Ergebnisse zum Suchbegriff „Deportation“
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Empfang der Stadt Augsburg für die Landsmannschaften
Oberbürgermeisterin Eva Weber zusammen mit Bürgermeisterin Martina Wild, Referentin für Bildung und Migration, hatten unter dem Motto „Vergangenheit verstehen – Verantwortung für die Zukunft“ die Landsmannschaften mit ihren zahlreichen Verbänden am 9. Februar um 18.00 Uhr ins prachtvolle Kurhaustheater Göggingen eingeladen, um gemeinsam darüber zu sprechen, „wie Erfahrungen von Flucht und Vertreibung sowie das Engagement für die alte und neue Heimat an kommende Generationen weitergegeben werden können“. Die Stadt Augsburg organisierte gemeinsam mit den Landsmannschaften diesen Abend. mehr...
Tagung in Bad Kissingen: „Siebenbürgen und die Rolle der Frauen in Geschichte und Gegenwart“
Der Frauenverband im Bund der Vertriebenen e.V. lädt vom 13. bis 15. März 2026 zur internationalen Begegnungstagung „Siebenbürgen und die siebenbürgisch-sächsischen Frauen – in Geschichte und Gegenwart“ in die Bildungsstätte Heiligenhof nach Bad Kissingen ein. mehr...
Russland-Verschleppung 1945-1949: Erinnerungen von Hans Schneider aus Großkomlosch/Banat, bearbeitet von seinem Sohn Walter Schneider
Nach der Kriegswende von Stalingrad errechnete die UdSSR in der Vorbereitung für die Teheran-Konferenz, dass Deutschland und die anderen feindlichen Länder der Sowjetunion Reparationszahlungen von ca. 70-75 Milliarden US-Dollar schulden würden. Die Hälfte davon sei in Form „deutscher Arbeitskraft“ über zehn Jahre zu leisten. Der amerikanische Außenminister Anthony Eden und Winston Churchill meinten im Herbst 1944 anlässlich ihres Besuchs in Moskau, „Why are we making a fuss about the Russian deportation in Roumania of Saxons und others?“(Warum so viel Aufsehen machen über die russische Deportation der Sachsen und anderer?). Sie vertraten aber auch die Meinung, dass drei bis fünf Jahre ausreichend seien. mehr...
Werkstattgespräch von Heinke Fabritius, Folge 15: Heike Schuster anlässlich der Premiere ihrer Tanzperformance GLEIS 3 – Auf den Spuren von Rosa Lukesch
Es war am 18. Januar 2025, als Heike Schuster ihre bewegende Tanzperformance GLEIS 3 erstmals einem größeren Publikum vorstellte. An diesem Tag lud der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland gemeinsam mit der Landsmannschaft der Banater Schwaben und den beiden für diese Regionen zuständigen Kulturreferentinnen in das Stadthaus in Ulm zum Gedenken an 80 Jahre Deportation der Deutschen aus Südosteuropa ein. Es war eine besondere Veranstaltung. Denn acht Jahrzehnte nach den Ereignissen, der gewaltsamen Verschleppung zur Zwangsarbeit in die ehemalige Sowjetunion, lebten kaum noch Zeitzeugen, die aus eigenem Erleben über das Geschehen hätten berichten könnten. mehr...
80 Jahre Vertreibung der Ungarndeutschen: "Verzeihen, Versöhnung und ein neues Aufeinanderzugehen"
„Verzeihen, Versöhnung und ein neues Aufeinanderzugehen“ waren eindringliche Worte des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in seiner Rede am 19. Januar 2026 in München zum Gedenken an die Vertreibung der Ungarndeutschen, die sich zum 80. Mal jährt. Aus diesem Anlass fand ein Festakt in der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz München statt. Als erstes Land hatte Ungarn 2012 einen eigenen Gedenktag für die vertriebenen Ungarndeutschen eingeführt, die nach den Beschlüssen der Potsdamer Konferenz beginnend mit dem 19. Januar 1946 ihre Heimat verlassen mussten. mehr...
„Rumänien, seine Deutschen und das Dritte Reich“: Dr. Paul Bagiu hielt einen spannenden Vortrag in Düsseldorf
Im Gerhart-Hauptmann-Haus in Düsseldorf fesselte Dr. Paul Bagiu am 15. November das interessierte Publikum über vier Stunden mit einem Vortrag aus seiner Doktorarbeit zum Thema „Rumänien, seine Deutschen und das Dritte Reich“. Moderiert wurde der Vortrag in gekonnt souveräner Weise von Horst Dengel, dem Vorsitzenden der Kreisgruppe Düsseldorf, der auch einführende Worte sprach. Der Saal war mit rund 200 Personen bis auf den letzten Platz besetzt. mehr...
„Tag der neuen Heimat“ 2025 in Nordrhein-Westfalen
Auf Einladung des Präsidenten des Landtags von Nordrhein-Westfalen, André Kuper, und des Vorsitzenden des Landesbeirats für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen, Heiko Hendriks, wurde im Plenarsaal des Düsseldorfer Landtags am 5. Dezember mit rund 200 geladenen Gästen aus ganz Nordrhein-Westfalen der jährliche „Tag der neuen Heimat“ gefeiert. Im Mittelpunkt der Festveranstaltung stand der autobiografische Festvortrag von Kornelius Ens, Direktor des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold. Ergänzt wurde die Veranstaltung durch eine Gesprächsrunde mit Heike Mai-Lehni, Kulturreferentin der Landesgruppe NRW des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, und Wilhelm Mahn, stellvertretender Vorsitzender der Landsmannschaft der Pommern in NRW. mehr...
Hegt wird gesangen!: Lieder gegen das Vergessen: Deportationslieder 1945-1949
Am 15. Januar 1945, der in die die Geschichte als der „Schwarze Sonntag“ eingegangen ist, wurden 69332 Menschen aus Rumänien in die Sowjetunion deportiert, darunter 30336 Siebenbürger Sachsen, davon 60% Frauen – ein Ereignis, das zu der Zersplitterung unserer Gemeinschaft führen sollte. (In einigen Orten wurden sie bereits am 13. und 14. Januar ausgehoben.) Auch 81 Jahre nach diesem folgenschweren Ereignis bleiben uns Gedenken und Erinnerung an dieses Verbrechen und die kollektiven Leiden von damals Bedürfnis und Pflicht. mehr...
Symposium zum Thema „Deportationen nach ethnischen Kriterien – ein zentrales Element totalitärer Regime?“
Der breiten Öffentlichkeit bekannt sind die Verbrechen des Nazi-Regimes: die Extermination der jüdischen Bevölkerung und anderer unerwünschter Gruppen in Vernichtungslagern. Vertraut ist man – in Rumänien, und seit Herta Müllers Roman „Atemschaukel“ auch darüber hinaus – mit der Verschleppung der deutschen Minderheit nach Russland oder den nicht ethnisch motivierten Zwangsumsiedlungen in die Bărăgan-Steppe im Kommunismus. Von der Deportation der Juden und Roma nach Transnistrien haben viele zumindest schon gehört. Der Bevölkerungsaustausch mit Bulgarien, die „Heimholung“ der Deutschen aus Osteuropa „ins Reich“ oder gar die Deportation ethnischer Ungarn aus Siebenbürgen sind jedoch weniger präsent im Massenbewusstsein. Dabei war Deportation – obwohl man sie früher nicht so genannt hat, sondern „Bevölkerungsaustausch“, „Evakuierung“ oder „Repatriierung“ – im 20. Jahrhundert ein europäisches Phänomen. Millionen von Menschen wurden zwangsumgesiedelt: im Sinne der ethnischen Homogenisierung von Nationenstaaten. Zur Abstrafung eines Volks. Aus Rache für einen Krieg. Zur besseren Kontrolle von „Staatsfeinden“. mehr...
Neue Sachlichkeit aus dem Gulag: Zu einem Bildnis des Sängers und Theatermannes Ernst Herberth Groh aus der Zeit seiner Deportation
Erst vor wenigen Monaten wurde die Neue Sachlichkeit, die dominierende Stilrichtung der 1920er Jahre, mit einer großen Ausstellung der Kunsthalle Mannheim gefeiert – genau dort, wo 1925 alles mit einer von Gustav F. Hartlaub kuratierten Gemäldeschau begonnen hatte (den Begriff hatte er gleich miterfunden). Hier soll es um ein Porträt gehen, das zwei Jahrzehnte später entstand, aber dennoch etwas von der Magie verströmt, die von den damals gemalten Bildern ausging (weshalb Kunsthistoriker auch von Magischem Realismus sprechen). Was insofern überraschend ist, als es in der Russland-Deportation und mithin unter prekärsten Bedingungen entstanden ist. mehr...









