Schlagwort: Roman

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8. April 2026

Kulturspiegel

Eginald Schlattners neuer Roman „Die dritte Nacht“

Eginald Schlattner kehrt in seinem neuen Roman „Die dritte Nacht“, erschienen im Pop Verlag in Ludwigsburg, noch einmal in seinen siebenbürgisch-banatischen Erinnerungsraum zurück – mit Witz, Wehmut und feiner Selbstironie. mehr...

7. April 2026

Kulturspiegel

„Die Schuhe der Väter“: Wolfgang Martin Roth liest aus ­seinem Roman in Nürnberg

Herzliche Einladung zu einer vielversprechenden Lesung am Donnerstag, dem 16. April, 18.00 Uhr, im Haus der Heimat, Imbuschstraße 1, 90473 Nürnberg (U1 Langwasser Süd). Einlass ist ab 17.30 Uhr, Eintritt frei.
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11. März 2026

Kulturspiegel

Buşteni, mon amour/Dana Grigorcea lotet die Liebe aus

Das rumänische Karpatenstädtchen Buşteni, gelegen am Fuß des Bucegi-Gebirges im Prahova-Tal, ist Schauplatz von Dana Grigorceas neuem Roman „Tanzende Frau, blauer Hahn“. In der Bahnhofstraße 8 steht das Haus von Großmutter und Großtante der Ich-Erzählerin Roxana, in dem diese ihre Sommer verbringt. „Weit genug von Bukarest entfernt“, wo Roxana lebt, aber in „nur zwei Stunden mit dem Zug“ zu erreichen, bietet ihr der Ort in den 1990ern Jahr um Jahr aufs Neue die Möglichkeit, in eine Ferienblase abzutauchen und mit Camil – „mein bester Freund, mein erster“ – Zeit zu verbringen. „Viele Jahre trafen wir uns in den Sommerferien, und Camil erzählte mir von all unseren Nachbarn und von deren Geschichten, damit wir uns die Fortsetzungen zusammen anschauen konnten.“ Geschaut wird über den Zaun, auf die gegenüberliegende Straßenseite, in die Nachbargärten und -häuser, auf unentrinnbare Schicksale, in die eigene Seele. mehr...

21. Januar 2026

Aus den Kreisgruppen

Vortrag „Künstler in der politischen Falle“ in Bremen

Die Kreisgruppe Bremen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. lädt zu einem literarischen Vortrag mit musikalischen Elementen ein. Die Veranstaltung findet am Freitag, dem 30. Januar 2026, im Gemeindehaus der Martin-Luther-Kirche in Bremen/Findorff, Hemmstraße 201, statt. Einlass ist ab 18.00 Uhr, Beginn um 18.30 Uhr. mehr...

8. Januar 2026

Kulturspiegel

So deutsch ist Dracula: Neue Erkenntnisse zu Bram Stokers Gruselroman

Im April 2025 veröffentlichte die deutsche Tageszeitung DIE WELT einen Artikel, der die Literaturwissenschaft ordentlich durchrüttelte. Der Berliner Medien- und Sprachexperte Björn Akstinat befasste sich darin erstmals ausführlich mit den deutschsprachigen bzw. deutschen Elementen von Bram Stokers Gruselroman „Dracula“. mehr...

27. Dezember 2025

Kulturspiegel

Joachim Wittstocks Griff nach der Zeitlosigkeit: Deutungsversuch eines siebenbürgischen Jahrhundertepos

Diese Sprache ist nicht austauschbar, geschweige denn ohne Weiteres nachzuahmen. Diese Erzählstimme ist nicht egal, sondern fugenlos rahmend. Diese Struktur arbeitet nicht gegen das Thema, sondern lässt es „geduldig“ zur Wahrhaftigkeit fermentieren. Diese Thematik ist nicht nur Behauptung, sondern sie wird im Erzählen eingelöst. Diese unvergleichliche Stofffülle ist durch das feine Filtervlies des erfahrenen Spätwerks gezogen – durchlässig genug für die Wirklichkeit, ausreichend dicht gegen Pathos und Pose. Das Ergebnis ist eine erzählerische Realität, die unseren Blick auf die Welt verschiebt. Still und unbeirrt hat ein meisterlich gelungenes Spätwerk den modenresistenten Zirkel der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur um eine eigene, unverwechselbare Stimme bereichert: Es handelt sich um Joachim Wittstocks Roman „Das erfuhr ich unter Menschen“ (2024). In der zunehmend flacher werdenden Topografie rumänienkonnotierter deutscher Literatur ist er eine bemerkenswerte Neuerscheinung der letzten Jahre. mehr...

21. Oktober 2025

Kulturspiegel

Ins Füllhorn gestoßen: Eginald Schlattners Roman „Die dritte Nacht“

Eginald Schlattner hat einen schmalen Roman geschrieben. Wollte man das auf Altersweisheit zurückführen, täte man ihm Unrecht. Denn zum einen hat der Romancier zwar spät debütiert, dafür mit einer Wucht, dass er den Gedanken an sein Lebensalter stets in den Hintergrund zu drängen vermochte. Zum anderen hat er immer schon auf einen Erfahrungsschatz zurückgreifen können, der in einer nahezu paradigmatisch siebenbürgischen Kindheit und Jugend sowie in einer so frühen wie schmerzlichen Auseinandersetzung mit dem rumänischen Stalinismus und Sozialismus begründet liegt. Dass spezielles Wissen und umfassende Bildung sich zur Weisheit geläutert hätten, das hat er nicht zugelassen, erzählt hat er von alledem mit einer Verve, die auch heute nicht nachlässt. mehr...

10. Oktober 2025

Aus den Kreisgruppen

Lesung in Rüsselsheim: Wenn die Schuhe der Väter nicht passen

Der siebenbürgische Vater, Doktor der Theologie, unterrichtet gleich nach Kriegsende an der Uni Göttingen, kümmert sich sehr aktiv um Siebenbürger Sachsen, die es nach dem Zweiten Weltkrieg nach Deutschland verschlagen hat, erforscht siebenbürgische Kirchengeschichte, ist zwei Jahre Professor in England. Die deutsche Mutter hält dem Vater den Rücken frei, sie muss sich um vier Kinder kümmern. Beide Eltern sind sehr strenge Erzieher – „keine Widerrede“ – und wenn doch, wird der Wille der Aufmüpfigen gebrochen. Im Kaminzimmer werden sie gemaßregelt und drakonisch bestraft, da, wo die Singabende mit siebenbürgischen Gästen für Außenstehende ach so harmonisch klingen und der Vater so laut lachen kann. Und dann stirbt der Vater, noch nicht einmal 40 Jahre alt. So beginnt die Kindheit von Bodo, dem „Problemkind“, der nach Anerkennung der Eltern ringt. Bodo ist der Protagonist des Romans „Die Schuhe der Väter“ von Wolfgang Martin Roth. mehr...

29. Mai 2025

Kulturspiegel

Martin Szegedi sucht mit tabulosem Debütroman den eigenen Seelenfrieden

Für den wohl bekanntesten Literaturkritiker des 20. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum, Marcel Reich-Ranicki, wurde Literatur wohl auch deswegen geschaffen, um „die Leiden des Individuums zu zeigen“. Bei der inhaltlichen Erschließung des autobiographischen Romans von Martin Szegedi dürfte sich der Leser oft an das soeben erwähnte Zitat eines ganz großen Liebhabers des gedruckten Wortes erinnern. Schon die Überschrift „Die Entblößung bis auf die Knochen“ verrät nämlich manchmal einiges. Tatsächlich werden im Buch brachial alle inneren Begrenzungslinien eingerissen und schwere seelische Verletzungen enttabuisiert. Somit erfahren wir die Geschichte eines Mannes mit viel Herzblut und erkennen dabei vielleicht Parallelen zum eigenen Dasein. Aber der Autor legt zugleich Dinge offen, die selbstverständlich mit Alleinstellungsmerkmalen versehen sind.
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31. Januar 2025

Kulturspiegel

Hervorragend recherchierte Romane: Cornelius Schergs „Der Spinner aus Partschins“ und „Ein Altar jenseits der Wälder“

Am Sonntag, dem 9. Februar, um 11.00 Uhr liest Cornelius Scherg in der KünstlerGilde e.V., Küferstraße 37, in Esslingen aus seinem Buch „Der Spinner aus Partschins“. Cornelius Scherg, geboren 1943 in Tübingen, Sohn des bekannten Schriftstellers Georg Scherg (1917-2002), ist neues Mitglied der KünstlerGilde Esslingen, deren Bundesvorsitzende Eva Beylich seine beiden jüngsten Bücher vorstellt. mehr...

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