunken“ (z. B. Erzgauner) und kann sogar vor Adjektiven (wie „erzkonservativ“, „erzdumm“) verwendet worden."

    Quelle: http://de.wiktionary.org/wiki/erz-

    Und wenn DU der Meinung bist "des erzkatholische muss ja was ganz ganz schlimmes sein...werde mich nun davor in acht nehmen" dann ist das (samt Rechtschreibfehler) dein Problem, aber nicht meines, denn du hast das hier so hingeschrieben und nicht ich.
    Viel Spaß damit.
  • gehage

    15gehage schrieb am 27.04.2015, 20:23 Uhr (um 20:35 Uhr geändert):
    ok bankban, dann schreibe ich nicht "des", sondern "das". ist dein herz nun in der richtigen stelle und zufrieden? und hätte ich alles zitiert, würde es auch nichts daran ändern dass dein beitrag hämisch und herablassend ist, um kelle in eine gewisse ecke zu stellen.

    ach bankban...
  • bankban

    16bankban schrieb am 27.04.2015, 20:30 Uhr:
    Das schafft sie schon selbst.
  • Äschilos

    17Äschilos schrieb am 28.04.2015, 08:21 Uhr:
    Hallo gehage!
    "Menschen mit Menstruationshintergrund". Find ich gut.
    Kelle und Roth
    Ich lach mich tot!
  • Bäffelkeah

    18 • Bäffelkeah schrieb am 28.04.2015, 10:10 Uhr:
    Randbemerkung: Verehrter Äschilos, bitte keine leeren Versprechungen, totlachen kann man sich in letzter Konsequenz nur ein einziges Mal. Dann: aus die Maus, Schicht im Schacht, Ende Gelände.
  • seberg

    19seberg schrieb am 29.04.2015, 11:15 Uhr (um 11:19 Uhr geändert):
    Geschlechterrollen: Der Schwindel mit dem Schwanz

    Ist Kunst mehr wert, wenn sie von Männern gemacht wird? In ihrem neuen Roman "Die gleißende Welt" porträtiert Siri Hustvedt eine Frau, die der Kunstwelt ihren Chauvinismus beweisen will.

    Siehe spiegel-online heute:

    http://www.spiegel.de/kultur/literatur/siri-hustvedts-die-gleissende-welt-ueber-geschlechterklischees-a-1031137.html

    Aber gut, es soll ja Frauen geben, die sich gerne beschwindeln lassen. Vielleicht gehört Birgitt Kelle ja zu ihnen. :-)
  • getkiss

    20 • getkiss schrieb am 29.04.2015, 15:56 Uhr:
    Letzte Phrasen sind eigentlich sexistisch :-)
  • Äschilos

    21Äschilos schrieb am 29.04.2015, 16:33 Uhr:
    Hallo Bäffelkeah , sich totlachen bedeutet immer noch "heftig lachen".- Nicht verzagen - Duden fragen!
  • Bäffelkeah

    22 • Bäffelkeah schrieb am 29.04.2015, 21:11 Uhr (um 21:12 Uhr geändert):
    Danke für Ihr Lebenszeichen, Äschilos, so ist nun klar, dass Sie "nur" heftig lachen mussten. Es haben sich aber auch schon Menschen buchstäblich zu Tode gelacht. Der Spiegel berichtete 2003 von so einem Fall in Thailand:
    http://www.spiegel.de/panorama/medizinisches-raetsel-thailaender-lacht-sich-zu-tode-a-262203.html

    "Medizinisches Rätsel: Thailänder lacht sich zu Tode
    - 'Ich lach' mich tot' – diesen Spruch hat ein Thailänder wörtlich genommen. Während seines Schlafes lachte er so lange, bis er nicht mehr atmete. (...)"

    Daher wollte ich Sie nur fürsorglich auf die allgemein völlig unterschätzte Gefahr des Sich-Totlachens hinweisen, damit Sie sich nicht hinterher beschweren. Nichts für ungut!
  • Äschilos

    23Äschilos schrieb am 30.04.2015, 08:14 Uhr:
    Grimmelshausen beschreibt sehr eindringlich diese Foltermethode. Da wurde sich in der Tat zu Tode gelacht.
    "Im Dreißigjährigen Krieg wurde von Söldnern und Marodeuren in der Absicht, Nahrungsmittel, Geld oder andere Sachwerte von der Zivilbevölkerung zu erpressen, angeblich Kitzelfolter in Form von Ziegenlecken eingesetzt. Dabei wurden die Fußsohlen des Opfers mit Salz eingerieben, das eine Ziege dann begann abzulecken."
  • harryweinford

    24harryweinford schrieb am 30.04.2015, 21:17 Uhr:
    Ob nun Angriff auf den Bundesvorsitzenden oder nicht, so wie es der erste Kommentar beschreibt mag ich nicht beurteilen. Eines würde ich jedoch als Fakt bezeichnen: weder der Bundesvorsitzende noch andere die ihm nahe stehen, vielleicht irgendwelche Funktionäre, sind mit dem Klammerbeutel gepudert bzw. nicht zimperlich. Als vor etwa 2 Jahren die Homosexualität mehr oder weniger und eine damit verbundene Hochzeit des Bundesvorsitzenden in den "sächsischen Kreisen" kursierte, kenne ich mindestens 2 Personen die jeweils etwa 2 Stunden auf Polizeirevieren verbracht haben um Rede und Antwort zu stehen. Aus meiner Sicht völlig unschuldig.

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