Rumänien und Siebenbürgen
Die Rubrik „Rumänien und Siebenbürgen“ umfasst Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Kultur aus dem Karpatenland sowie Berichte über das Leben der dortigen deutschen Minderheit. Zudem wird über deutsch-rumänische Initiativen berichtet.
Neue Gräberfunde bei Marienburg
Die Ortschaft Marienburg liegt auf dem linken Ufer des Alt, nur 17 Kilometer nordöstlich von Kronstadt (Brașov) entfernt. Bereits im Mittelalter war die Siedlung unter zwei verschiedenen Namen bekannt: Der erste, Feldioara, ist vom ungarischen Wort Földvár abzuleiten, was soviel wie „Erdburg“ bedeutet. Der zweite Name, Marienburg – d. h. die Festung der Heiligen Maria – wurde von den deutschen Kolonisten verwendet und geht wahrscheinlich auf die Niederlassung der Kreuzritter im Burzenland im Jahr 1211 zurück, deren Ordenspatronin die Heilige Maria war. mehr...
Ehemalige Unternehmer klagen auf Entschädigung in Rumänien
Die Nachkommen zweier großer Unternehmer der Zwischenkriegszeit – Ausschnitt und Malaxa – wollen den rumänischen Staat vor dem Internationalen Schiedsgericht für Investmentfragen der Weltbank (ICSID) verklagen, da dieser die Entschädigungszahlungen für das vom kommunistischen Regime beschlagnahmte Vermögen der Unternehmerfamilien, hinauszögert. mehr...
In Hermannstadt: Tagung über Heimatmuseen
Eine Arbeitsgemeinschaft siebenbürgischer Heimatmuseen wurde vor einem Jahr in Hermannstadt gegründet. Anstoß zu dieser Gründung war die erste Tagung der Evangelischen Akademie Siebenbürgen (EAS), für die Akademieleiter Dr. Jürgen Henkel den Schwerpunkt „Evangelische Museen in Siebenbürgen“ ausgewählt hatte. mehr...
Moldauische Minderheit in Rumänien?
Zehn Millionen Moldau-Rumänen würden von der Regierung in Bukarest diskriminiert, kritisierte der Präsident der Republik Moldau, Vladimir Woronin, in einem Interview gegenüber der Nachrichtenagentur „Moldpres“. mehr...
30 Jahre nach der Katastrophe: Erdbeben 1977 in Rumänien
Am 4. März 1977 ereignete sich in Rumänien eines der schwersten Erdbeben der letzten Jahrhunderte. Mit einer Stärke von 7,2 auf der Richterskala und dem Epizentrum im Vrancea-Gebiet, am östlichen Rand der Karpaten, hatte das Erdbeben katastrophale Folgen für Menschen, Wohn- und Wirtschaftsanlagen. Am meisten betroffen waren die Hauptstadt, deren Umland im südlichen Rumänien bis zur Donau, Siebenbürgen und andere Regionen. mehr...
Traktorenwerk Kronstadt steht vor dem Aus
Das Traktorenwerk „Tractorul“ in Kronstadt (Brașov) steht vor seiner Schließung. Dies beschloss die Aktionärsversammlung am 23. Februar. Im Vorjahr hatte das Unternehmen bei einem Umsatz von 90 Millionen Lei Verluste in Höhe von rund 193 Millionen Lei ausgewiesen. mehr...
Postkommunistische Klasse in Rumänien verzögert die Demokratie
„Den Kommunismus verurteilt, die postkommunistische Klasse bleibt“ – so titelte die Online-Ausgabe der Tageszeitung „Romania libera“ am 13. Januar 2007. Der Journalist Marc Percival berichtet in dem Artikel, dass der Rumänische Nachrichtendienst SRI 75 000 Dossiers Securitate-Akten aus Gründen der „nationalen Sicherheit“ einbehalten habe und dass 17 Jahre lang Akten vernichtet worden seien mehr...
Berliner Domkantorei singt in Siebenbürgen
Der A-cappella-Chor der Berliner Domkantorei plant vom 15. bis 21. Mai 2007 eine Chorfahrt nach Siebenbürgen. mehr...
Gesonderte Listen bei Europawahlen
Infolge des EU-Beitritts wird Rumänien am 13. Mai erstmals die 35 Europaparlamentarier in Direktwahl wählen. mehr...
Continental und Lucian-Blaga-Universität Hermannstadt kooperieren
In Zusammenarbeit mit der Lucian-Blaga-Universität im siebenbürgischen Hermannstadt (Sibiu) hat die Continental AG die Continental University in Rumänien, Campus Sibiu, gegründet. Vergleichbare Einrichtungen zur Aus- und Weiterbildung und unternehmensinternen Qualifizierung unterhält Deutschlands größter Reifenhersteller bereits in Mexiko und auf den Philippinen als „Bildungsbrücken“. mehr...