Ergebnisse zum Suchbegriff „2001“

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10. März 2015

Kulturspiegel

„Die Hoffnung ist ein Hefeteig“: Lesung mit Eleonora Hummel in Nürnberg

Man schreibe darüber, was einen bewegt, empört oder entsetzt, sagte Eleonora Hummel zur Frage über die Themenauswahl ihrer Bücher. Auf Einladung des Nürnberger Kulturbeirats zugewanderter Deutscher, der die kulturellen Belange der deutschen Aussiedler und Vertriebenen in Nürnberg vertritt, las die Dresdener Schriftstellerin am 26. Februar im Zeitungs-Café Hermann Kesten in Nürnberg aus ihren Büchern. Die Lesung mit der russlanddeutschen Autorin, die zweite in der Lesereihe 2015, wurde in Kooperation mit dem Bildungscampus Nürnberg veranstaltet. Susanne Schneehorst von der Stadtbibliothek Nürnberg begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste aus der Stadt und Umgebung. Die Redakteurin Nina Paulsen (Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V.) präsentierte die Autorin und ihr Werk in einer kurzen Vorstellung. mehr...

9. März 2015

Verschiedenes

Erneuerer der sächsischen Weintradition: Nachruf auf Dr. Karl Müller

Die Weinwirtschaft trauert: Dr. Karl Müller, anerkannter Weinfachmann, Lehrbeauftragter und Verfasser zahlreicher Facharbeiten, ist am 17. Februar 2015 in Würzburg gestorben. Der Wahl-Franke, der vielen als kompetenter Weinberater galt, wurde 76 Jahre alt. Sein Denken und Wirken waren stets global und international ausgerichtet, schließlich kannte er die Bedeutung der Weinwirtschaft und sah auch deren Potential mit ihrer rasanten Ausbreitung neuer Anbaugebiete während der vergangenen Jahrzehnte, die auch vor Kontinenten nicht Halt machte. mehr...

4. März 2015

Interviews und Porträts

Karrierediplomat mit siebenbürgischen Wurzeln

Berlin, am 17. Februar. Das in den 1930er Jahren errichtete Haus am Werderschen Markt im Bezirk Mitte beherbergt seit 1999 das Auswärtige Amt, davor unter anderem Räume der Reichsbank, des Ministeriums der Finanzen der DDR, dann das Zentralkomitee der SED. Im zweiten Stock befindet sich das Büro von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, ein Stockwerk höher hat Dr. Felix Klein seinen Arbeitsplatz. Der 47-jährige Diplomat, Spross einer überaus prominenten siebenbürgisch-sächsischen Familie, ist seit einem Jahr Sonderbeauftragter der Bundesregierung für die Beziehungen zu jüdischen Organisationen und Antisemitismusfragen. Dieses angesichts der NS-Vergangenheit prinzipiell wichtige Amt erfährt aktuell zusätzliche politische Brisanz: Die Mehrheit der in Europa lebenden Juden sieht sich nicht erst seit den jüngsten Anschlägen in Frankreich, Belgien und Dänemark mit wachsenden antisemitischen Tendenzen konfrontiert. Als besonders bedrohlich wird die Situation in Ungarn, Frankreich und Belgien wahrgenommen, aber auch in Deutschland nimmt die Terrorangst in jüdischen Gemeinden zu. mehr...

28. Januar 2015

Verschiedenes

50 Jahre Urzelnzunft Sachsenheim e.V./Jubiläum und drittes Narrentreffen gefeiert

Die Urzelnzunft Sachsenheim hatte am Wochenende des 17. und 18. Januar etwas zu feiern. Wie schon in Folge 20 dieser Zeitung vom 15. Dezember 2014, Seite 2, angekündigt, begehen die Sachsenheimer Urzeln in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Wie turbulent es dann auch zuging, schildert der nachfolgende Erlebnisbericht. mehr...

16. Januar 2015

Kulturspiegel

Heimatforscher Horst Klusch gestorben

Als mich die Nachricht vom Tode von Horst Klusch erreichte, wurden auch die Bilder meines einzigen Besuches bei ihm in Hermannstadt im Sommer 2012 wieder lebendig. Ich sah vor mir seine Wohnung, die fast an ein Museum erinnerte, Wandregale vollgestopft mit Sammelstücken aller Art, Krügen, Vasen, Teller, Glaswaren, Bilder an den Wänden. Und mir gegenüber im massiven alten Sessel einen freundlichen, älteren Herrn, der mit großer Leidenschaft über seine Arbeit und seine Projekte sprach, über seine naturwissenschaftliche Beschäftigungen, seine historische Recherchen und Forschungen, seine Büchern und natürlich von seinen Sammlungen.
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13. November 2014

Kulturspiegel

Stimmungswandel zugunsten Siebenbürgens

Die Tagung „Wege der Zusammenarbeit zwischen den ausgewanderten Siebenbürger Sachsen und den Heimatgemeinden: Kommunalverwaltung, Kirche und Diakonie, Forum“ fand vom 31. Oktober bis 2. November in Bad Kissingen statt. Dazu hatte die Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ zusammen mit dem Verband Siebenbürgisch-Sächsischer Heimatortsgemeinschaften eingeladen. Das große Interesse, 110 Teilnehmer, davon allein 15 aus Siebenbürgen, bescherte Studienleiter Gustav Binder und dem „Heiligenhof“ ein volles Haus. Die Einsicht, dass die menschlichen Kräfte abnehmen, hat in den letzten Jahren zu einer wesentlich besseren Stimmung und Effizienz in der Zusammenarbeit geführt. Das herausragende Beispiel Bistritz und viele andere Projekte verdeutlichen: Das Bekenntnis zum siebenbürgisch-sächsischen Kulturerbe, das Verständnis füreinander und der gemeinsame Einsatz zugunsten der Menschen führen zum Erfolg. Die Tagungsteilnehmer zeigten eine große Offenheit und Entschlossenheit, die schwierigen Aufgaben in Siebenbürgen gemeinsam zu schultern. mehr...

15. Oktober 2014

Rumänien und Siebenbürgen

War Victor Ponta ein Spion?

Bukarest – Der Spitzenkandidat der Sozialdemokratischen Partei für die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen, Premier Victor Ponta, soll von 1997 bis 2001 verdeckter Offizier des Rumänischen Auslandsnachrichtendienstes SIE gewesen sein. mehr...

5. Oktober 2014

Kulturspiegel

„Resonanz und Widerspruch. Von der siebenbürgischen Diaspora-Volkskirche zur Diaspora in Rumänien“

In dem auch äußerlich ansprechend gestalteten Sammelband, herausgegeben von dem Martin-Luther-Verlag, ist es dem Autor Dr. Ulrich Andreas Wien bestens gelungen, kompendienartig vierzehn Studienbeiträge zu grundlegenden Fragen der Geschichte der Evangelischen Kirche A.B. in Siebenbürgen (Rumänien) zu vereinen. Wien ist als Kirchenhistoriker an der Universität Landau und seit 2001 als erster Vorsitzender des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde ein ausgewiesener Fachmann auf diesem Gebiet. mehr...

2. Oktober 2014

Interviews und Porträts

Ein siebenbürgisch-sächsischer Europäer: Horst Göbbel wird 70

Am 2. Oktober begeht unser aus Jaad stammender Landsmann Horst Göbbel seinen 70. Geburtstag. Der pensionierte Gymnasiallehrer hat sich in zahlreichen Ehrenämtern innerhalb des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland wie auch des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften in vielfacher Weise um seine Landsleute verdient gemacht. Für sein ehrenamtliches Wirken wurde er auch mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. mehr...

9. September 2014

Verbandspolitik

20. Juni wird Gedenktag für Opfer von Flucht und Vertreibung

Ein nationaler Gedenktag soll die Erinnerung an das Schicksal der 14 Millionen deutschen Heimatvertriebenen wachhalten. Das Bundeskabinett hat am 27. August beschlossen, dass der 20. Juni (Weltflüchtlingstag) ab 2015 als „Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung“ begangen werden soll. Wie das Bundesministerium des Innern bekannt gab, wird künftig jährlich am 20. Juni der weltweiten Opfer von Flucht und Vertreibung und insbesondere der deutschen Heimatvertriebenen gedacht. Der Kabinettsbeschuss gründet auf einer Vereinbarung im gemeinsamen Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD für die laufende Legislaturperiode. Zuvor hatten die Länder Bayern (im Mai 2013), Hessen (September 2013) und Sachsen (August 2014) beschlossen, jeden zweiten Sonntag im September einen Gedenktag für die deutschen Opfer von Flucht und Vertreibung zu begehen, in diesem Jahr am 14. September. Während der Bund der Vertriebenen (BdV) die Entscheidung der Bundesregierung begrüßt, verlautet aus den Reihen der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung (OMV) der CDU/CSU Kritik an der Datumswahl des bundesweiten Gedenktages. mehr...