Schlagwort: Kommunismus
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Kalter Krieg auf Kurzwellen
Nahezu 20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs bleibt der Sender Freies Europa noch immer ein beliebtes Gesprächsthema, das nicht enden will. Nahezu jede bekannte rumänische Zeitung, Wochenzeitung oder Zeitschrift nimmt sich regelmäßig dieses Themas an und versucht zu ergründen, welchen Einfluss der Radiosender aus München auf den Ostblock hatte und inwieweit er zum Zusammenbruch des Kommunismus in diesem Teil Europas, letztendlich auch in Rumänien beigetragen hat.
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Freikauf im Kommunismus: Zeitzeugen gesucht
Die Bukarester Regisseurin und Autorin Gianina Cărbunariu, derzeit als Gastregisseurin an den Münchner Kammerspielen beschäftigt, bereitet ein halbdokumentarisches Theaterstück vor, das sich mit dem Hinauskaufen von Rumäniendeutschen während des kommunistischen Regimes befasst. mehr...
Erinnerungen des Johann Kappes: "In den Fängen der Securitate"
Johann Kappes’ Impuls, seinen Ausbruch in die Freiheit dokumentieren und als Buch veröffentlichen zu wollen, muss stark gewesen sein; denn der Industriearbeiter – damals wie heute – hat weder Mühen noch Kosten gescheut, um aus seiner Lebensgeschichte eine lesenswerte Publikation zu machen. Sein Buch sagt einiges über das Leben und Opponieren im real existierenden Sozialismus aus und zeichnet gleichzeitig den dornenreichen Weg in den Westen nach. mehr...
Ökumenische Tagung in Hermannstadt: "Kirchen im Kommunismus"
„Man schmäht uns, so segnen wir; man verfolgt uns, so dulden wir’s; man verlästert uns, so reden wir freundlich. Wir sind geworden wie der Abschaum der Menschheit, jedermanns Kehricht, bis heute“ (I. Kor. 4, 12-13). Dieser Lehre des Apostels Paulus entsprechend hat die Kirche in Rumänien den Widerstand gegen ihre Verfolgung und Unterdrückung in der kommunistischen Zeit gelebt.Die Evangelische Akademie Siebenbürgen organisierte zwischen dem 13. und 15. Mai 2009 in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung die Konferenz „Kirchen im Kommunismus“ – eine ökumenische Tagung, die anhand von historischen Belegen und Berichten über Märtyrer den Druck aufzeigen sollte, dem die Kirche im Kommunismus ausgesetzt war. mehr...
Aufarbeitung der Diktatur in Rumänien dauert an
Der Umgang mit dem Erbe der kommunistischen Zeit war Thema eines Workshops, der Mitte Mai im Bukarester Staatsarchiv stattfand. Wie die Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien berichtet, war die Veranstaltung „Vergangenheit, die nicht vergeht – Zeitgeschichte, Erinnerung, Erziehung und Justiz in Rumänien und Deutschland nach 1989“ der Abschluss einer Studienfahrt der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. mehr...
Zwangsarbeit in Rumänien: Dokumentation mit Zeitzeugenberichten
Der Autor des Beitrags „Zwangsarbeit in Rumänien“, erschienen in der Siebenbürgischen Zeitung Online vom 25. März 2009, Wilhelm Ernst Roth, liefert im Folgenden ergänzende Bemerkungen zu seinem Artikel nach. mehr...
Illegale Grenzübertritte aus kommunistischen Staaten
Auch heute noch wird das Thema „Flucht“ vielfach verdrängt und dem öffentlichen Diskurs entzogen. Eine von der Akademie Mitteleuropa auf dem Heiligenhof in Bad Kissingen veranstaltete Tagung mit dem Thema „Illegale Grenzübertritte aus der DDR und anderen Ostblockstaaten“ kann als ein Versuch gewertet werden, das Thema auf die Tageordnung zu setzen. mehr...
Radio-Tipp: Cornel-Chiriac-Story auf Deutschlandradio
Unter dem Titel „Lost in Music – Die Cornel Chiriac-Story“ sendet Deutschlandradio Kultur am Mittwoch, dem 29. April, 0.05 bis 1.00 Uhr, ein dokumentarisches Hörspiel über den legendären Radiodiscjockey und Regimekritiker Cornel Chiriac. Mitte der 60er war Chiriac wichtigste Figur der rumänischen Jazzszene. Seine Musiksendung „Metronom“ wurde zunächst auf Radio Bukarest und ab 1969 beim US- Exilsender Radio Freies Europa am Englischen Garten in München ausgestrahlt. mehr...
„Lebenswelten im Sozialismus“
Ziel der Tagung „Lebenswelten im Sozialismus“, die vom 22. bis 27. Februar von 35 Teilnehmern, vor allem Siebenbürger Sachsen aus Deutschland, der Schweiz und Luxemburg besucht wurde, war es, sich die unterschiedlichen „Lebenswelten“ von Individuen, ethnischen oder beruflichen Gruppen im Sozialismus zu vergegenwärtigen. Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft – frühere politische Häftlinge genauso wie „Normalbürger“ – berichteten von ihren Erfahrungen, die sehr präsent sind und bis heute nachwirken, und reflektierten sie. mehr...
Zwangsarbeiter beim rumänischen Militärdienst
„Zwangsarbeit, die Verpflichtung zu schwerer körperlicher Arbeit; nur bei Freiheitsstrafe zugelassen; insbesondere in totalitären Staaten“, definiert das Trautweit-Lexikon, 1997, den Begriff. Tausende Siebenbürger Sachsen erlitten dieses Schicksal. Einer davon, Wilhelm Roth, Augsburg, hat den folgenden Zeitzeugenbericht verfasst. mehr...


