Schlagwort: Schlattner
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Dem TV-Mann und Siebenbürgen-Freund Peter Miroschnikoff zum Achtzigsten
Eine erste persönliche Begegnung mit Peter Miroschnikoff ergab sich, als er Anfang der 1990er Jahre mit seinem Filmteam vom „Römischen Kaiser“ in Hermannstadt zu Dreharbeiten aufbrach. Ich kannte ihn aus dem Fernsehen, wie einen alten Bekannten, traute mich aber nicht ihn anzusprechen. Ein weiterer Kontakt zu Peter Miroschnikoff ergab sich zwanzig Jahre später, als ich ihn zu einem Dokumentarfilmseminar, ein Format, das ich zuvor bereits erfolgreich ausprobiert hatte und weiterführen wollte, einlud. Über Internetrecherchen fand ich ihn im Telefonbuch mit seiner Adresse verzeichnet. Ich schrieb ihm einen förmlichen Brief und lud ihn ein. Er sagte auch spontan zu. Seither war er zehnmal als Referent auf dem Heiligenhof in Bad Kissingen, wo er vor zahlreichen Gästen einige seiner Siebenbürgen-Filme gezeigt und die Umstände ihres Entstehens erläutert hat und – das ist ihm als Fernsehmann vielfach verwehrt geblieben – mit dem Publikum, über das er berichtet hat, ins Gespräch gekommen ist.
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Schlattners neuer Roman
Eginald Schlattners neuer Roman „Schattenspiele toter Mädchen“ ist soeben im Pop Verlag in Ludwigsburg erschienen. mehr...
"Gott weiß mich hier": Radu Carp im Gespräch mit Eginald Schlattner
Ein recht ungewöhnliches Buch hat der Pop Verlag in Ludwigsburg 2020 unter dem Titel „Gott weiß mich hier“ herausgegeben. Ungewöhnlich, dass ein rumänischer Politologe, Professor Dr. Radu Carp von der Universität Bukarest, einen Pfarrer, den Schriftsteller Eginald Schlattner aus Rothberg, um ein Interview ersucht. Der Professor hatte Schlattners Romane gelesen, war vom Reichtum seiner Gedankenwelt beeindruckt. und hatte ihn zunächst 2004 in Rothberg besucht. mehr...
Vielfältig, dicht und sprachlich raffiniert: Eginald Schlattners neues Buch „Wasserzeichen“
Es ist das vierte große Buch aus der Feder von Eginald Schlattner – nach seinen erfolgreichen und zum Teil verfilmten, auch in anderen Sprachen erschienenen Romanen „Der geköpfte Hahn“, „Rote Handschuhe“ und „Das Klavier im Nebel“. „Wasserzeichen“ – ein großes Werk, das vom Autor nicht als Roman bezeichnet wird. Stattdessen und ostentativ steht schon auf der ersten Textseite das Wort „MIR“. Das Buch entpuppt sich beim Lesen immer wieder als Autobiographie, obwohl es zugleich nur bedingt eine Selbstdarstellung ist. Zu vielfältig und ungemein wort- und ideenreich sind die narrativen Darstellungen des mit über 600 Seiten äußerst voluminösen Werks. mehr...
„Wann wird Interpretation zu Manipulation, und wie weit darf Wissenschaft gehen?“
Literaturwissenschaft arbeitet mehrperspektivisch. Vielfältig in den Methoden schürfen ihre Vertreterinnen und Vertreter disziplinübergreifend in den Sedimenten und Stoffen ihrer Forschungsgebiete. Die 2016 im Wiener Böhlau Verlag erschienene Dissertation (summa cum laude) von Michaela Nowotnick mit dem Titel „Die Unentrinnbarkeit der Biographie. Der Roman ‚Rote Handschuhe‘ von Eginald Schlattner als Fallstudie zur rumäniendeutschen Literatur“ leistet in der so verstandenen Weise literaturwissenschaftlich einen unschätzbaren Beitrag zur Aufklärung einer bislang vorherrschenden Intransparenz zu Leben und Werk des polarisierend rezipierten siebenbürgisch-sächsischen Schriftstellers. mehr...
Stuttgarter Vortragsreihe: Eginald Schlattner und sein Roman „Rote Handschuhe“
Die Stuttgarter Vortragsreihe eröffnete im neuen Jahr die Literaturwissenschaftlerin Dr. Michaela Nowotnick am 26. Januar mit einem interessanten Vortrag über ihre Monographie und Dissertation „Die Unentrinnbarkeit der Biographie: Der Roman „Rote Handschuhe“ von Eginald Schlattner als Fallstudie zur rumäniendeutschen Literatur“. Eine große Hilfe bei der Ausfertigung ihrer Dissertation war der Vorlass des Literaten, der sich im Zentralarchiv der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien im Begegnungs- und Kulturzentrum „Friedrich Teutsch“ in Hermannstadt befindet. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin mit Schwerpunkt auf rumäniendeutscher Literatur hat die Referentin in akribischer Arbeit die im Privatbesitz befindlichen Materialien, Dokumente, Texte und Notizen des Schriftstellers erschlossen sowie seine Korrespondenz gesichtet. mehr...
Vortrag über Schlattners Roman "Rote Handschuhe" in Stuttgart
In der Stuttgarter Vortragsreihe referiert Dr. Michaela Nowotnick am 26. Januar um 19.00 Uhr im Stuttgarter Haus der Heimat zum Thema „Der lange Schatten der Diktatur - Eginald Schlattner und sein Roman ‚Rote Handschuhe‘“. mehr...
Edelsteine an einer wertvollen Kette - Preisverleihungen in Dinkelsbühl
Pfingstsonntagnachmittag in der Sankt-Pauls-Kirche zu Dinkelsbühl. Der Stellvertretende Vorsitzende des Kulturpreisgerichts Hofrat Pfr. Volker Petri begrüßt das feierlich gestimmte Publikum, darunter den Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien Reinhart Guib und den Vorsitzenden des Landesverbandes Bayern des Bundes der Vertriebenen, Christian Knauer, zu den diesjährigen Preisverleihungen. Heuer galt es fünf Preisträger für ihre herausragenden Leistungen zu ehren. Vier von ihnen, die beiden Kulturpreisträger Dr. Heinz Heltmann und Gerhard Roth als auch die Jugendpreisträger Kurtfelix und Eginald Schlattner, mussten allerdings krankheits- oder altersbedingt absagen. Der Festakt verlor dadurch an Glanz – umso heller funkelte der Ehrenstern der Föderation, umso freudiger strahlte die Bayerische Landtagspräsidentin Barbara Stamm über die ihr verliehene Auszeichnung. mehr...
16. Schlattner Treffen – in voller Erfolg!
Trotz nahezu monsunartiger Niederschläge ließen sich die Schlattnerinnen und Schlattner von nah und fern nicht davon abhalten, samt ihrer Familien zum diesjährigen Schlattner Treffen am 4. Juni in Heilbronn zusammenzukommen. Die Stimmung war von Anfang an fröhlich und innig, schließlich hatten sich die meisten vor zwei Jahren zuletzt gesehen. So hatte man sich viel zu erzählen. mehr...
Eginald Schlattner wurde 80
Rothberg – Am 13. September hat der in Arad geborene Schriftsteller und Pfarrer Eginald Schlattner seinen 80. Geburtstag gefeiert. Erst 1998 debütierte er als Romanautor mit dem international erfolgreichen Buch „Der geköpfte Hahn“, das seither neun Auflagen erreicht hat. Dieser und der nächste Roman Schlattners, „Rote Handschuhe“ (2000), wurden von dem rumänischen Regisseur Radu Gabrea verfilmt. Das 2005 veröffentlichte Buch „Das Klavier im Nebel“ ergänzt die Romantrilogie, die autobiografisch angelehnt ist und das Leben der Deutschen Mitte des 20. Jahrhunderts im Vielvölkerraum Siebenbürgen behandelt. Schlattners Texte wurden bisher in acht Sprachen übersetzt. mehr...







