Ergebnisse zum Suchbegriff „Alter Friedhof“

Artikel

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10. März 2026

Kulturspiegel

Die Wahrsagerin

In einer Umfrage bezüglich der Beliebtheit von Jahreszeiten würde der Winter mit Sicherheit an letzter Stelle landen. Undurchdringliche Nebelschwaden versperren tagelang das wärmende und wohltuende Sonnenlicht, belasten die Stimmung und das Wohlbefinden. Wenn mit dem Jahreswechsel die Tage länger werden, und die ersten Schneeglöckchen die Schnee- und Eisdecke durchbrechen, und langsam die Gedanken sich mit dem nächsten Urlaub beschäftigen, verdrängen Hoffnung und Euphorie das Tief der Wintermonate. Die meisten unserer Landsleute werden ihren Urlaub in exotischen Ländern, am Meer oder in hochgelobten Urlaubsregionen verbringen. Uns, als ehemalige Sachsenkinder in Siebenbürgen, waren diese Sehnsuchtsorte nur aus der wöchentlichen „Tele–Enzyklopädie“-Sendungen, aus dem Fernseher in Schwarz-Weiß bekannt. So reiste jeder in seinen persönlichen Vorstellungen und Phantasie rund um die Welt, denn an eine richtige Reise in dem abgeschotteten Land zu denken, war die reine Illusion. mehr...

2. Februar 2026

Verschiedenes

Russland-Verschleppung 1945-1949: Erinnerungen von Hans Schneider aus Großkomlosch/Banat, bearbeitet von seinem Sohn Walter Schneider

Nach der Kriegswende von Stalingrad errechnete die UdSSR in der Vorbereitung für die Teheran-Konferenz, dass Deutschland und die anderen feindlichen Länder der Sowjetunion Reparationszahlungen von ca. 70-75 Milliarden US-Dollar schulden würden. Die Hälfte davon sei in Form „deutscher Arbeitskraft“ über zehn Jahre zu leisten. Der amerikanische Außenminister Anthony Eden und Winston Churchill meinten im Herbst 1944 anlässlich ihres Besuchs in Moskau, „Why are we making a fuss about the Russian deportation in Roumania of Saxons und others?“(Warum so viel Aufsehen machen über die russische Deportation der Sachsen und anderer?). Sie vertraten aber auch die Meinung, dass drei bis fünf Jahre ausreichend seien. mehr...

19. Januar 2026

Rumänien und Siebenbürgen

Ortwin und Erwin Hellmann gestorben

Ortwin Hellmann, geboren am 2. August 1963 in Kronstadt, langjähriger Leiter des Altenheims in Kronstadt-Blumenau, Bezirkskirchenkurator, ehemaliges Mitglied des Landeskonsistoriums, Träger des Apollonia-Hirscher-Preises und Stütze seiner Familie, ist am 17. November 2025 verstorben. mehr...

28. Dezember 2025

HOG-Nachrichten

Hammersdorfer Treffen in Mittelbiberach

Nach ein paar Jahren Pause fand heuer wieder das Hammersdorfer Treffen in Mittelbiberach, Ortsteil Reute, statt. Vor 20 Jahren fand das erste Heimattreffen in Mittelbiberach statt. Irgendwann wurde die Sport- und Festhalle, die anfangs aufgrund hoher Teilnehmerzahlen fast aus den Nähten platzte, zu groß, weil das Interesse leider abnahm. So wichen die Organisatoren nach Reute aus, wo das Hammersdorfer Treffen bereits einige Male stattfinden konnte. Zudem wurde im letzten Jahr ein Heimattreffen in Hammersdorf gefeiert. mehr...

15. Dezember 2025

Kulturspiegel

„Wir zerlegen ja die Legende und Dracula“: Filmemacher Eduard Schneider im Gespräch über Doku zu Spukorten in Siebenbürgen

In Siebenbürgen verwurzelt, global agil. Der 55-jährige Filmemacher und Musikproduzent Paul Eduard (Edi) Schneider (verheiratet, ein Sohn) ist 1970 in Mühlbach im Kreis Alba geboren, als 13-Jähriger nach Deutschland ausgesiedelt, hat in Hamburg das Abitur gemacht, in Frankreich studiert (BWL an der Universität Stendhal in Grenoble) und danach weltweit gearbeitet, sei es in Europa, den USA, Japan, Thailand, China oder Katar. Definitiv zu Hause fühlt er sich in seinem Geburts- und seit 1996 wieder Wohnort, in Mühlbach: „Hier lade ich meine Akkus – technisch und geistig“. Große mediale Beachtung findet sein jüngstes großes Projekt, die 43-minütige Doku „Haunted Places – Draculas Transsilvanien“, die noch bis zum 28. Januar 2026 in der Arte-Mediathek verfügbar ist (https://www.arte.tv/de/videos/107786-001-A/haunted-places/). Anders als es der Titel suggeriert, werden darin in eindrucksvollen Aufnahmen Landschaft, Mythen und Menschen dem Publikum nähergebracht. In dem nachfolgenden Gespräch mit Christian Schoger über das Making-of lässt uns Eduard Schneider hinter die Kulissen der Filmproduktion blicken. mehr...

13. September 2025

HOG-Nachrichten

„Wo man singt, da lass dich ruhig nieder ...“

Das war das Motto unseres zwölften Heimattreffens in Großau vom 7.-10. August. Dieses wurde vom HOG-Vorstand geplant und genauestens vorbereitet. Schon während des Arbeitseinsatzes im April 2025 wurden einige Vorarbeiten begonnen. So waren die Erwartungshaltung und die Neugierde auf Gestaltung und Verlauf nicht unbedeutend und gering. mehr...

11. September 2025

HOG-Nachrichten

In Erinnerung an Pfarrer Horst Porkolab

Pfarrer Horst Porkolab ist viel zu früh, im Alter von nur 62 Jahren, von uns gegangen. Er verstarb nach schwerer Krankheit am 15. April in Mönchengladbach. Die HOG Bekokten verliert mit ihm ein sehr aktives, engagiertes und prägendes Mitglied. Über viele Jahre war er im Vorstand der HOG Bekokten tätig, die längste Zeit davon als deren Vorsitzender. mehr...

23. Juli 2025

Kulturspiegel

Gedichte zum Gedenken an Franz Hodjak - Beerdigung in Usingen

Der bedeutende siebenbürgische Schriftsteller, Dichter und Aphoristiker Franz Hodjak ist am 6. Juli 2025 im Alter von 80 Jahren in Usingen gestorben (diese Zeitung berichtete). Mit einem Vers Franz Hodjaks „Ich komme aus der Vergänglichkeit und gehe dorthin, wo die Zeit auf mich wartet“ und einem seiner letzten Gedichte „Der größere Teil der Zeit“ (siehe weiter unten) geben Juliana Hodjak, Astrid Hodjak-Schütte, Hannah und Paul sein Ableben in den sozialen Medien bekannt. Beerdigt wird Franz Hodjak am 1. August um 15.00 Uhr auf dem Friedhof in Usingen. mehr...

8. Juli 2025

Kulturspiegel

„Auf dem Weg zu mir selbst“: Franz Hodjaks neuer Gedichtband

Der neue Lyrikband von Franz Hodjak mit dem so schlichten wie weisen Titel „Ewig ist das Vorläufige“ eröffnet die Reihe „Gravity“ des Würzburger Verlags Königshausen & Neumann. Diese will der Verlag als „Einladung verstanden wissen, Poesie zu entdecken (und) auf sich wirken zu lassen“. Man soll trotz ihrer „schweren Lesbarkeit“ „die Kraft spüren, die von ihr ausgeht“.
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19. April 2025

Österreich

Dora Szekely im Alter von 105 Jahren in Wien gestorben

Am Sonntag, den 2. März 2025, verstarb im 106. Lebensjahr Dora Szekely, geboren am 2. November 1919 in Hermannstadt. Sie war ältestes Mitglied der Nachbarschaft Penzing des Vereins Wien der Siebenbürger Sachsen (seit den Anfängen der Penzinger in den frühen 1960er Jahren). mehr...