Ergebnisse zum Suchbegriff „Antike“
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Ioan Toma im Gespräch: Regisseur inszeniert „Nathan“ in Landsberg am Lech und wird en passant 70
Das vor 240 Jahren in Berlin uraufgeführte Ideendrama „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing ist keineswegs antiquiert, vielmehr – siehe Krieg in Nahost – leider hochaktuell. So ist die berühmte Ringparabel, publizistischer „Lichtschalter“ der Aufklärung, derzeit in einer Neuinszenierung von Regisseur Nuran David Calis am Nationaltheater Mannheim zu sehen. Im Januar wird das Stück am Stadttheater Landsberg zum 60-jährigen Bühnenjubiläum gezeigt. Die Inszenierung der landsberger bühne e.V. unter der Regie von Ioan Toma feiert ihre Premiere am 12. Januar 2024 – bereits am 12. Dezember 2023 feiert der siebenbürgische Theatermacher seinen 70. Geburtstag. Doppelter Anlass also für das nachfolgende Interview, das der Autor Hellmut Seiler mit Toma zu seinem neuen Theaterprojekt geführt hat. mehr...
„Fürst und Lautenschläger“ neu aufgelegt: wortgewaltige Erzählung von Hans Bergel
Eine Neuerscheinung: Hans Bergel „Fürst und Lautenschläger“ im Berliner Verlagshaus Frank & Timme, Edition Noack & Block. Dazu die werbenden Worte des Verlages: „Hans Bergels Novelle vom freiheitsliebenden Sänger, der dem despotischen Fürsten die Stirn bietet, ist legendär“ und „Fürst und Lautenschläger war sein erstes und biografisch wohl folgenschweres Buch“. Das macht neugierig, zumal Stefan Sienerth, Germanist mit Forschungsschwerpunkt Geschichte der rumäniendeutschen Literatur, ein kundiges Vorwort beisteuert. mehr...
Landesverband Bayern auf Erkundungstour durch Albanien
Zugegeben, etwas skeptisch war ich schon, als der Vorschlag für das Reiseziel Albanien kam, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Renate und Werner Kloos hatten die Reise in das aufstrebende Land Albanien zusammen mit dem Reisebüro Marianne Peter, Unterdietfurt, geplant und die Teilnehmer aus den unterschiedlichen Kreisgruppen Bayerns wurden nicht enttäuscht. Vielen Dank! mehr...
Geschichte(n) vom „blutrünstigen“ Balkan: Marie-Janine Calics Band „Geschichte des Balkans. Von den Anfängen bis zur Gegenwart“
Keine Frage: Es sind schon viele Werke zur Geschichte des Balkans geschrieben worden. Meist sind dies dicke „Wälzer“ von mindestens 500 Seiten Umfang. Die renommierte Professorin für ost- und südosteuropäische Geschichte an der Universität München und Autorin mehrerer Standardwerke Marie-Janine Calic hat nun in der Reihe „Beck Wissen“ einen Band im Taschenbuchformat vorgelegt, der mit 128 Seiten auskommt und dabei alle wichtigen Informationen bietet. mehr...
Landesverband Bayern: Reise ins Land, wo die Zitronen blühen
Denkt man an den Golf von Neapel, so schwirren Namen wie Amalfi, Capri, Belvedere, Positano, Sorrent, Neapel durch den Kopf und man hat ein bestimmtes Bild vor Augen. Am 29. April trafen sich 37 erwartungsfrohe und reisefreudige Siebenbürger am Flughafen München, um gemeinsam diese geschichts- und namensträchtige Gegend kennenzulernen. mehr...
Industriegeschichtliche Denkmäler entlang von Wasserläufen dokumentiert
Besprechung des Buches Volker Wollmann: „Patrimoniu preindustrial și industrial în România (Vorindustrielle und industrielle Denkmäler in Rumänien)“, Band IX; Sibiu/Hermannstadt: Honterus Verlag, 2021; ISBN 978-606-008-099-2, 376 Seiten mehr...
"Frisch, frei, fröhlich, fromm": 200 Jahre Sport bei den Siebenbürger Sachsen
Leibesübungen und körperliche Ertüchtigung haben in vielen Kulturen Tradition, ja sie gehören zur Tradition. Sie standen und stehen nicht zuletzt auch in Verbindung mit religiösen Festen. In der weltweiten Geschichte finden sich vielerlei Beispiele, auch im Europa der klassischen Antike, vor allem in Griechenland. Die aus dieser Zeit stammenden Ausdrücke werden vielfach bis heute verwendet, zum Beispiel werden die Wettkämpfenden als „Athleten“ bezeichnet. Denn die sportlichen bzw. gymnastischen Wettkämpfe wurden im alten Griechenland als „athlon“ bezeichnet, so auch der klassische Pentathlon mit fünf Disziplinen als Konkurrenzausscheidung. mehr...
Metamodern Grotesk: Digitale Kunst von Alfred Stoll im Haus des Deutschen Ostens München
Im Zeitalter der globalen Digitalisierung und der Gadgets verliert die klassische Kunst zunehmend an Bedeutung. Alfred Stoll verwendet visuelle „Fragmente“ der europäischen Kultur von der Antike bis zum 20. Jahrhundert – Mythos-Bilder, künstlerische Techniken und Stile, die verfremdet und im digitalen Raum neu kombiniert werden. Das faszinierende Mosaik, das dabei entsteht, feiert die Schönheit und Exzellenz des Vergangenen, reflektiert die Gegenwart und strahlt in die Zukunft aus. Die Ausstellung, die seit dem 14. September 2022 im Haus des Deutschen Ostens München zu sehen ist, präsentiert eine Auswahl aus seinem Werk. mehr...
Tradition und Moderne im deutschen Schulwesen Rumäniens
Am 25. und 26. Juni fand im Haus des Deutschen Ostens (HDO) in München die 20. Jahrestagung der Sektion Schulgeschichte des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) statt. Die Veranstaltung wurde vom Kulturwerk der Siebenbürger Sachsen e. V. aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert, wofür wir danken. Bei der Veranstaltung, die von Dr. Erwin Jikeli, Leiter der Sektion Pädagogik und Schulgeschichte, vorbereitet und moderiert wurde, trugen acht Referenten ihre Arbeiten an zwei Tagen vor. mehr...
Buchpräsentationen „Dobrudscha“ mit Autor Josef Sallanz
Die historische Region zwischen dem Donaudelta und der bergigen Landschaft Ludogorie sowie der Donau und dem Schwarzen Meer gliedert sich heute als Folge der Grenzziehung von 1940 in die Norddobrudscha in Rumänien und die Süddobrudscha in Bulgarien. Bereits seit der Antike zogen Menschen durch die Steppen am Schwarzen Meer in Richtung Süden und hinterließen ein Gemisch an Sprachen, Konfessionen und Alltagskultur. mehr...









