Ergebnisse zum Suchbegriff „1970 Muenchen“

Artikel

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19. August 2018

Kulturspiegel

Herausragende Persönlichkeit der Zeitgeschichte: Zum Tode von Paul Philippi

Viele Attribute sind ihm zugeschrieben worden: Querdenker, Grenzgänger, notwendige Stimme, Prophet, der Ideologe, der Unbequeme – alles Hilfskonstrukte, sich einer der bedeutendsten siebenbürgisch-sächsischen Persönlichkeiten der Zeitgeschichte anzunähern: Paul Philippi. Seine Lebensdaten umspannen fast ein Jahrhundert, doch er überblickte sehr viel mehr. Seine umfassende Quellenkenntnis erlaubte es ihm, aus vielen Jahrhunderten siebenbürgischer Vergangenheit zu schöpfen und daraus Lehren und Verpflichtungen für die Gegenwart und die Zukunft zu ziehen. Wirklich verstanden hatten ihn die längste Zeit nur wenige. In den letzten Jahren mögen es mehr geworden sein. mehr...

27. Februar 2018

Interviews und Porträts

Temperament. Sensibilität. Gründlichkeit – Hannes Schuster zum Achtzigsten

Ein prominenter Literaturwissenschaftler siebenbürgischer Herkunft liebt es zu witzeln: Hannes Schuster schreibt über Michael Markel, Markel schreibt über Horst Schuller und dieser über die beiden anderen. Ich gebe dem Spötter gerne neues Futter und bekenne freimütig, über Hannes Schuster als Freund zu schreiben. Er wird am heutigen 27. Februar 80 Jahre alt. Nicht nur mit den beiden, auch mit einigen anderen Studienkolleginnen und -kollegen verbindet mich eine lebenslange Freundschaft, ohne die ich nicht der wäre, der ich in aller Bescheidenheit geworden bin. mehr...

20. November 2017

Kulturspiegel

Künstlerfamilie Zipser: Ausstellung in Berlin

Die WILLMS NEUHAUS STIFTUNG Zufall und Gestaltung (www.willms-neuhaus-stiftung.de) lädt ein zur Eröffnung der Ausstellung einer Künstlerfamilie: Katharina, Pomona und Elena Zipser am Freitag, den 8. Dezember, um 19 Uhr im Projektraum ANT, Furtwänglerstraße 26 b, in Berlin-Grunewald. Zur Ausstellung spricht Prof. Susanne Specht, Bildhauerin und Professorin an der Hochschule Niederrhein im Fachbereich Design, in Anwesenheit der drei Künstlerinnen. mehr...

29. August 2017

Verschiedenes

Einsatz für Tiere und Menschen: Agnes Streinu gründete Tierschutzorganisation in München

„Seit ich denken kann, gehören Tiere zu meinem Leben.“ Die, die das sagt, heißt Agnes Streinu, wurde 1970 in Zeiden als Agnes Klotsch geboren und lebt seit über 26 Jahren in München, wo sie als Bürokauffrau tätig ist. Ihre Gedanken aber, so sagt sie, „gehören überwiegend meinem Geburtsland Rumänien und ich hoffe sehr, dass die soziale Kälte keine Wachstumschance hat und ein Abbau der Vorurteile beginnt“. Ihr Verein „Vision-Hope for Life“ (Vision Hoffnung fürs Leben), den sie 2014 gründete und unter dem Motto „Wir versetzen keine Berge, wir ebnen gemeinsam Wege!“ unter großem Engagement führt, setzt sich für Tiere und Menschen ein und will „den Tierschutz in Rumänien sichtbar und gesellschaftsfähig machen“. mehr...

20. August 2017

Kulturspiegel

„Wege in die Freiheit“

Dokumentationsband zur Aussiedlung von Deutschen aus dem kommunistischen Rumänien in die Bundesrepublik Deutschland 1968-89
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6. März 2017

Interviews und Porträts

Verdiente Trachtenspezialistin Gerda Bretz-Schwarzenbacher gestorben

Am 25. Februar 2017 ist Dr. Gerda Bretz-Schwarzenbacher im Alter von 88 Jahren im Siebenbürgerheim in Rimsting am Chiemsee gestorben. Besondere Verdienste hat sich die gebürtige Schellenbergerin ohne Zweifel um die Erhaltung und Pflege der siebenbürgischen Trachten erworben, als Autorin von wissenschaftlichen Beiträgen, wie etwa im Buch „Die Festtracht der Siebenbürger Sachsen“ (gemeinsam mit Ortrun Scola und Annemarie Schiel), mit ihrem Einsatz bei den Trachtenumzügen 1986 bis 2001 beim Oktoberfest in München und ihrem Werben für ein einheitliches klares Erscheinungsbild der Trachtenträger. Zu Recht wurde sie für ihre Verdienste und ihren Einsatz mit dem Goldenen Ehrenwappen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland ausgezeichnet. mehr...

17. Februar 2017

Aus den Kreisgruppen

60 Jahre Landesgruppe/Gebietsgruppe Saarland

Am 1. Januar 1957, also vor 60 Jahren, wurde das Saarland aufgrund der Abstimmung über das „Saarstatut“ vom 23. Oktober 1955 politisch als elftes Bundesland wieder Teil der Bundesrepublik Deutschland. Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges war es zunächst Teil der französischen Besatzungszone, wurde im Jahre 1946 aber als „selbstständiges“ staatliches Gebilde ausgegliedert und nach Verabschiedung der Verfassung vom 8. November 1947 formell ein autonomer Staat mit Anbindung an das französische Wirtschaftsgebiet. Die wirtschaftliche Eingliederung in die Bundesrepublik Deutschland und die Übernahme der Deutschen Mark als Zahlungsmittel erfolgten am 6. Juli 1959.
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3. Februar 2017

Interviews und Porträts

Nachruf auf Erwin Seiler, international erfolgreicher Motorradrennfahrer

Erwin Seilers Lebensweg ist zu Ende gegangen. Am 7. Oktober 2016, am Tage seines 80. Geburtstags, nahmen wir Abschied von ihm im Rahmen einer Trauerfeier in München. Wer war eigentlich Erwin Seiler? Was hat ihn geprägt und zu der Persönlichkeit werden lassen, die wir ein Stück seines Lebens begleitet haben, kennenlernen, lieben, achten und bewundern konnten? mehr...

28. November 2016

Kulturspiegel

Zum 220. Jahrestag der Geburt Stephan Ludwig Roths

Stephan Ludwig Roth (1796-1849) gehört neben dem Humanisten und Reformator Johannes Honterus, dem Gubernator Siebenbürgens Samuel von Brukenthal, dem Bischof und Historiker Georg Daniel Teutsch sowie dem Vater der Weltraumfahrt Hermann Oberth zu den bekanntesten siebenbürgisch-sächsischen Persönlichkeiten. Er war Schulmann, Pfarrer, Publizist, Volkswirtschafter, Politiker. Über keinen anderen Siebenbürger Sachsen gibt es ein so umfangreiches Schrifttum wie über ihn. Es zählt annährend tausend Titel. Sein pulsierendes Leben und Werk hat dichterische Gestaltung gefunden in zahlreichen Gedichten und Liedern, in Erzählungen, in zwei Romanen und drei Dramen und Festspielen. mehr...

9. September 2016

Jugend

Siebenbürgische Tanzgruppen bei der 53. Europeade in Belgien

Es gibt Städte, die man aufgrund ihrer Architektur oder ihres Flairs sehen muss. Und es gibt Namur oder Namür, die Wallonische Hauptstadt mit 110 000 Einwohnern im Norden Belgiens: keine besonders schöne, aber auch keine besonders hässliche Stadt. Der Grund, weshalb sich die Stadt vom 20. bis 24. Juli vor Besuchern kaum retten konnte, war die dort stattfindende Europeade, bei der aus allen Ecken des Kontinents bunt gemischte Gruppen zusammen kommen, um ihre jeweilige Kultur zu präsentieren. Unter ihnen waren auch wir, die Siebenbürgische Jugendtanzgruppe und Erwachsenentanzgruppe Geretsried-München-Augsburg-Ingolstadt. mehr...