Ergebnisse zum Suchbegriff „Australien“

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12. April 2017

Kulturspiegel

Chronologie der Konzerte Erich Bergels: "Er erschien in Bayreuth wie ein Zauberer"

Außerordentlich verdient machte sich der Klausenburger Musikologe Boldizsár-Tamás Csiky mit der Erarbeitung und Veröffentlichung eines Katalogs der von Erich Bergel (1930-1997) seit der Flucht 1972 aus dem kommunistischen Rumänien bis 1990 weltweit dirigierten Konzerte. Ciskys „Konzert-Chronologie“ ist eine wertvolle Ergänzung der bisher über den berühmten Orchester-Dirigenten und Bach-Forscher erschienenen Literatur (Hans Bergel: „Erich Bergel. Ein Musikerleben. Persönliche Notizen zur Biografie“, 2006, auch in rumänischer Fassung: „O viață de muzician: Erich Bergel“, 2013; Gheorghe Mușat: „Amintirile mele despre Erich Bergel“, 2008; „Lumini și umbre. Din nou despre Erich Bergel. Cu documente preluate din arhiva CNSAS“, 2010). mehr...

15. März 2017

Aus den Kreisgruppen

Neuwahlen in Rosenheim: Den Fortbestand der Kreisgruppe sichern

Der Kreisgruppenvorsitzende Volkmar Kraus alarmiert die SbZ-Redaktion: „Wir haben am 19. März in Rosenheim Wahlen. Sechs von neun Mitgliedern des Vorstandes haben in der letzten, eigentlich vorbereitenden Sitzung angekündigt, nicht mehr mitzumachen. Nachrücker sind nicht in Sicht - bisher.“ Die Mitgliederversammlung der Kreisgruppe Rosenheim findet am Sonntag, den 19. März, um 16.00 Uhr im Gemeindehaus der Erlöserkirche, Königstraße 23, in Rosenheim statt. mehr...

21. November 2016

Verbandspolitik

Sozialwerk: „Gemeinsam stark“ – bleiben wir durch Pflege unserer Traditionen

Beim diesjährigen Heimattag zu Pfingsten in Dinkelsbühl konnte das Sozialwerk seinen 30. Geburtstag als eingetragener Verein feiern. Unsere Tätigkeit, Teil jener segensreichen der Nachbarschaften unter vollkommen veränderten Bedingungen, gilt es fortzusetzen. mehr...

24. Juli 2016

Kulturspiegel

Zum Tod des Kronstädter Historikers Rudolf Fischer

Wie die Siebenbürgische Zeitung erst jetzt erfuhr, starb der Historiker, Sprachforscher und Osteuropakenner Rudolf Fischer am 18. Februar 2016 im Alter von 92 Jahren in Budapest. Sein bewegtes Leben führte ihn von Kronstadt, wo er am 17. September 1923 geboren wurde, nach Australien, England, Griechenland und schließlich nach Ungarn, in dessen Hauptstadt er 48 Jahre lebte und arbeitete. Zahlreiche zeitgenössische Autoren profitierten von seinen Kenntnissen osteuropäischer Geschichte, Sprachen und Volkskunde, allen voran Patrick Leigh Fermor, einer der bedeutendsten englischen Reiseschriftsteller, mit dem Fischer über Jahrzehnte korrespondierte. mehr...

4. Juli 2016

Kulturspiegel

Schlaraffia und ihre „Reyche“ in Siebenbürgen

Das Ständetheater war von jeher eine kulturelle Institution in Prag. 1783 wurde es mit Lessings „Emilia Galotti“ eröffnet. Und hier gab es auch einen kleinen, aber feinen Verein, die „Arcadia“. Franz Thomé, der Direktor des Theaters, war als Mitglied willkommen, der talentierte, aber weniger wohlhabende Bassist des Ensembles Albert Eilers wurde hingegen als „Proletarier“ abgewiesen. Das empörte Thomé so sehr, dass er den Verein verließ und sich mit Eilers einem Künstlerstammtisch anschloss, der sich ab sofort – horribile dictu – „Proletarier-Club“ nannte. Man sang, schimpfte, dichtete und becherte viel. Als der Stammtisch auseinanderzufallen drohte, hielt Eilers am 10. Oktober1859 eine begeisternde Rede und schweißte die verbliebenen Freunde zu einem neuen Verein zusammen – die „Schlaraffia“. mehr...

13. März 2016

Verschiedenes

Simon Dörling und Söhne radelten vom Schwarzen Meer nach Drabenderhöhe

Drabenderhöhe/Perth – „Der Wunsch, den Spuren meiner Kinderjahre im Herzen Siebenbürgens nachzugehen, ist nie verklungen, hat nur auf die rechte Zeit gewartet.“ Es dauerte über 40 Jahre, bis „die rechte Zeit“ für Dr. Simon Dörling gekommen war, dessen Weg von Frauendorf aus über Drabenderhöhe ins australische Perth führte. Dort lebt er mit seiner aus Wiehl stammenden Ehefrau Barbara, geborene Seibt, seinen Söhnen Lukas (21), Jonas (19) und Tochter Lara (15). mehr...

19. Oktober 2015

Kulturspiegel

13 kirchliche Zeitschriften für Rumäniendeutsche

Deutsche und Deutschsprachige gibt es in fast allen Ecken der Erde – nicht nur während der Urlaubsmonate. Deshalb existieren in nahezu allen Ländern Kirchengemeinden bzw. andere religiöse Institutionen für deutsch sprechende Menschen. Oft geben die Auslandsgemeinden eigene Gemeindebriefe oder größere Zeitschriften und Zeitungen auf Deutsch heraus. Die Internationale Medienhilfe (IMH), der Verband der deutschsprachigen Medien im Ausland, hat nun untersucht, wie viele derartige Publikationen außerhalb Deutschlands, Österreichs, Luxemburgs, Liechtensteins und der Schweiz erscheinen. mehr...

22. Mai 2015

Kulturspiegel

Sammelband über deutschsprachige Auswanderer aus dem östlichen Europa

„Das Paradies liegt in Amerika“ heißt ein Buch der siebenbürgischen Autorin Karin Gündisch, das kürzlich in einer Neuauflage erschienen ist und in dem es um die Auswanderung einer siebenbürgischen Familie in die USA zu Beginn des 20. Jahrhunderts geht. Dieses „Paradies“ in Übersee (Nord- und Südamerika, Australien und Neuseeland) erreichten im 19. und frühen 20. Jahrhundert zwischen 55 und 60 Millionen Europäer, unter ihnen zahlreiche deutschsprachige Auswanderer aus dem Osten des Kontinents. Mit dieser speziellen Gruppe beschäftigt sich der vorliegende Band „Nach Übersee. Deutschsprachige Auswanderer aus dem östlichen Europa um 1900“, eine breit angelegte Aufsatzsammlung, die auf zwei Veranstaltungen des Deutschen Kulturforums östliches Europa und des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) zurückgeht. mehr...

21. März 2015

Kulturspiegel

Erfolgreicher Kurzfilm: OMUL bei Pariser Filmfestival

Der Kurzfilm OMUL (MENSCH) der siebenbürgischen Regisseurin Brigitte Drodtloff, in dem Marcel Iures die Hauptrolle spielt, hatte bei den Hofer Filmtagen seine Deutschlandpremiere und wurde bisher auf 28 Filmfestivals weltweit gezeigt, auch in den USA, Uruguay, Südkorea, Indien und Australien. Drei Preise hat der Streifen bereits erhalten und nun wurde er zum wichtigen Independent Filmfest ÉCU nach Paris eingeladen (10.-12. April 2015). mehr...

4. September 2014

Interviews und Porträts

„Waram sellen mer net Soksesch rieden?“

Kerstin Kramar, seit 2003 in Neuseeland und dort einziges Mitglied des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, ist im vergangenen Sommer neuseeländische Staatsbürgerin geworden (SbZ Online vom 5. Juli 2013) und lebt mit Tochter Anna (18 Monate), Sohn Lauri (12) und Ehemann Sergius in der Hauptstadt Wellington. Warum die 1979 in Mediasch geborene und in Meschen aufgewachsene Psychologin mit ihren Kindern siebenbürgisch-sächsische Mundart spricht und ihr das Thema „mehrsprachige Kindererziehung“ so am Herzen liegt, erklärt sie in einem Interview mit Doris Roth. mehr...