15. März 2026

Neues Buch über die Bukowina wird in München präsentiert

Die Historikerin Mariana Hausleitner stellt am Freitag, 27. März, um 19.00 Uhr im Haus des Deutschen Ostens (HDO), Am Lilienberg 5, 81669 München, ihr Buch „Die Bukowina. Eine europäische Vielvölkerregion“ zusammen mit Patricia Erkenberg, wissenschaftliche Mitarbeiterin des HDO, vor. Der Eintritt ist frei.
Die Bukowina, heute aufgeteilt zwischen Rumänien und der Ukraine, war seit dem späten 18. Jahrhundert ein österreichisches Kronland. In der multiethnisch geprägten Region entstand ein vielsprachiges „Europa im Kleinen“. Ihr plurikulturelles Erbe inspiriert bis heute Künstler, Schriftsteller und Filmemacher. Durch die Literatur von Karl Emil Franzos, Rose Ausländer, Paul Celan und Manfred Winkler ist die Landschaft und ihr geistiges Zentrum Czernowitz weltweit bekannt geworden.

Seit Jahrzehnten forscht Mariana Hausleitner über die Bukowina. Hier zeichnet sie die historischen Grundzüge der Region unter besonderer Berücksichtigung der deutschen und jüdischen Bevölkerung nach. Der Bogen wird über die Eingliederung ins Habsburgerreich, als Deutsche und Juden einwanderten, und die Zwischenkriegszeit, als die Region an Rumänien kam, bis zu den Verheerungen des Zweiten Weltkriegs mit der Aufteilung zwischen der Sowjetunion und Rumänien gezogen. Die Umsiedlung der Deutschen sowie die Deportation und Ermordung Zehntausender Juden bilden dabei die tragischen Tiefpunkte.

Schlagwörter: HDO, Buchvorstellung, Bukowina

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