Ergebnisse zum Suchbegriff „Deutsch Schule“

Artikel

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5. Mai 2021

Interviews und Porträts

Erfassen, erforschen, präsentieren: Der Kulturwissenschaftlerin Dr. Irmgard Sedler zum 70. Geburtstag

Wenn ein Mensch seine Talente, seine schöpferischen Kräfte, gepaart mit Wissensdrang, Klugheit und brennendem Einsatz, für Wissenschaft und die Gemeinschaft einbringt, dann lebt er seine Berufung, erlebt den Erfolg – ihm gebühren Anerkennung und Dank. Es ist sicherlich ein Glücksfall, wenn man im Leben schon früh auf diesen Weg findet. mehr...

23. April 2021

Kulturspiegel

Ein Schuljahr als Ortslehrer in Hermannstadt

Das Nibelungenlied, Till Eulenspiegel, Fabeln, Nathan der Weise, dies sind Themen, die ich den 30 wohlerzogenen, lernwilligen Neuntklässlern am Päda ab Herbst 2019 vermittelte. Für mich sind es Themen, die ich bislang noch nie unterrichtet habe. Für die Schülerinnen und Schüler bin ich mit 66 Jahren im Alter ihrer Großeltern, komme aus Deutschland, kann jedoch rumänisch, da in Hermannstadt geboren. Dies ist für viele wichtig, sie sprechen zwar sehr gut Deutsch, aber nur für drei aus der Klasse ist es die Muttersprache, am Pausenhof höre ich kein Wort Deutsch. mehr...

21. April 2021

Kulturspiegel

Es war die Stimme meiner Mutter: Wertvolle Mundartaufnahmen der Siebenbürger Sachsen und Landler auf www.siebenbuerger.de

Auf der Suche nach Geschichten über Osterbräuche in Siebenbürgen besuchte ich kürzlich die Seite des Verbandes der Siebenbürger Sachsen www.siebenbuerger.de mit Sprachaufnahmen aus verschiedenen Ortschaften. Es ist immer wieder spannend, Dialekte aus anderen Ortschaften anzuhören. Ganz besonders aber interessierten mich die Sprachaufnahmen aus Großpold. Neugierig geworden, wer sich wohl unter „Frau, 40 Jahre, aus Großpold“ verbergen könnte, klickte ich den Bericht „Erinnerungen an die Westkarpaten“ an. Die sächsische Frauenstimme, die ich hörte, war die vertraute Stimme meiner Mutter! Obwohl sie nicht mehr lebt, war sie in dem Moment lebendig und präsent, als wäre sie noch da. Die Klangfarbe ihrer Stimme war die einer jüngeren Frau, die Intonation, Begeisterung und Wortwahl waren die ihren. Mir war, als säße sie neben mir. Gebannt lauschte ich ihrer Erzählung, als sie 1943 als Schülerin mit einer Freundin in das Goldbachtal (Roșia Montană) in die Westkarpaten bei Abrud geschickt worden war. mehr...

25. März 2021

Interviews und Porträts

Hannes Schuster hat siebenbürgische Presse- und Kulturgeschichte mitgeschrieben

Zum Ableben von Hannes Schuster, ehemalige Chefredakteur der Siebenbürgischen Zeitung, melden sich zahlreiche Amtsträger, Weggefährte und Freunde zu Wort: Altbischof D. Dr. Christoph Klein, der Literaturhistoriker Michael Markel, der Forumsvorsitzende Dr. Paul Jürgen Porr, die Journalisten Dieter Drotleff und Wolfgang Wittstock, der ehemalige Schüler Johann-Georg Ramser und Peter-Dietmar Leber, Vorsitzender der Landsmannschaft der Banater Schwaben. mehr...

23. Januar 2021

Kulturspiegel

Exodus – Zeitzeugen berichten

Das Ende des totalitären Ceaușescu-Regimes markiert einen epochalen Einschnitt in der Geschichte der rumäniendeutschen Minderheit der Siebenbürger Sachsen. Mit den komplexen Prozessen des Exodus hat sich der Historiker Prof. Dr. Hans-Christian Maner in seinem Beitrag „Das Ende der Geschichte? Siebenbürger Sachsen 30 Jahre nach dem Exodus“ auseinandergesetzt. Die Redaktion der Siebenbürgischen Zeitung hat Zeitzeugen dazu aufgerufen, über ihre persönlichen Erfahrungen von Heimatverlust und neuer Existenzgründung zu berichten. Wie bereits in der Siebenbürgischen Zeitung (SbZ) Online vom 23. November 2020 und der SbZ Online vom 23. Dezember 2020 können Sie nachfolgend weitere ausgewählte Zeitzeugenberichte lesen. mehr...

23. Januar 2021

Kulturspiegel

Exodus – Zeitzeugen berichten

Das Ende des totalitären Ceaușescu-Regimes markiert einen epochalen Einschnitt in der Geschichte der rumäniendeutschen Minderheit der Siebenbürger Sachsen. Mit den komplexen Prozessen des Exodus hat sich der Historiker Prof. Dr. Hans-Christian Maner in seinem Beitrag „Das Ende der Geschichte? Siebenbürger Sachsen 30 Jahre nach dem Exodus“ auseinandergesetzt. Die Redaktion der Siebenbürgischen Zeitung hat Zeitzeugen dazu aufgerufen, über ihre persönlichen Erfahrungen von Heimatverlust und neuer Existenzgründung zu berichten. Wie bereits in der Siebenbürgischen Zeitung (SbZ) Online vom 23. November 2020 und der SbZ Online vom 23. Dezember 2020 können Sie nachfolgend weitere ausgewählte Zeitzeugenberichte lesen. mehr...

22. Januar 2021

Kulturspiegel

Verwinkelte Weihnachten: Tagebuchnotizen im Advent von Eginald Schlattner in der Reihe „Lebendige Worte“ (VI)

Norbert Eginald F. Schlattner. Siebenbürger Sachse. Rumänischer Staatsbürger. 1933 in Arad geboren. Kindheit im Szeklerland. Jugend in Fogarasch. Matura 1952 in Kronstadt. Studien und akademische Abschlüsse: Hydrologie 1953-69 in Klausenburg, Theologie 1952-78 in Klausenburg und Hermannstadt. 2018 Ehrendoktor der Universität Klausenburg.
28. Dezember 1957 Verhaftung im Rektorat der Universität Klausenburg. Zwei Jahre Arrest bei der Securitate in Kronstadt. Verurteilt wegen „Nichtanzeige von Landesverrat“. Ab 1960 Ziegelbrenner, Bautechniker, Bauleiter beim Gleisbau in den Westkarpaten, ab 1969 Ingenieur in der Maschinenfabrik Mârșa in Freck. Seit 1978 Pfarrer in Rothberg, seit 1991 Gefängnispfarrer landesweit.
Zwischen 1998 und 2005 erschien bei Paul Zsolnay, Wien (Lizenz DTV, München) die Trilogie Versunkene Gesichter: Der geköpfte Hahn, Rote Handschuhe, Das Klavier im Nebel. Verfilmungen, Übersetzungen (u.a. auch ins Spanische, Portugiesische, Russische, Holländische), TV-Porträts, Interviews, Rezensionen, Dissertationen, Diplomarbeiten. Lesereisen von Lissabon bis Istanbul. In fünf deutschen Schulbüchern Rumäniens Fachlektüre. Erzählbände: Mein Nachbar, der König. Verlassene Geschichten und Odem, Schiller Verlag, Hermannstadt/Bonn, 2012. Wasserzeichen, Pop Verlag, Ludwigsburg, 2018. Zwei weitere Prosabände erscheinen in Kürze. mehr...

28. Dezember 2020

Jugend

Von der Kindertanzgruppe in die 2. Fußball-Bundesliga: Interview mit Amelie Schuster vom FC Bayern

Amelie Schuster, 16, kommt aus Fürth, ihre Eltern aus Siebenbürgen. Für sie ist dieses Jahr ein Traum wahr geworden – sie wurde in die zweite Frauenmannschaft des FC Bayern aufgenommen, die in der 2. Bundesliga spielt. Per Skype konnte die Siebenbürgisch-Sächsische Jugend in Deutschland, Landesgruppe Bayern (SJD-Bayern), die aufstrebende Mittelfeldspielerin interviewen. mehr...

27. Dezember 2020

Kulturspiegel

Siwweberjelied: Siebenbürgenlied erscheint 2020 erstmals in siebenbürgisch-sächsischer Mundart

„Siebenbürgen, Land des Segens …“ – Wenn dieses Lied erklingt, horchen wir Siebenbürger Sachsen auf. Und wir singen es mit Begeisterung und Liebe, wo immer sich die Gelegenheit dazu bietet. Denn es spricht aus, was wir tief im Herzen empfinden, es ist unser Heimatlied geworden. Die Melodie dazu schuf der in Heldsdorf geborene Stadtkantor von Kronstadt, Johann Lukas Hedwig (1802-1849) im Jahr 1845 für einen Jubiläumstext des Hirscher-Hauses. mehr...

23. November 2020

Kulturspiegel

Exodus – Zeitzeugen berichten

Das Ende des totalitären Ceaușescu-Regimes markiert einen epochalen Einschnitt in der Geschichte der rumäniendeutschen Minderheit der Siebenbürger Sachsen. Mit den komplexen Prozessen des Exodus hat sich der Historiker Prof. Dr. Hans-Christian Maner in seinem Beitrag „Das Ende der Geschichte? Siebenbürger Sachsen 30 Jahre nach dem Exodus“ auseinandergesetzt. Die Redaktion der Siebenbürgischen Zeitung hat Zeitzeugen dazu aufgerufen, über ihre persönlichen Erfahrungen von Heimatverlust und neuer Existenzgründung zu berichten. Lesen Sie im Folgenden einige ausgewählte Zeitzeugenberichte. mehr...