Ergebnisse zum Suchbegriff „Anton“
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Heinrich Heini Höchsmann: "Das Leben darf alles, nur nicht langweilig sein"
Der Hermannstädter Satiriker Heinrich Heini Höchsmann hat mittlerweile ein dreiviertel Jahrhundert auf dem Buckel: Am 18. Juli feiert er seinen 75. Geburtstag. Die meisten Menschen blicken in dem Alter gerne auf ihr Leben zurück. Nicht so Höchsmann: Er blickt lieber nach vorne und hat einen neuen Job angenommen, der ihn in seine alte Heimat zurückführt, zu seinen Wurzeln, die in seinem gesamten künstlerischen Schaffen von großer Bedeutung sind. Ein Gespräch über bunte Hemden, das tief empfundene Bedürfnis, die Welt um sich herum mit einem zwinkernden Auge auf die Schippe zu nehmen und die unbändige Lust auf neue Abenteuer. Das Interview führte Bettina Ponschab. mehr...
Brigitte Kuchar-Zawadzki verstorben
Am 21. Mai ist in Eningen unter Achalm (bei Reutlingen) die aus Mediasch stammende Schriftstellerin Brigitte-Ina Kuchar, verheiratete Zawadzki, im Alter von fast 88 Jahren entschlafen. Bekannt wurde die Tochter von Josefine und Ernst Kuchar in Kreisen der Deutschen in Rumänien ab Mitte der 1960er Jahre als Buchillustratorin. mehr...
50 Jahre Aktionsgruppe Banat
Ein Symposium zum 50. Jubiläum der Aktionsgruppe Banat veranstaltet das in Potsdam ansässige Deutsche Kulturforum östliches Europa mit vielen Partnern aus dem In- und Ausland am 23. und 24. Juni in Temeswar/Timișoara. mehr...
Aus dem Tagebuch des Ausreis(s)ers Heinrich Heini Höchsmann
Vor einiger Zeit stand ich inmitten betörend duftender, verzaubernder weiß-rosa Apfelblüten (die Kirschblüten haben sie verrecken lassen und abgeha(c)kt) und genoss den imposanten Anblick des Michelsberger Burgbergs, auf dessen Spitze mich die Michelsburg lyrisch inspirierte. Dabei entsann ich mich der Verse meines Großvaters Anton Maly, dem „Siebenbürgischen Karl May“, über die Sage von den Freier-Steinen. mehr...
Konzertreise des MonteverdiChor München nach Siebenbürgen
Der MonteverdiChor München unter der Leitung seines Dirigenten Konrad von Abel begibt sich vom 3. bis 13. Juni auf eine Konzertreise nach Siebenbürgen. Die Reiseroute führt in einige der historisch bedeutendsten Städte und zu den schönsten Kirchen Siebenbürgens. An insgesamt acht Orten wird der Chor dabei sein speziell für diesen Anlass zusammengestelltes A-cappella-Programm aufführen, das unter dem Motto steht: „Himmelwärts / Spre cer / A mennybolt felé – Europäische Chormusik zur Pfingstzeit“. mehr...
Das (zweite) Wunder von Löwenstein
Zum zweiten Mal konnte die Musikwoche Löwenstein vom 18. bis 24. April unter Corona-Bedingungen stattfinden – und wieder stand sie unter einem guten Stern. Nach der Absage im Frühjahr 2020 und der Verlegung in den Sommer im vergangenen Jahr war die traditionsreiche Veranstaltung nun in ihrer 36. Ausgabe zu ihrem normalen Termin nach Ostern zurückgekehrt. Sie erreichte mit mehr als 130 Teilnehmenden auch wieder ihre gewohnte Stärke. So konnten die musikalischen Leiter Dr. Steffen Schlandt aus Kronstadt und Andrea Kulin aus Bietigheim-Bissingen während der Proben in der Evangelischen Tagungsstätte Löwenstein bei Chor und Orchester so ziemlich aus dem Vollen schöpfen, um den großen Werken des Abschlusskonzertes am 23. April in der Kilianskirche Heilbronn gerecht zu werden. mehr...
Literaturseminar 50 Jahre Aktionsgruppe Banat
In der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ ist vom 15. bis 17. Juli in Kooperation und unter Förderung durch das Kulturwerk Banater Schwaben e.V. ein Literaturseminar mit dem Titel „50 Jahre ,Aktionsgruppe Banat‘. Eine literarische Begegnung mit ehemaligen Mitgliedern und befreundeten Autoren“ geplant. mehr...
Wenn einer eine Reise tut … Online-Vortrag über Anton Maly in Südamerika
Der Vortrag von Frank und Heinrich Höchsmann hat am 29. März wieder einmal verdeutlicht, warum es nicht nur im Englischen heißt: „long ways, long lies“ (lange Wege, lange Lügen). Die Geschichten, die ihr Großvater Anton Maly nach vier Jahren in Übersee erzählen konnte, waren für ein europäisches Publikum einfach unglaublich. mehr...
erlebnisse steigen wie papierdrachen auf: Richard Wagner zum Siebzigsten / „Lebendige Worte“ (XXX)
Richard Wagner wurde am 10. April 1952 in Lowrin im Banat (Rumänien) geboren. Er studierte Germanistik und Rumänistik in Temeswar, arbeitete als Deutschlehrer und Journalist. Wagner war Mitgründer und Mitglied der Aktionsgruppe Banat (1972-1975), zu der unter anderen Gerhard Ortinau, Rolf Bossert, William Totok, Johann Lippet, Anton Sterbling, Albert Bohn, Werner Kremm und Ernest Wichner gehörten und der Herta Müller, Balthasar Waitz, Horst Samson und Helmuth Frauendorfer nahestanden. Die „Aktionsgruppe Banat“, eine literarisch-politische Vereinigung junger deutscher Autoren, hatte es sich zum Ziel gesetzt hatte, eine zeitgemäße, westlich orientierte Literatur zu schreiben und gleichzeitig für eine kritische Öffentlichkeit im realsozialistischen Rumänien zu plädieren. Nach der Zerschlagung der Gruppe durch den Geheimdienst Securitate im Herbst 1975 kam es wiederholt zur Einschränkung der Publikationsmöglichkeiten. Wagner verlor 1983 seinen Job als Redakteur bei der Karpatenrundschau. Nach der Protestaktion 1984, die unter der Schlagzeile „Brief an die Macht“ bekannt wurde, bedrohte die Securitate den Sprecher der Gruppe, Horst Samson, und später auch Johann Lippet. Im März 1987 verließen Wagner, Müller und Samson Rumänien, im Sommer folgten Totok und Lippet, im Herbst Frauendorfer. Richard Wagner und seine damalige Ehefrau Herta Müller ließen sich in Berlin nieder. mehr...
"Siebenbürgischer Karl May" in Südamerika: Kulturreferat lädt zu Online-Vortrag über Anton Maly ein
Am 29. März nehmen uns Frank und Heinrich Höchsmann mit auf eine Reise nach Südamerika. In einem Online-Vortrag stellen sie ihren Großvater, den Schriftsteller Anton Maly, und dessen Abenteuer in Übersee vor. mehr...







