Ergebnisse zum Suchbegriff „Akten“
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40 Jahre neue Heimat Deutschland
In den 1970er Jahren hatten wenige Familien die Möglichkeit, als vollständige Familie von Rumänien nach Deutschland umzusiedeln. Nur ganz bestimmte Schicksale, wie politische Ausweisung oder Menschen mit schweren Krankheiten, konnten mit Hilfe des Roten Kreuzes die Ausreise erhalten. Zu diesen Ausnahmen gehörte unsere Familie. 40 Jahre danach möchte ich gerne darüber schreiben. Es soll kein Buch werden, wie mein Familienbuch, das ich mit 80 Jahren unter dem Titel „Wie Strandsteine am Meer“ veröffentlicht habe.
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Teile des Dunărea-Archivs freigegeben
Bukarest – Die Geheimhaltung der so genannten Dunărea-Akten des früheren Geheimdienstes Securitate soll teilweise aufgehoben werden. Staatspräsident Traian Băsescu ist laut Mediafax mit dem Auslandsgeheimdienst SIE übereingekommen, die Akten des „Operativen Dunărea-Archivs“ (es existiert daneben ein „Kommerzielles Dunărea-Archiv“) an den Nationalrat für das Studium der Securitate-Archive (CNSAS) zu übergeben. mehr...
Führungswechsel im IKGS an der LMU München
Dr. Dr. Gerald Volkmer, kommissarischer Direktor des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e.V. (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wird zum 1. Oktober 2013 auf eine Leitungsstelle des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg wechseln. mehr...
Verabschiedung von IKGS-Direktor Prof. h.c. Dr. Stefan Sienerth in den Ruhestand
Im Rahmen der internationalen Tagung „Rumäniendeutsche Erinnerungskulturen. Formen und Funktionen des Vergangenheitsbezuges in rumäniendeutscher Historiografie und Literatur im Kontext kulturwissenschaftlicher Beschreibungsmodelle“, die das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) vom 27. bis 29. Juni in München veranstaltete, wurde dessen langjähriger Mitarbeiter und Direktor Prof. h.c. Dr. Stefan Sienerth in den Ruhestand verabschiedet. Sabine Deres, Ministerialrätin beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und Kuratoriumsvorsitzende des IKGS, betonte in ihrem Grußwort, dass sie sich im IKGS immer aufgehoben gefühlt habe. Es habe „das gewisse Etwas“, dort herrsche „ein ganz besonderer Geist“, so Deres. Der „gute siebenbürgische Ratgeber“ Sienerth, dem sie „jugendlichen Forscherdrang“ attestierte, habe das Institut „sehr erfolgreich in der Südosteuropaforschung verankert“, nicht zuletzt durch dessen Anerkennung als An-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München im Oktober 2004. „Ich habe große Hochachtung vor Ihrem beruflichen Lebenswerk“. Prof. Dr. Rudolf Gräf, Prorektor der Babeș-Bolyai-Universität Klausenburg, an der Sienerth selbst studiert hat, überreichte ihm im Namen von deren Rektor Ioan Aurel Pop die Medaille der Universität Klausenburg und ein Ehrendiplom. Den Festvortrag zu Ehren des scheidenden IKGS-Direktors, den Prof. Dr. Jürgen Lehmann (Erlangen/Freiburg) hielt, kann man im Folgenden in Auszügen lesen. mehr...
Theatergruppe Augsburg präsentiert neues Stück
Die Augsburger Theatergruppe lud am 5. Mai zu einem Theaternachmittag ein. Dem Aufruf folgten viele Theaterfreunde, so dass der große Saal fast voll war. Das letzte große Stück „Waldi – Hä load der Hangd begruwen“ wurde im März 2010 beim 20-jährigen Jubiläum der Theatergruppe aufgeführt; seither wartete das Augsburger Publikum ungeduldig auf das nächste große Stück. Seither wurden kleinere Stücke wie „Urlew um Schwarzen Meer“ und „Zimmer zu vermieten“ einstudiert und in verschiedenen Städten sowie in Siebenbürgen aufgeführt. mehr...
Neues Restitutionsgesetz in Rumänien – Täuschung und Enttäuschung
Wie in dieser Zeitung mehrfach berichtet, hatte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg die Regierung Rumäniens im Oktober 2010 verpflichtet, binnen 18 Monaten die gesetzlichen und administrativen Voraussetzungen zu schaffen, damit - Stichwort Restitution - Eigentumsrechte künftig geachtet und die Zahlung von Entschädigungen tatsächlich zügig gewährleistet werden. Diese Frist wurde auf Antrag zwei Mal bis 12. Mai 2013 verlängert. Das äußerst umstrittene Gesetz Nr. 165/2013 wurde am 17. April 2013 vom Parlament angenommen, Premier Victor Ponta hatte die Abstimmung über das Gesetz mit der Vertrauensfrage verknüpft (siehe Folge 7 vom 30. April 2013, Seite 1, und SbZ Online vom 23. April 2013). Eine Verfassungsklage der oppositionellen Demokratisch-Liberalen Partei (PDL) scheiterte. Staatspräsident Traian Băsescu unterzeichnete das Gesetz am 15. Mai 2013. mehr...
Zum Dilemma der Pastior-Rezeption: "Poesie im Nachhinein verkommt zu Geschichte"
Im Zuge der heftigen Debatten um Oskar Pastiors IM-Akte stand von Anfang an die Frage im Raum, ob auch sein literarisches Werk neu bewertet werden müsse. Als Stefan Sienerth vor zweieinhalb Jahren mit seiner Entdeckung an die Öffentlichkeit trat, dass Oskar Pastior von Juni 1961 bis April 1968 als IM „Stein Otto“ beim rumänischen Geheimdienst Securitate unter Vertrag gestanden hatte, plädierte er am 17. September 2010 im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa für eine „neue Lesart“ von Pastiors Werk: „Seine Lyrik hat eine eigenartige Bildlichkeit – und eine neue Untersuchung vor diesem Hintergrund ist bestimmt nicht uninteressant.“ mehr...
Interdisziplinäre Doktorandentagung in Bad Kissingen
Wie in den vergangenen Jahren fand auch in diesem Herbst das 12. Internationale Graduiertenkolloquium zur Geschichte und Gegenwart des Donau-Karpatenraumes in Bad Kissingen statt. 15 Promovierende aus Deutschland, Rumänien, Ungarn, Belgien und Großbritannien kamen vom 31. Oktober bis 2. November zusammen, um ihre Projekte zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. Das von der Akademie Mitteleuropa (Bad Kissingen), dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS), dem Siebenbürgen-Institut an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und dem Ungarischen Institut an der Universität Regensburg (UIM) organisierte Kolloquium wurde vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. mehr...
Neuburg a.d. Donau: Sächsisches Theater uraufgeführt
Zu einem kulturellen Nachmittag fanden sich Siebenbürger Sachsen aus Neuburg an der Donau und Umgebung am 3. November im Gemeindehaus Marienheim ein. Bei Kaffee und Kuchen, gespendet von unseren fleißigen Kuchenbäckerinnen, wartete man gespannt, „was heute wohl geboten wird“. Die Schwestern Ariane und Sonja Plattner führten zwar zum ersten Mal, aber gekonnt durch das Programm. Nach einem Grußwort des Kreisgruppenvorsitzenden Werner Gottschling eröffnete der Chor unter der langjährigen Leitung von Lisbeth Schell das Programm. Hilde Juchum las zwischen den Liedern einige Gedichte aus ihrem Repertoire, besinnlich und heiter.
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Siebenbürgisch-sächsischer Großvater war SS-Offizier
Für ihren aktuellen Film „Die Lebenden“, der seit 23. November in den österreichischen Kinos (Informationen und Trailer unter www.dielebenden.at) läuft und ab Anfang 2013 auch in Deutschland gezeigt wird, folgt die österreichische Regisseurin und Drehbuchautorin Barbara Albert ihrer Hauptfigur Sita (Anna Fischer) auf der Suche nach Klarheit über ihre Familiengeschichte. mehr...





