Ergebnisse zum Suchbegriff „Buecher“
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Die siebenbürgische Jugendarbeit mitgeprägt: Nachruf auf Ortwin Bonfert, ehemaliger Bundesjugendleiter der SJD
Mit tiefer Bestürzung haben viele Weggefährten des früheren Bundesjugendleiters der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland (SJD), Ortwin Rainer Bonfert, von seinem viel zu frühen Tod am 5. Februar 2026 in Stuttgart erfahren. Ortwin Bonfert wurde nur 53 Jahre alt. In den 1990er Jahren hat er die Jugendarbeit der Siebenbürger Sachsen in Deutschland mitgeprägt. mehr...
Der Erhalt unserer Gemeinschaft ist ein Dauerlauf: Interview mit Wilhelm Maurer
Wilhelm Maurer wurde 1953 in Mediasch geboren und wuchs in Birthälm auf, wo er die Volksschule besuchte. Nach dem Bakkalaureat am Axente-Sever-Lyzeum in Mediasch und dem Militärdienst studierte er ab 1975 Evangelische Theologie in Hermannstadt, wirkte ein Jahr lang als Vikar in Zeiden und ab 1980 sieben Jahre lang als Pfarrer in Seiburg und Leblang. Da er nach seiner Einreise 1987 nach Deutschland als Pfarrer nicht berufstätig sein durfte, machte er eine zweijährige Umschulung zum Betriebsinformatiker und arbeitete bis zur Verrentung 2017 als Anwendungsentwickler und -betreuer in der Landesbank Hessen-Thüringen in Frankfurt am Main und in Offenbach. Er engagiert sich ehrenamtlich seit bald vier Jahrzehnten im Ausschuss der Heimatortsgemeinschaft Birthälm (davon zwölf Jahre, 2011-2023, als Vorsitzender) und im Kreisverband Rüsselsheim des Verbandes der Siebenbürger Sachsen (zuerst als Kassenwart, danach als Kassenprüfer). Dabei erhielt er einen tiefen Einblick in das Gemeinschaftsleben, wie seine beeindruckende Rede an der Gedenkstätte beim Heimattag 2023 in Dinkelsbühl zeigte. SbZ-Chefredakteur Siegbert Bruss führte das folgende Interview mit Wilhelm Maurer nicht nur über die siebenbürgische Gemeinschaft, sondern auch über seinen Blick über den Tellerrand in den letzten sechs Jahren. mehr...
Siebenbürger Sachsen – Ein Porträt: Geprüftes Fachwissen und verlässliche Wissensbasis für Generative Künstliche Intelligenz
Im Juli 2024 informierte Dr. Johann Lauer in der Siebenbürgischen Zeitung, Folge 12 vom 22. Juli 2024, S. 8, und in der SbZ Online in dreisprachigen Artikeln (Deutsch, Teil 1, Teil 2; Englisch, first part, second part; Rumänisch, prima parte, partea a doua) über die Bedeutung der Generativen Künstlichen Intelligenz (GenKI) für das siebenbürgisch-sächsische Kulturerbe (Titel: „Generative Künstliche Intelligenz und siebenbürgisch-sächsisches Kulturerbe: Chancen und Gefahren für die Aneignung, Bewahrung und Weiterentwicklung“). Wenn die GenKI das Denken übernimmt, was bleibt dann für uns? Es stellt sich die fundamentale Frage: Wozu noch Bücher schreiben, wenn der Algorithmus die Antwort schon zu kennen glaubt und sie in jede Sprache der Welt überträgt? Johann Lauer wagt einen seltenen Spagat. Getreu seinem Motto „Tradition und Fortschritt verbinden“ konzipiert er ein Projekt, das historisches Bewusstsein mit Spitzentechnologie vereint. Das Ergebnis ist ein strategisches Manifest für die digitale Zukunft unserer Kultur: die Perspektive eines dreisprachigen Porträts unserer Gemeinschaft, getragen vom Leitgedanken „Gewidmet allen kommenden Generationen – damit das siebenbürgisch-sächsische Kulturerbe lebendig bleibt“. mehr...
Vortrag „Künstler in der politischen Falle“ in Bremen
Die Kreisgruppe Bremen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. lädt zu einem literarischen Vortrag mit musikalischen Elementen ein. Die Veranstaltung findet am Freitag, dem 30. Januar 2026, im Gemeindehaus der Martin-Luther-Kirche in Bremen/Findorff, Hemmstraße 201, statt. Einlass ist ab 18.00 Uhr, Beginn um 18.30 Uhr. mehr...
Nürnberg (fast) Global: Zur Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum
„Globalisierung“ ist heutzutage in aller Munde. Das Germanische Nationalmuseum belegt in der Ausstellung „Nürnberg Global 1300-1600“ anhand einzigartiger Exponate, dass Nürnberg bereits im Mittelalter weltweit vernetzt gewesen ist, wirtschaftlich und politisch ebenso wie kulturell. Qualitätsvolle Erzeugnisse der Nürnberger Handwerker waren überall begehrt, die Handelsverbindungen führten in alle Ecken der damals bekannten und ab 1492 neu entdeckten Welt. Die Patrizier der Stadt investierten in den Bergbau der Region, aber auch des Ostens und Südostens Europas, Waffen- und Sklavenhandel war ihnen nicht fremd. mehr...
Zwei neue Bücher von Wolfi Klein
Der langjährige Kneipier und nun zufriedene Rentner Wolfgang „Wolfi“ Klein, geboren 1956 in Hermannstadt, überrascht zum Ende des Jahres mit gleich zwei neuen Büchern. mehr...
„Das Imaginäre und unsere Anwesenheit darin“: Horst Samson las in Nürnberg
Die Begrüßung in der Stadtbibliothek Nürnberg am 3. Dezember und eine kurze Einführung zur Person erfolgten durch Horst Göbbel vom Haus der Heimat Nürnberg. Er umriss einige Eckpunkte des Werdegangs des 1954 in der Bărăgansteppe geborenen und später im Banater Grenzdorf Albrechtsflor aufgewachsenen Journalisten, Schriftstellers und Dichters Horst Samson, von dem viele bemerkenswerte Bücher vorliegen, unter denen lediglich an folgende erinnert werden sollte: „La Victoire. Poem“ (2000), „Und wenn Du willst vergiss“ (2010), „Kein Schweigen bleibt ungehört“ (2013), „Das Imaginäre und unsere Anwesenheit darin“ (2014), „Heimat als Versuchung. Das nackte Leben“ (2018), sodann „Das Meer im Rausch“ (2019), „In der Sprache brennt noch Licht“ (2021), „Der Tod ist noch am Leben“ (2022) und schließlich „Vom Auftauchen und Verschwinden der Landschaft“ (2025). mehr...
Zwei Mecklenburger und die Kunst des Weihnachten-Feierns
Zwischen Mecklenburg, München und „Kirche und Heimat“ – Wie feiert ein Mecklenburger Weihnachten, der heute in München lebt und sich zugleich tief in der siebenbürgischen Gemeinschaft verwurzelt weiß? Martin Eichler, Träger des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreises 2023, Mitglied im Vorstand der Gemeinschaft evangelischer Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben im Diakonischen Werk der EKD – Hilfskomitee e.V., und seit fünf Jahren Gestalter der Seiten von „Kirche und Heimat“, lässt uns an seinem sehr persönlichen Weihnachtsbrauchtum teilhaben. Zwischen Engagement im Ehrenamt und dem arbeitsreichen Jahresendspurt in seinem Kalenderverlag bleibt Weihnachten für ihn und seine Frau Friederike ein bewusst klassisch begangenes Fest. mehr...
Das Beste aus dem „Medwescher Tramiter“ in Buchform erschienen
Das Buch „Der Medwescher Tramiter“ war anfangs eine besondere Herausforderung für mich und dürfte es auch für viele andere Leser sein. Das Siebenbürgisch-Sächsische, meine Muttersprache, die meine Kindheit und Jugend begreifbar und (er)lebbar machte, ist den Angehörigen meiner Generation vorwiegend als gesprochene Sprache vertraut. Als Schriftsprache wurde Hochdeutsch verwendet. Mittlerweile hat sich die Lebenssituation vieler von uns verändert, oft ist Hochdeutsch zur alleinigen Kommunikationssprache geworden und daher ist das Lesen und Verstehen des schriftlichen „Medwescher Saksesch“ nichts Alltägliches. Die einzigen Leseübungen – oft nicht einfach – waren für mich bisher Texte aus der gleichnamigen Mundartbeilage des „Mediascher Infoblatts“. Und nun ein ganzes Buch! mehr...
Volkstanzgruppe Drabenderhöhe an der Algarve
Die Siebenbürger Volkstanzgruppe Drabenderhöhe verbrachte vom 23.-27. Oktober fünf wunderschöne Tage bei herrlichem Sommerwetter in Albufeira an der Algarve in Südportugal. Die Tanzgruppe wurde von der portugiesischen Musik-Gruppe „Entretenga“ zum ersten portugiesischen Folklore-Festival Portugals eingeladen. Die Gruppen hatten sich im letzten Jahr beim Welt-Folklore-Festival an der Côte d’Azur kennen gelernt. mehr...









