Schlagwort: Flucht und Vertreibung
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Siebenbürgische Gedenkstätte in Dinkelsbühl feiert 40-jähriges Jubiläum
Tausende Siebenbürger Sachsen finden jährlich den Weg nach Dinkelsbühl, um ihrer Verstorbenen zu gedenken. Die Opfer von Kriegen, Verfolgung, Flucht und Vertreibung würdigt eine Gedenkstätte in der Lindenallee der Alten Promenade. In diesem Jahr feiert die Gedenkstätte ihr 40-jähriges Jubiläum – seit 1967 ist sie ein Ort der Erinnerung, der Besinnung und inneren Einkehr, ein Symbol der gemeinsamen Heimat. Die niedergelegten Blumen, die sie vor allem am Heimattag, aber auch das ganze Jahr über in großer Zahl schmücken, bezeugen die stets wache Erinnerung. mehr...
Monumentales Medienereignis: "Die Flucht"
Den ARD-Zweiteiler „Die Flucht“ sahen Anfang April 11,16 (1. Teil) und 10,16 Millionen Menschen (2. Teil). Das ergab an den beiden Abenden eine Einschaltquote von jeweils rund 29 Prozent. Dass nach einer aufwändig betriebenen Werbekampagne bald jeder Dritte das Filmepos (nach dem Drehbuch von Gabriela Sperl; Regie führte Kai Wessel) sah, spricht vor allem für die Zugkraft des Themas Flucht und Vertreibung. Der Fernsehfilm löste Diskussionen aus. Die öffentliche Debatte konzentrierte sich vor allem auf die Frage nach dem angemessenen Umgang mit dem Schicksal von 15 Millionen deutschen Vertriebenen, die, auch sechs Jahrzehnte nach ihrem Verlust der Heimat, auf ihren Platz in unserer nationalen Erinnerungskultur warten. mehr...
Horst Köhler: "Anspruch auf unsere Solidarität und Mitgefühl"
Flucht und Vertreibung sind ein Kapitel deutscher und europäischer Geschichte, über das man sprechen und nachdenken müsse, sagte Bundespräsident Horst Köhler beim "Tag der Heimat" am 2. September im Berliner Kongresszentrum. Köhler, erstmals als Festredner dabei, hielt in Berlin ein eindringliches Plädoyer für eine Erinnerungskultur ohne jeden Revanchismus. "Wir müssen darüber sprechen, weil die Menschen, denen unermessliches Leid widerfahren ist, Anspruch auf unser Mitgefühl und unsere Solidarität haben", betonte das Staatsoberhaupt vor rund tausend Gästen von 21 Landsmannschaften. Die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen war durch ihren Bundesvorsitzenden Dipl.-Ing. Volker Dürr vertreten. mehr...
Ausstellung in Berlin: "Flucht und Vertreibungen in Europa"
Die Ausstellung "Erzwungene Wege - Flucht und Vertreibungen im Europa des 20. Jahrhunderts" des ZENTRUM GEGEN VERTREIBUNGEN ist vom 11. August bis zum 29. Oktober 2006 im Kronprinzenpalais in Berlin zu sehen. Die Dokumentationsausstellung zeigt Schicksale von Flucht und Vertreibung und durchmisst zeitlich und räumlich das Europa des 20. Jahrhunderts. mehr...
Die Freiheit war ihm 10 000 Mark wert
Spätsommer 1944. Die ersten Deutschen fliehen vor der heranrückenden Roten Armee. Die Deutschen aus Nordsiebenbürgen gehören dazu. Millionen werden ihnen folgen. Bilder dieser Ereignisse prägen noch die Erinnerung vieler in Deutschland. Das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn stellt bis 17. April 2006 mit mehr als 1 000 Exponaten nicht nur das unmittelbare Geschehen von Flucht und Vertreibung dar, sondern gibt auch dem vielfältigen Eingliederungsprozess der Menschen in ihrer neuen Heimat breiten Raum. mehr...
"Unser Weg von Siebenbürgen nach Österreich"
"Unser Weg von Siebenbürgen nach Österreich" - so lautete die Einladung zu einer Veranstaltung am 26. Februar im Museum der Heimatvertriebenen in Vöcklabruck. Präsentiert wurde der lange, beschwerliche Weg, der im September 1944 für viele Siebenbürger Sachsen aus Bistritz, Sächsisch-Regen und den umliegenden Gemeinden begonnen hatte. mehr...