Ergebnisse zum Suchbegriff „2002“
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Siebenbürgisch-Sächsischer Kulturpreis 2018 für Michael Markel und Horst Schuller
Der Siebenbürgisch-Sächsische Kulturpreis, die höchste von Siebenbürger Sachsen vergebene Ehrung für wissenschaftliche und künstlerische Leistungen, wurde für das Jahr 2018 den beiden Germanisten und Hochschullehrern Prof. Dr. Horst Schuller(-Anger) und Michael Markel zuerkannt. Der Preis wird in feierlichem Rahmen am Pfingstsonntag, dem 20. Mai, während des Heimattages der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl verliehen. mehr...
Siebenbürger Sachsen – eine Minderheit
Beginnen wir mit der Frage, ob die Gruppe der Siebenbürger Sachsen dem Modell bzw. Konzept einer Minderheit entspricht oder entsprochen hat. Vermutlich ist die Vergangenheitsform die passendere. Als die Siebenbürger Sachsen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mehrheitlich in ihr Ursprungsland zurückkehrten, waren sie in Siebenbürgen zweifellos eine Minderheit, denn es gab innerhalb der dortigen Bevölkerung eine eindeutige Mehrheit, die Rumänen. Aber bewahrten sie die Charakteristika einer Minderheit nicht in gewissem Sinne auch im ursprünglichen Herkunftsland, in der neuen Heimat? Und wenn ja, war das positiv, weil sie Werte verkörperten, die von der größeren Gemeinschaft erkannt und anerkannt werden konnten? mehr...
Ritterkür beim Neujahrsball in Esslingen
Am 13. Januar des noch jungen Jahres wurde der verdiente Historiker und Vorsitzende des Vereins Siebenbürgisches Kulturzentrum „Schloss Horneck“, Dr. Konrad Gündisch, gelegentlich des Neujahrsballs der Siebenbürger Sachsen in Baden-Württemberg zum neuen „Ritter wider den tierischen Ernst“ gekürt. Dass dieses Ereignis in Esslingen und nicht wie bislang üblich in der Fasnet-Hochburg Rottweil stattfand, ist ein Novum. mehr...
"Puer natus" erfreut sich großer Beliebtheit in Drabenderhöhe
„Vom Himmel hoch, da komm ich her“, ertönte es laut vom „Turm der Erinnerung“ in Drabenderhöhe. Einige Musiker des Blasorchesters Siebenbürgen-Drabenderhöhe waren die vielen Treppen hoch geklettert, um diese frohe Botschaft zu verkünden. Weitere Musiker standen mit ihrem Dirigenten Michael Schumachers im Schutz des Torbogens, stimmen mit in die Melodie ein. Die vorweihnachtliche Brauchtumsveranstaltung „Puer natus“, die vor Jahrhunderten ihren Ursprung in Siebenbürgen hatte, erfreut sich großer Beliebtheit. mehr...
15-jähriges Jubiläum der Kindertanzgruppe Augsburg
Die Kindertanzgruppe Augsburg beging am 31. Oktober in den Grünholder Stuben in Gablingen bei Augsburg 15 Jahre seit ihrer Gründung mit einer gelungenen Festveranstaltung und anschließendem Ball. Eingeladen waren Ehrengäste aus Politik, Verband, SJD, Kreisgruppe sowie die Gasttanzgruppe aus Nürnberg.
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Zehntes Internetseminar in Bad Kissingen: "Entwicklung der digitalen Welt im letzten Jahrzehnt"
Der Heiligenhof in Bad Kissingen hat sich in den letzten Jahren zum Treffpunkt der siebenbürgisch-sächsischen Internetgemeinde entwickelt. Vom 1. bis 3. Dezember 2017 traf sich diese bereits zum zehnten Mal zu einem Seminar. Unter dem Arbeitstitel „WoherWoWohin – Die Entwicklung der digitalen Welt im letzten Jahrzehnt“ gab es dieses Mal sowohl einen Rückblick auf Vergangenes wie auch einen Ausblick auf eine mögliche Zukunft. mehr...
Geistreich und ironisch: Geschichte der Deutschen Abteilung des Staatstheaters Hermannstadt
Schon einige Autoren haben sich mit der Geschichte des deutschen Theaters in Siebenbürgen auseinandergesetzt. Es ist ein Kapitel, das in der Geschichte der Siebenbürger Sachsen selten detailliert behandelt wird, obwohl die darstellende Kunst ein wesentlicher Teil der Kultur der Siebenbürger Sachsen ist. Nun liegt uns ein Kompendium (Abriss) des der Deutschen Abteilung des Staatstheaters Hermannstadt (DASS) von Christian Maurer vor. mehr...
15-jähriges Jubiläum der Volkstanzgruppe Ingolstadt
Mit einer gelungenen Festveranstaltung und anschließendem Dirndlball feierte die siebenbürgisch-sächsische Volkstanzgruppe Ingolstadt am 23. September ihr 15-jähriges Jubiläum in der Nibelungenhalle in Kleinmehring. Gruppenleiterin Christa Bottar und Tanzleiterin Monika Tontsch führten durch das Programm. mehr...
Burzenländer vertreten Siebenbürger Sachsen mit großem Erfolg beim Oktoberfestumzug
Neuntausend Mitwirkende präsentieren beim Trachten- und Schützenzug des Münchner Oktoberfestes am ersten Wiesn-Sonntag, dem 17. September, eine Vielfalt von Brauchtum aus Bayern, anderen Bundesländern und Europa. 152 siebenbürgisch-sächsische Trachtenträger unter der Leitung von Udo Buhn sowie 41 Mitglieder der Vereinigten Burzenländer Blaskapelle unter dem Dirigenten Klaus Knorr stellen dabei die Festtracht des Burzenlandes vor. Die Siebenbürger Sachsen reihen sich weit vorne als Nummer 9 unter 60 Gruppen ein. Auf der sieben Kilometer langen Strecke begeistern sie mit ihrer einheitlichen Tracht und strahlen Freude aus, die von dankbaren Zuschauern am Straßenrand erwidert wird. Ein großer Erfolg sind auch die drei Minuten, die das Bayerische Fernsehen in der Live-Übertragung im Ersten (ARD) den Siebenbürger Sachsen widmet. Der Name der Siebenbürger Sachsen wird damit ein weiteres Mal positiv in die bundesdeutsche Öffentlichkeit gebracht. An diesem großen Auftritt, der eine ebenso große Herausforderung ist, wird die Gemeinschaft auch nach innen gestärkt, indem sich immer mehr junge Leute mit ihr identifizieren. mehr...
Wissenschaftler, der sich auch gesamtgesellschaftlich engagiert: Paul Niedermaier zum 80. Geburtstag
Als am 25. Juli 1937 Paul Niedermaier in Hermannstadt geboren wurde, steuerte der Verein für siebenbürgische Landeskunde auf das Jubiläum seiner Einhundertjahrfeier seit seiner Gründung (1840) zu. Noch bewegte sich vieles in den traditionellen Bahnen – auf den Dörfern und in den kirchlichen Institutionen bei den Siebenbürger Sachsen. Doch europaweit und auch innenpolitisch im seit 1918 zu Rumänien gehörenden Siebenbürgen führten die Krisenjahre der Zwischenkriegszeit zu politischen, ökonomischen, aber auch juristischen Konflikten und Brüchen, ja auch zu Entwurzelung von Mentalitäten und Beheimatung. Die totalitären Ideologien und Diktaturen konkurrierten miteinander, polarisierten, nahmen Menschen gefangen und stellten sie in die Auseinandersetzungen von Zweitem Weltkrieg und Kaltem Krieg mit den praktischen Folgen für die Lebensverhältnisse und -entwürfe. Das traf die Gesamtgesellschaft, aber die unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg marginalisierte und politisch diskriminierte deutsche Minderheit in Rumänien ganz besonders. mehr...









