Ergebnisse zum Suchbegriff „Deportation Sowjetunion“

Artikel

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15. März 2026

Kulturspiegel

Neues Buch über die Bukowina wird in München präsentiert

Die Historikerin Mariana Hausleitner stellt am Freitag, 27. März, um 19.00 Uhr im Haus des Deutschen Ostens (HDO), Am Lilienberg 5, 81669 München, ihr Buch „Die Bukowina. Eine europäische Vielvölkerregion“ zusammen mit Patricia Erkenberg, wissenschaftliche Mitarbeiterin des HDO, vor. Der Eintritt ist frei. mehr...

2. Februar 2026

Verschiedenes

Russland-Verschleppung 1945-1949: Erinnerungen von Hans Schneider aus Großkomlosch/Banat, bearbeitet von seinem Sohn Walter Schneider

Nach der Kriegswende von Stalingrad errechnete die UdSSR in der Vorbereitung für die Teheran-Konferenz, dass Deutschland und die anderen feindlichen Länder der Sowjetunion Reparationszahlungen von ca. 70-75 Milliarden US-Dollar schulden würden. Die Hälfte davon sei in Form „deutscher Arbeitskraft“ über zehn Jahre zu leisten. Der amerikanische Außenminister Anthony Eden und Winston Churchill meinten im Herbst 1944 anlässlich ihres Besuchs in Moskau, „Why are we making a fuss about the Russian deportation in Roumania of Saxons und others?“(Warum so viel Aufsehen machen über die russische Deportation der Sachsen und anderer?). Sie vertraten aber auch die Meinung, dass drei bis fünf Jahre ausreichend seien. mehr...

31. Januar 2026

Kulturspiegel

Werkstattgespräch von Heinke Fabritius, Folge 15: Heike Schuster anlässlich der Premiere ihrer Tanzperformance GLEIS 3 – Auf den Spuren von Rosa Lukesch

Es war am 18. Januar 2025, als Heike Schuster ihre bewegende Tanzperformance GLEIS 3 erstmals einem größeren Publikum vorstellte. An diesem Tag lud der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland gemeinsam mit der Landsmannschaft der Banater Schwaben und den beiden für diese Regionen zuständigen Kulturreferentinnen in das Stadthaus in Ulm zum Gedenken an 80 Jahre Deportation der Deutschen aus Südosteuropa ein. Es war eine besondere Veranstaltung. Denn acht Jahrzehnte nach den Ereignissen, der gewaltsamen Verschleppung zur Zwangsarbeit in die ehemalige Sowjetunion, lebten kaum noch Zeitzeugen, die aus eigenem Erleben über das Geschehen hätten berichten könnten. mehr...

25. Januar 2026

Verschiedenes

80 Jahre Vertreibung der Ungarndeutschen: "Verzeihen, Versöhnung und ein neues Aufeinanderzugehen"

„Verzeihen, Versöhnung und ein neues Aufeinanderzugehen“ waren eindringliche Worte des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in seiner Rede am 19. Januar 2026 in München zum Gedenken an die Vertreibung der Ungarndeutschen, die sich zum 80. Mal jährt. Aus diesem Anlass fand ein Festakt in der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz München statt. Als erstes Land hatte Ungarn 2012 einen eigenen Gedenktag für die vertriebenen Ungarndeutschen eingeführt, die nach den Beschlüssen der Potsdamer Konferenz beginnend mit dem 19. Januar 1946 ihre Heimat verlassen mussten. mehr...

15. Januar 2026

Kulturspiegel

Hegt wird gesangen!: Lieder gegen das Vergessen: Deportationslieder 1945-1949

Am 15. Januar 1945, der in die die Geschichte als der „Schwarze Sonntag“ eingegangen ist, wurden 69332 Menschen aus Rumänien in die Sowjetunion deportiert, darunter 30336 Siebenbürger Sachsen, davon 60% Frauen – ein Ereignis, das zu der Zersplitterung unserer Gemeinschaft führen sollte. (In einigen Orten wurden sie bereits am 13. und 14. Januar ausgehoben.) Auch 81 Jahre nach diesem folgenschweren Ereignis bleiben uns Gedenken und Erinnerung an dieses Verbrechen und die kollektiven Leiden von damals Bedürfnis und Pflicht. mehr...

14. Januar 2026

Rumänien und Siebenbürgen

Symposium zum Thema „Deportationen nach ethnischen Kriterien – ein zentrales Element totalitärer Regime?“

Der breiten Öffentlichkeit bekannt sind die Verbrechen des Nazi-Regimes: die Extermination der jüdischen Bevölkerung und anderer unerwünschter Gruppen in Vernichtungslagern. Vertraut ist man – in Rumänien, und seit Herta Müllers Roman „Atemschaukel“ auch darüber hinaus – mit der Verschleppung der deutschen Minderheit nach Russland oder den nicht ethnisch motivierten Zwangsumsiedlungen in die Bărăgan-Steppe im Kommunismus. Von der Deportation der Juden und Roma nach Transnistrien haben viele zumindest schon gehört. Der Bevölkerungsaustausch mit Bulgarien, die „Heimholung“ der Deutschen aus Osteuropa „ins Reich“ oder gar die Deportation ethnischer Ungarn aus Siebenbürgen sind jedoch weniger präsent im Massenbewusstsein. Dabei war Deportation – obwohl man sie früher nicht so genannt hat, sondern „Bevölkerungsaustausch“, „Evakuierung“ oder „Repatriierung“ – im 20. Jahrhundert ein europäisches Phänomen. Millionen von Menschen wurden zwangsumgesiedelt: im Sinne der ethnischen Homogenisierung von Nationenstaaten. Zur Abstrafung eines Volks. Aus Rache für einen Krieg. Zur besseren Kontrolle von „Staatsfeinden“. mehr...

11. Januar 2026

Kulturspiegel

Neue Sachlichkeit aus dem Gulag: Zu einem Bildnis des Sängers und Theatermannes Ernst Herberth Groh aus der Zeit seiner Deportation

Erst vor wenigen Monaten wurde die Neue Sachlichkeit, die dominierende Stilrichtung der 1920er Jahre, mit einer großen Ausstellung der Kunsthalle Mannheim gefeiert – genau dort, wo 1925 alles mit einer von Gustav F. Hartlaub kuratierten Gemäldeschau begonnen hatte (den Begriff hatte er gleich miterfunden). Hier soll es um ein Porträt gehen, das zwei Jahrzehnte später entstand, aber dennoch etwas von der Magie verströmt, die von den damals gemalten Bildern ausging (weshalb Kunsthistoriker auch von Magischem Realismus sprechen). Was insofern überraschend ist, als es in der Russland-Deportation und mithin unter prekärsten Bedingungen entstanden ist. mehr...

22. Dezember 2025

Verbandspolitik

Weihnachtsgruß der Landesgruppe NRW

Ein erneut ereignisreiches Jahr 2025 geht in wenigen Tagen zu Ende. Wir dürfen dankbar zurückblicken auf das, was in der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen alles in diesen letzten zwölf Monaten passiert ist. Zahlreiche Veranstaltungen auf Landesebene, vor allem aber in den Kreisgruppen haben unsere siebenbürgisch-sächsische Gemeinschaft im Land weiter gestärkt. Gemeinsam halten wir die Fahne der Siebenbürger Sachsen hoch, und das mit großem ehrenamtlichem Einsatz. mehr...

7. Dezember 2025

Kulturspiegel

Würdigen, pflegen und bearbeiten: Gedanken zu Geschichte, Identität und Kulturerbe der Siebenbürger Sachsen

In der Siebenbürgischen Zeitung vom 7. Juli 2025 hat Horst Göbbel unter dem Titel „Komplex Artur Phleps II. Vor 80 Jahren: Flucht und Evakuierung aus Nordsiebenbürgen“ Tagebuchaufzeichnungen von General Artur Phleps (1881-1945) veröffentlicht (siehe auch SbZ Online vom 12. Juli 2025). In einem Diskussionsbeitrag mit dem Titel „Unsere Faschisten“ hat Ortwin-Rainer Bonfert in der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien vom 24. Juli 2025 dazu Stellung genommen. An dessen Ende heißt es: „Dieser Beitrag spiegelt die Meinung von Ortwin-Rainer Bonfert. Welches ist die Ihrige? Wir müssen reden.“ mehr...

28. November 2025

Rumänien und Siebenbürgen

Deutsch-Rumänische Regierungskommission: Deutsche Minderheit wirft kritische Fragen auf

Die 28. Sitzung der Deutsch-Rumänischen Regierungskommission für die Angelegenheiten der deutschen Minderheit in Rumänien tagte am 19. und 20. November in Bukarest. Die Besprechung enthielt auch kritische Akzente, die vor allem Dr. Paul Jürgen Porr, Vorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), einbrachte. Er protestierte gegen die angekündigten Kürzungen von 40 Prozent aus dem rumänischen Staatshaushalt, die die Existenz des Forums bedrohten, und kritisierte den Gesetzesentwurf der öko-liberalen Partei Union Rettet Rumänien (USR), der die parlamentarische Vertretung der ethnischen Minderheiten abschaffen würde. Für alle aufgeworfenen Probleme fand die Regierungskommission einvernehmliche Lösungen oder versucht, sie zumindest zu lösen. mehr...