Ergebnisse zum Suchbegriff „1908“

Artikel

Ergebnisse 41-50 von 106 [weiter]

27. August 2013

Kulturspiegel

Adolf Meschendörfers Roman "Leonore" neu aufgelegt

„Anders rauschen die Brunnen, anders rinnt hier die Zeit ...“ – Den Schriftsteller Adolf Meschendörfer, 1877 in Kronstadt geboren und 1963 dort gestorben, kennen die meisten wohl als Schöpfer der „Siebenbürgischen Elegie“, die für Generationen von Siebenbürger Sachsen den Inbegriff von sehnsuchtsvoller Heimatverklärung darstellt. Sein erstmals 1908 in Fortsetzungen in der von ihm herausgegebenen Zeitschrift Die Karpathen erschienener Roman „Leonore“ ist der breiten Öffentlichkeit dagegen weniger bekannt, obwohl er als „d e r moderne siebenbürgisch-deutsche Roman“ (Stefan Sienerth) gilt und sich mit der siebenbürgischen Gesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts in ungewohnt kritischer Weise auseinandersetzt. Die liebevoll gestaltete Neuauflage des Schweizer Verlags Traversion ist ein Glücksfall, der zur (Wieder)Entdeckung dieses bemerkenswerten Prosastücks einlädt. mehr...

11. Juli 2013

Kulturspiegel

Ein Naturschutz-Pionier für Siebenbürgen

In einem Nachruf auf den am 26. März 1940 verstorbenen Wiener Univ.-Prof. Regierungsrat Dr. August Ginzberger wurde dieser u. a. als einer der führenden Pflanzengeographen und als Naturschutz-Pionier Österreichs gewürdigt. Seine Studienzeit Ende des 19. Jahrhunderts war geprägt von berühmten Vortragenden der Botanik, die ihre Hörer für die „scientia amabilis“ begeistern konnten. So zog es den jungen Absolventen nach relativ kurzer Lehrtätigkeit in Wiener Neustadt und im südböhmischen Krumau als Exkursionsleiter ins (damalige) österreichische Karstgebiet Istriens und Dalmatiens. Mit 30 Jahren war der am 1. Juli 1873 zur Welt gekommene Ginzberger an das Botanische Institut und den Botanischen Garten der Universität Wien berufen worden.
mehr...

3. Juli 2013

Aus den Kreisgruppen

Frauenkreis Stuttgart: Künstlerin und Schriftstellerin

Ende Mai referierte im Frauenkreis Stuttgart Wolfgang Binder, Sohn der siebenbürgischen bildenden Künstlerin und Schriftstellerin Frida Binder-Radler, über „Leben und Werk“. mehr...

16. April 2013

Kulturspiegel

Kritischer Archivar

Franz Zimmermann: „Zeitbuch. Autobiographische Aufzeichnungen eines Hermannstädter Archivars (1875-1925)“, hrsg. von Harald Zimmermann (= Schriften zur Landeskunde Siebenbürgens 34), Böhlau Verlag, Köln, Weimar, Wien, 2013, 262 Seiten, 34,90 Euro. mehr...

3. März 2013

Kulturspiegel

Sektion Schulgeschichte des Landeskundevereins tagt erneut in München

Zu einer Tagung über das Schulwesen in Siebenbürgen lädt die Sektion Pädagogik und Schulgeschichte im Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) für den 4. und 5. Mai 2013 ins Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, in München ein. Die Veranstaltung steht auch Interessenten offen, die noch nie teilgenommen haben und deshalb keine persönliche Einladung erhalten werden. mehr...

25. November 2012

Kulturspiegel

Die Wahrnehmung Siebenbürgens und des Banats in Europa

Im siebenbürgischen Kallesdorf/Arcalia/Árokalja trafen sich zwischen dem 26. August und dem 2. September 2012 rund 30 Studierende und junge Wissenschaftler aus ganz Europa zur 27. Internationalen Siebenbürgischen Akademiewoche von Studium Transylvanicum. Die Tagung wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e.V. (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München, dem Institut für deutschsprachige Lehre und Forschung an der Babeș-Bolyai-Universität Klausenburg/Cluj-Napoca, dem Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde e.V. Heidelberg und dem Archiv der Honterusgemeinde (AHG) Kronstadt veranstaltet. mehr...

30. Oktober 2012

Kulturspiegel

"Brennpunkt des gesamten Schul- und Standeslebens"

Der siebenbürgisch-sächsische Lehrerverein, der „Lehrertag“, wurde nach einigen Vorläufern 1870 von Franz Obert mit dem Ziel gegründet, die Schule und ihre Lehrer zu fördern. Er verband Lehrerfortbildung, Schulpolitik und Vertretung von Standesinteressen. „Lehrertag“ hieß zugleich die Hauptversammlung der Lehrer sämtlicher Bezirke. Der erste Lehrertag fand 1871 in Hermannstadt statt, die folgenden je nach Möglichkeit in jedem zweiten Jahr, ab 1922 war dies der Regelfall. Durch Vorträge, Diskussionen und die Erörterung von Standesproblemen wurde der Lehrertag „zum Brennpunkt des gesamten Schul- und Standeslebens“, „zum Brennpunkt ..., von dem alle Neuerungen auf dem Gebiet des Erziehungs- und Unterrichtswesens ausgingen“. mehr...

15. Oktober 2012

Rumänien und Siebenbürgen

45 Jahre Ethnografiemuseum

Kronstadt – Ethnologen und Museumsleiter aus ganz Rumänien trafen Mitte September in Kronstadt ein, um mit einer Festveranstaltung und einer wissenschaftlichen Tagung das 45-jährige Bestehen des Ethnografiemuseums zu feiern. mehr...

26. Juli 2012

Sachsesch Wält

Medche, wällt te’n Kanter niëhn?

Veröffentlicht wurde dieses Scherzlied mit dem Titel „Wahl“ bereits von Friedrich Wilhelm Schuster (1824-1912) in „Siebenbürgisch-sächsische Volkslieder, Sprichwörter, Räthsel, ­Zauberformeln und Kinder-Dichtungen“, Hermannstadt 1865, S.112-115 und 451f. mehr...

19. Juni 2012

Kulturspiegel

12. Jahrestagung der Sektion Schulgeschichte im HDO München

Die 12. Jahrestagung der Sektion Schulgeschichte des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) fand am 5. und 6. Mai im Haus des Deutschen Ostens in München statt. Auf dem Tagungsprogramm standen Berichte und Mitteilungen, die Aspekte der Schulvergangenheit aus verschiedenen Zeiträumen beleuchten. Die Veranstaltung wurde aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert. mehr...