28. September 2013

Führungswechsel im IKGS an der LMU München

Dr. Dr. Gerald Volkmer, kommissarischer Direktor des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e.V. (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wird zum 1. Oktober 2013 auf eine Leitungsstelle des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg wechseln.
Das IKGS steht vor vielfältigen Herausforderungen, die sich vor allem aus der Verbindung zwischen Wissenschaft und Kulturvermittlung ergeben. Geschärft werden soll das interdisziplinäre Profil des Instituts, vor allem durch die Erforschung der Geschichte der Rumäniendeutschen im Spiegel der Akten des ehemaligen rumänischen Geheimdienstes „Securitate“ sowie durch die Dokumentation und Präsentation der Vor- und Nachlässe bedeutender deutschsprachiger Schriftsteller aus dem südöstlichen Europa. Damit diese Potentiale ohne Verzug genutzt werden können, legten der Vorstand und das Kuratorium des IKGS Wert darauf, die Direktorenstelle zunächst kommissarisch zu besetzen.

Deshalb bot es sich geradezu an, auf Hon.-Prof. Dr. Konrad Gündisch zuzugehen, der nach dem Erreichen des 65. Lebensjahres Ende September 2013 das BKGE verlassen wird. Der Historiker und Honorarprofessor der Babeş-Bolyai-Universität Klausenburg/Cluj ist mit den Aufgaben und der Entwicklung des IKGS seit langem vertraut und gehört zu den besten Kennern der deutschen Kultur und Geschichte Südosteuropas. Konrad Gündisch hat sich, gerade weil er sich für die Anliegen des IKGS Zeit seines Berufslebens eingesetzt hat, bereit erklärt, das IKGS ab dem 1. Oktober 2013 als kommissarischer Direktor zu leiten.

Schlagwörter: IKGS, München, Personalia

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