Ergebnisse zum Suchbegriff „Archivs“
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Tagung in Schäßburg: Frauen in der Geschichte Siebenbürgens
Der Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) hat in diesem Jahr viel von sich reden gemacht. Außer seiner Jubiläumsfeier zum 50-jährigen Bestehen, die Anfang September mit einem Festakt in Heidelberg begangen und einer wissenschaftlichen Tagung in Gundelsheim fortgesetzt wurde, gab es weitere Tagungen der einzelnen Sektionen. Vom 2.-3. November fand eine bemerkenswerte Tagung der Sektion Rumänien des AKSL zum Thema „Frauen in Siebenbürgens Geschichte: Geschlechterperspektiven“ in Schäßburg statt. Die Idee kam von Dr. Gudrun-Liane Ittu, Soziologin und Kunsthistorikerin am Forschungsinstitut für Gesellschaftswissenschaften der Rumänischen Akademie in Hermannstadt. mehr...
100-Jahr-Feier des Teutsch-Hauses in Hermannstadt
Hermannstadt – Das Hermannstädter Kultur- und Begegnungszentrum „Friedrich Teutsch“ feiert am 10. November sein 100. Jubiläum. Der Festgottesdienst beginnt um 10 Uhr in der Johanniskirche. Den Festvortrag wird der Kustos der evangelischen Gemeinde Hermannstadt, Frank-Thomas Ziegler, halten. mehr...
Gundelsheimer Bücherberge
Schon oft hat die Siebenbürgische Zeitung über die Siebenbürgische Bibliothek in Gundelsheim berichtet und für Spenden zum Erhalt der Bibliothek geworben. Doch was ist diese Bibliothek eigentlich? Elitäres Institut oder kollektives Gedächtnis? Geschlossener Verein oder offen für alle? Was finde ich dort? Und wie suche ich danach? Mit diesen praktischen Fragestellungen im Gepäck machte sich Angelika Stefan auf die Reise ins baden-württembergische Städtchen Gundelsheim, wo die Siebenbürgische Bibliothek gemeinsam mit anderen Institutionen auf Schloss Horneck untergebracht ist. mehr...
Vorstand der HOG Bistritz-Nösen tagt in Gundelsheim
Diesmal wurde aus guten Gründen die Vorstandssitzung der HOG Bistritz-Nösen am 2. und 3. März in Gundelsheim durchgeführt. Hier konnten erstmals in dieser Form die Siebenbürgische Bibliothek mit Archiv, das Siebenbürgische Museum und weitere Einrichtungen der Siebenbürger Sachsen auf Schloss Horneck von den Vorstandsmitgliedern und deren Partnern in Augenschein genommen werden. mehr...
Völker verbindende Siebenbürgen-Forschung: 50 Jahre AKSL
Am 3. Januar 1962 wurde in Mannheim der Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) aus der Taufe gehoben. Er trat damit in die Nachfolge des 1840 begründeten und 1950 verbotenen Vereins für siebenbürgische Landeskunde, der sich auch der gesamten historischen Landschaft Siebenbürgen und allen ihren Völkern zu widmen gedacht hatte. Zugleich ist die Forschungslinie des Vereins für Naturwissenschaften in der Sektion Naturwissenschaften des AKSL aufgenommen worden. Der Arbeitskreis hat in den vergangenen 50 Jahren für Siebenbürgen, für die Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen, für ihr Selbstverständnis und für die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Geschichte und Landeskunde der Region wissenschaftlich intensiv gearbeitet und publiziert, war ungewöhnlich produktiv. Seine gut 700 Mitglieder leben auf vier Kontinenten und unterstützen das in der Satzung verankerte Ziel, Siebenbürgen-Forschung „im Geiste der Völkerverständigung und der gegenseitigen Toleranz in europäischem Rahmen“ zu betreiben. Der Festakt findet am 7. September 2012 in Heidelberg, die Jubiläumstagung am 8. September in Gundelsheim statt. mehr...
Freimaurer in Siebenbürgen
Thomas Șindilariu, Leiter des Archivs der evangelischen Honterusgemeinde Kronstadt, ist als Historiker und vielseitig aktiver Siebenbürger bekannt. Sein unlängst erschienener Band „Freimaurer in Siebenbürgen 1749-1790. Die Loge ‚St. Andreas zu den drei Seeblättern‘ in Hermannstadt (1767-1790). Ihre Rolle in Gesellschaft, Kultur und Politik Siebenbürgens“ ist ein neuer Beleg seines akribischen wissenschaftlichen Arbeitens. mehr...
Dokumentenband über Securitate und Ausreise der Rumäniendeutschen
Jede Quellenedition muss prinzipiell begrüßt werden. Sie bietet jenen, die aus verschiedensten Gründen nicht selbst in Archiven recherchieren können, die Möglichkeit, Dokumente zu lesen, die Informationen zu historischem Geschehen enthalten. Keine Sammlung wird alle für ein bestimmtes Thema relevanten Urkunden umfassen können, sondern nur einen Einblick in die Problematik bieten. Sowohl in der Einleitung als auch durch die Wahl der veröffentlichten Dokumente lassen sich die Absichten des oder der Autoren herauslesen. Das gilt auch für den Band „Acțiunea ‚Recuperarea’. Securitatea și emigrarea germanilor din România (1962-1989)“, 2011 im „Enciclopedica“-Verlag in Bukarest erschienen. Der vom Nationalrat für das Studium der Securitate-Archive (CNSAS) und dessen Mitarbeitern Florica Dobre, Florian und Luminița Banu sowie Laura Stancu herausgegebene Wälzer umfasst Urkunden aus rumänischen Archiven über die Art und Weise, wie die Securitate im Auftrag der höchsten Staats- und Parteiführung Rumäniens von der Bundesrepublik Deutschland zunehmend mehr Devisen erpresste, um Deutsche aus Rumänien ausreisen zu lassen. Die Mehrzahl der abgedruckten Dokumente stammt aus dem Fonds des Auslandsgeheimdienstes SIE, von dem die CNSAS Teile des Archivs übernommen hat. mehr...
Urkundenbuch zur Geschichte der Deutschen in Siebenbürgen geht online – Interview mit Dr. Martin Armgart
Seit April dieses Jahres ist Dr. Martin Armgart Mitarbeiter des Projekts „Virtuelles Siebenbürgisches Urkundenbuch“ an der Universität Koblenz-Landau. Schon während seines Studiums der Geschichte und Germanistik an der Universität Bochum beschäftigte sich der Historiker nebenbei mit siebenbürgischer Geschichte. Nach seinem Studium arbeitete er zunächst am Landesarchiv Speyer sowie in Karlsruhe und München an der Erschließung mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Archivbestände. Seine Kenntnisse der siebenbürgischen Geschichte konnte er seit 2008 auch beruflich an der Forschungsstelle „Evangelische Kirchenordnungen des XVI. Jahrhunderts“ der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und nun beim Urkundenbuch einbringen. Das „Urkundenbuch zur Geschichte der Deutschen in Siebenbürgen“ ist eines der ältesten Forschungsprojekte der siebenbürgisch-sächsischen Landeskunde. Seit dem 19. Jahrhundert sammeln und editieren Historiker alle Urkunden, die das Leben der Deutschen in Siebenbürgen dokumentieren. Dank eines Förderprogramms des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien sollen nun alle bisher erschienenen Bände in einer Online-Datenbank der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Der 50-jährige Dr. Martin Armgart arbeitet derzeit zusammen mit drei Forschern aus Siebenbürgen bzw. Ungarn und einer studentischen Hilfskraft an dem Projekt. Das Interview führte Angelika Stefan. mehr...
Seminar der „Siebenbürger Genealogie“ in Bad Kissingen
Das erste Seminar der zweiten Halbzeit der „Siebenbürger Genealogie“ fand vom 29. April bis 1. Mai im „Heiligenhof“ in Bad Kissingen statt. Es stand unter dem Motto: „Sicherung der Archivalien ausgesiedelter Deutscher aus Rumänien“. mehr...
Geschichtsbücher über Schäßburg
Zeittafeln, Übersichten, Hexenprozesse und Sprachdenkmäler aus Urkunden und Chroniken: Im Folgenden sollen drei Bücher über die Geschichte von Schäßburg kurz vorgestellt werden. mehr...





